Das hier von Futtermedicus: Vitamin Optimix Cani Cooking
Beiträge von Leni1234
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ChatGPT sagt, das sei bei Hunden auch so, aber man weiß ja nie, ob er das nicht erfunden hat…
Kannst du ChatGPT mal nach den Quellen für die Infos fragen? Normalerweise spuckt er dann Studien oder so aus. Fände ich auch sehr spannend zu wissen
Leider nennt er mir auf Nachfrage nur Quellen für die Zusammenhänge bei Menschen, nicht bei Hunden.
Da kann ich leider nix dazu sagen. Was bekommt er denn für Futter?
Ich koche für ihn (Hirse, Süßkartoffeln, Lammfleischdose (Futtermedicus) + 2 Öle + Mineralpulver). Dazu bekommt er wie gesagt das Kreon. Ob er das wirklich braucht, weiß ich nicht, aber er hat mit der Umstellung auf dieses Futter plus die zeitgleiche Gabe der Enzyme sehr schnell zugenommen (vorher war er untergewichtig bei gleicher Kalorienmenge aber anderer Futterzusammensetzung). Der Plan war, das wegzulassen, wenn er eine Weile stabil ist, aber den Zustand erreichen wir nie so richtig. Das Sodbrennen schwankt alle paar Wochen, mal ist es eine ganze Weile fast weg, mal wieder schlechter. Allergien und Unversträglichkeiten sind ziemlich ausgeschlossen, und das Blutbild sieht außer Schilddrüse auch gut aus (haben Anfang des Jahres schon eins gemacht um mögliche Ursachen für das Sodbrennen zu finden, und dann mit den Angstzuständen im Juni nochmal).
In den letzten Wochen, mit der Erhöhung des Forthyrons, ist es wieder deutlich schlechter geworden. Gerade wacht er nachts sehr oft auf, schleckt sich ab, usw. Ich bin unsicher, ob wir noch ein paar Wochen durchhalten, bis er sich an die Forthyron Dosis gewöhnt hat. Ich hoffe ja eigentlich, dass es mit Behandlung der Schilddrüse besser wird. Oder wir gehen wieder zum Arzt, vielleicht Magenultraschall? Vielleicht ist es auch (hormoneller?) Stress, aber ein klares Muster ist da nicht erkennbar.
Wie war denn bei euch die Einstellungsphase? Ich habe schon ein paar Mal gelesen, dass Hund am Anfang erstmal gestresster werden. Wie lange dauerte denn die Gewöhnung in eurer Erfahrung?
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Weiß jemand etwas zum Zusammenhang zwischen Magensäuremangel und SDU? Ich finde Infos dazu, dass das bei Menschen zusammenhängt, aber nicht wirklich viel zu Hunden. ChatGPT sagt, das sei bei Hunden auch so, aber man weiß ja nie, ob er das nicht erfunden hat…
Der Pudel hat schon seit 1,5 Jahren immer wieder Probleme mit „Sodbrennen“ und die ganzen üblichen Hausmittel (Ulmenrinde, Heilerde, Betthupferl etc) haben nie geholfen. Das würde ja dazu passen, dass er gar nicht zu viel sondern zu wenig Magensäure hat. Er hatte außerdem einen Folsäuremangel und hatte viel abgenommen, bis ich seine Ernährung auf fettarm und proteinarm umgestellt habe und ihm Enzyme (Kreon) dazu gebe. Das war ein Tipp der Ernährungsberaterin, mit der Begründung „hilft manchen Hunden, warum ist nicht klar, kann man probieren und schadet nicht“. Die Freisetzung der Verdauungsenzyme wird (laut ChatGPT, sorry falls das nicht stimmt…) ja auch über den sauren Mageninhalt stimuliert. Also würde auch dazu passen, dass ihm da was fehlt, wenn das so stimmt?
Ich fühle mich wie Sherlock Holmes mit sehr viel gefährlichem Halbwissen. Sowohl Tierärztin also auch Ernährungsberatung haben mir nichts zu diesen Zusammenhängen gesagt, aber das klingt doch plausibel?
