Beiträge von Bbylabi

    Panini war einfach eine doofe Idee von mir und viel zu früh einen Social Walk zu versuchen.

    Leinenführigkeit bei uns ist eben auch ganz stark ein Thema. Obwohl er eh auch sehr brav bereits gehen kann.

    Ich probiere gerade den Ansatz von Turid Rugaas in Kombination mit Anke Mücke. Sind ähnliche Methoden.

    Hauptansatz ist bei beiden (so fasse ich das zumindest auf) die änfängliche positiv aufgebaute Rückorientierung und später (hoffentlich) freudige Orientierung.

    Blocken, 180 Gradwendung…auch probiert…aber das führte zu nichts, außer Stress.

    Bei anderen Hunden weiche ich möglichst großzügig aus oder wechsle gleich die Richtung. Hier belohne ich ruhiges Verhalten.


    Zumindest unsere normalen Runden sind jetzt deutlich entspannter.


    Aber Stress hat er immer noch…heute hat er seine Kudde zerfetzt…am Samstag bin ich bei einer Spezialtrainerin sozusagen (aus dem Forum empfohlen und weiter weg). Bin schon sehr gespannt.

    Ach…heute hat mich Gonzo an meine Grenze gebracht 🥲

    Hatten das erste Mal Social Walk. Dachte das wäre vielleicht eine gute Idee, dass er lernt entspannt bei anderen Hunden zu bleiben.

    Ähhh ja…Gonzo sah das anders.

    Trotz Abstand zur Gruppe zog er wie ein Ochse, keuchte schon und bellte die Hunde an. Ich blieb ständig stehen und schaute, dass die Leine wieder entspannt. Keine Chance.

    Irgendwann hatte er dann wieder einen Anfall und biss mir in die Hände. Die Trainerin hat ihn mir dann abgenommen...

    Sie hat es dann geschafft und er beruhigte sich etwas. Hätte sie da nicht so eingegriffen, hätte ich es an der Stelle abgebrochen. Am Ende konnte ich sogar neben anderen Hunden laufen und er hat nicht auf die anderen reagiert. Die anderen dann jedoch auf ihn 🫠


    Habe aber trotzdem jetzt gemerkt, dass sowas mit ihm einfach noch nicht geht.


    Der normale Spaziergang am Abend war dafür entspannt und locker. Warum nicht immer so? 🥲

    wildsurf nein gar nicht. Finds informativ! Danke.

    Mein neuer Trainer greift nicht zu solchen Mitteln. Seine Hunde sind mit Freude dabei und so wünsche ich mir das auch. Mich hat vorallem die Meinung dazu interessiert.

    Ich möchte ja, dass uns beiden das Training Spaß macht. Sonst macht das in meinen Augen auch keinen Sinn. Ich bin kein Jäger, der einen Apportierhund für die Arbeit braucht. Mein Trainer hingegen schon, aber auch er hat es mit Freude und Respekt bei seinen aufgebaut.

    Hattet ihr mal eine Phase, wo der Hund den Dummy nicht abgeben wollte?


    Das Schicken ist kein Problem…er holt es mit Begeisterung und dreht dann auch sofort zu mir um.

    Er dreht aber 100 Ehrenrunden damit und kommt nicht zu mir.

    Heute hat er ihn sogar dann fallen lassen und gegen ein herumliegendes Holz getauscht.


    Unser aktueller Trainer will das mit Freude aufbauen. Also den Hund lieb rufen und wenn er da ist streicheln. Geduldig sein…

    Seine Hunde arbeiten spitze und mir gefällt der Ansatz ja auch. Hat mir das heute gezeigt bei einem seiner Hunde und ich war begeistert.


    Der letzte Trainer meinte „Leine schmeißen“. Was damals auch funktioniert hat ehrlich gesagt. Also er kam früher mit dem Dummy zu mir.


    Aber wie habt ihr das Thema gelöst? Freundlich und mit Geduld oder mal auch gezeigt, dass das jetzt nicht erwünscht ist?

    Unser Zaun ist eh sehr hoch. Aber die kommen über diese Böschung oder eher Hang. Gehört aber schon den Nachbarn und sie müssten bei sich einen Zaun machen.

    Ja schwierig. Das ist halt alles sehr groß bei den Nachbarn. Wenn die sich komplett einzäunen (für uns) dann kostet das viel.

    Aber irgendeine Lösung brauchts eh…

    Bei uns ist grad was richtig doof…wir haben einen großen Garten. Wir wollen da mal bauen, aber momentan ist der eher verwildert, also absolutes Hundeparadies. Ich fahr da regelmäßig mit Gonzo hin, seit Freilauf nicht mehr geht.

    Er ist auch an 3 Seiten eingezäunt, aber an der 4ten nicht, weil da eine Böschung ist. An einer Stelle werde ich einen Zaun anbringen, weil da ist nur 1m Höhe zum Nachbarn und das hüpft er problemlos rauf, der Rest ist zu hoch und im Frühling eh wieder verwachsen.

    Nun zum wirklichen Problem. Unsere Nachbarn haben neuerdings Hühner! Die zwar aktuell eingesperrt sind, aber normalerweise frei laufen dürfen und auch in unseren Garten reinkommen.

    Ich bin mir zu 100% sicher, dass Gonzo diese Hühner jagen und irgendwie berfüchte ich auch töten würde. Eine Maus hat er mal erwischt.

    Schleppleine im eigenen Garten? Oder was würdet ihr machen? :(

    Freilauf ist leider auch nicht möglich…eben weil er abhauen würde.

    Bin da etwas traurig, weil ich so viel Wert als Welpe darauf gelegt habe. Bei jedem Doppelpfiff oder „zu mir“ drehte er sofort um und kam, bekam IMMER eine Belohnung. Habe den Rückruf nie verwendet, wenn keine Belohnung griffbereit ist. Also voll positiv aufgebaut und täglich geübt.

    Und jetzt ist aber die Außenwelt, Menschen und andere Hunde zu wichtig. In 90% würde er hören, aber in 10% nicht und das geht nicht.

    Sehr schade, weil ich würde ihn ja gerne laufen lassen.

    Spannend, dass es doch bei einigen ähnlich ist 😅

    Das vermenschlichen ist auch ein Problem und er wird für ein Kleinkind gehalten. Irgendwie ist unser Hund jetzt andauernd Gesprächsthema bei Familientreffen. Und da wird gerne erwähnt, wie arm der Hund ist, dass er nicht mehr mit darf, er nicht alle begrüßen darf usw. Außer von Leuten, die selber Hunde haben! Da sagt keiner was, weil sie das kennen🤪