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Ich bin kein Tierarzt und kann nicht beurteilen wie schnell du bei diesen Nierenwerte reagieren musst.
An deiner Stelle würde ich (ausser es ist eine Änderung schnell notwendig), erstmal das Barffutter was du hast mit Kohlehydraten wie schon Flying Paws geschrieben, mischen. Da ist dann der Fleischanteil schon mal geringer.
Das würde ich auch machen. Erstmal langsam mit einer Kohlenhydratquelle anfangen, Nudeln zum Beispiel, und die Gesamtenergiemenge ungefähr konstant halten. Kannst du ja anhand der Kalorien ausrechnen. Mit den Zusätzen würde ich persönlich mich jetzt nicht verausgaben. Die zwei/drei Wochen zur Beratung wird sie mit der reduzierten Menge auch auskommen, und dann kann die Beraterin dir ja ein Pulver aussuchen. Einfach langsam in die richtige Richtung bewegen, anstatt auf einmal zu viel ändern wäre mein Weg :-).
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Ich hatte ja vor einigen Seiten geschrieben, dass mein Großpudel (3 Jahre) auch sehr hitzeempfindlich ist. Tatsächlich ist sein SDMA Wert seit er zum ersten Mal vor 1,5 Jahren erhoben wurde auch knapp erhöht. Außer „Beobachten“ gabs dazu keine Handlungsempfehlung von den Tierärzten.
Zum Thema Futter: bei der ersten Messung hat er noch Trockenfutter (Josera) bekommen. Seither habe ich auf selber kochen umgestellt, inkl. Futtermedicusberatung, die das Blutbild kannte. Sein Futter ist deutlich Kohlenhydratlastiger als das Barf hier, und er bekommt nur Muskelfleisch. Der Nierenwert hat sich damit bei seither zwei weiteren Checks nicht verändert.
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Ich hab jetzt nur den Anfang und die letzten paar Seiten gelesen. Mein Großpudel (3 Jahre) ist auch überdurchschnittlich hitzeempfindlich, schon seit er klein war. Er rennt zwar trotzdem noch wenn z.B. andere Hunde dabei sind, und hat sich auch noch nie hingelegt auf dem Spaziergang. Aber die anderen Dinge kann ich nachvollziehen. Also extrem starkes Hecheln, und auch zuhause noch lange brauchen um runterzufahren (20 Minuten kann gut hinkommen). Im Winter ist es nicht so, also liegt sicher am Wetter. Im direkten Vergleich mit anderen Hunden, zum Beispiel wenn wir gemeinsam spazieren gehen, macht ihm die Hitze immer am meisten zu schaffen. Ich vermeide lange sonnige Spaziergänge bei über 25 Grad.
Ich gehe davon aus, dass das einfach individuell ist. Vor kurzen wurde bei ihm zwar eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert und er bekommt jetzt Medikamente dafür. Bisher habe ich aber noch keine Veränderung bei der Hitzeempfindlichkeit beobachtet, da hatte ich vor diesem Thread auch keinen Zusammenhang vermutet. Ich behalte es mal im Blick, vielleicht tut sich ja was.
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seriöse Ernährungsberatung machen (napfcheck, futtermedicus, die futtertierärztin) und dann ggf selbst kochen oder halt Reinfleischdosen pimpen.
Barfen würde ich nicht.
Das würde ich dir auch ans Herz legen. Ich habe mit Futtermedicus sehr gute Erfahrungen. Ewig selber rum probieren kostet dich höchstwahrscheinlich am Ende mehr Nerven, Zeit und Geld bei schlechterem Ergebnis.
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Wie und wann wurde denn gemessen?
Morgens? Nüchtern? 4-6Stunden nach Tablettengabe?
Oder Morgens nüchtern ohne Tabletten?
Meine Hündin, 17kg, bekommt morgens und abends je 200ug mit(!) dem Futter (so klappt die Dosierung bei ihr am Besten) und liegt 4h nach Tablettengabe beim T4 genau bei 4.
Das passt insgesamt bei ihr so, sowohl körperlich, als auch psychisch.
5 Stunden nach der Tablette, nicht nüchtern. Danke dir für die Referenzwerte von deiner Hündin, das hilft mir zur Einschätzung.
Gibst du Forthyron? Wenn ja schau mal in die Packungsbeilage. Da steht ein Wert, den der T4 4-6 Stunden nach Tablettengabe mindestens haben sollte. Ich weiß gerade nicht genau den Wert, aber 1,6 ist auf jeden Fall darunter.
Für die meisten Hunde ist der Wohlfühlwert dann nochmal um einiges höher.
Du hast recht, vielen Dank für den Tipp. Bin gar nicht darauf gekommen, da zu schauen. Tatsächlich stehen da Werte drin, und wir liegen deutlich drunter.
Wir haben jetzt, ca 5 Wochen nach Therapiebeginn, die Blutwerte checken lassen. T4 liegt bei 1,6 (0,6 - 3,7) und TSH bei 0,09 (0 - 0,5). Die Tierärztin meint, das sei in Ordnung und man könnte dabei bleiben. Allerdings sind die Angstsymptome zwar besser, aber nicht weg. Ausserdem habe ich hier schon mehrmals gelesen, dass der T4 eigentlich höher sein muss. Ich erhöhe die Dosis jetzt auf jeden Fall noch mal ein bisschen, von 500 auf 600 pro Tag (bei 26 kg Hund), vielleicht tut sich dann nochmal was.
Ne da ist keinesfalls in Ordnung. Ist das deine normale Haustierärztin? Der T4 sollte unter Tablettengabe, Blutabnahme 4-6 Stunden nach der ersten Dosis morgens, am oberen Ende oder sogar leicht drüber liegen. Wie sieht denn T3 und fT4 aus? Die sollte man mitmachen lassen.
Ihr liegt mit der aktuellen Dosierung noch unter der Anfangszieldosis (20ug pro Kg, ihr seid aktuell bei 19). Da muss also auf jeden Fall noch mehr gegeben werden. Ich würde schrittweise erst mal auf 600 am Tag gehen, wenn keine deutliche Besserung eintritt (es kann erst mal ne Verschlechterung geben weil der Hund sich an die neue Dosis gewöhnen muss) auf 650-700 erhöhen und dann, wenn du die Dosis 6 Wochen konstant gegeben hast, nochmal kontrollieren. Dann aber T3, fT4, T4 und TSH. T3 ist fürs Verhalten zuständig. Wie war der Wert denn vor der Tablettengabe?
Es ist die Haustierärztin. Ich habe leider auch den Eindruck, dass sie sich nicht gut auskennt mit diesem Thema. Ich hoffe mal, dass es bei anderen Dingen besser ist.
Dieses Mal wurden nur T4 und TSH gemacht. Beim nächsten Mal schaue ich, dass wir die anderen Werte nochmal mit erheben. T4 war vor der Behandlung bei 1,1; TSH bei 0,97 (restl. Werte hier).
Ich denke, ich werde es genau so machen, wie du vorschlägst.
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Wisst ihr, wie sich der T4 Wert typischerweise zur Forthyron Dosis verhält? Also wenn er bei 500 ug bei 1,6 liegt, wieviel mehr muss man dann geben, damit er wieviel steigt? Ist vermutlich kein linearer Zusammenhang, oder?
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Wir haben jetzt, ca 5 Wochen nach Therapiebeginn, die Blutwerte checken lassen. T4 liegt bei 1,6 (0,6 - 3,7) und TSH bei 0,09 (0 - 0,5). Die Tierärztin meint, das sei in Ordnung und man könnte dabei bleiben. Allerdings sind die Angstsymptome zwar besser, aber nicht weg. Ausserdem habe ich hier schon mehrmals gelesen, dass der T4 eigentlich höher sein muss. Ich erhöhe die Dosis jetzt auf jeden Fall noch mal ein bisschen, von 500 auf 600 pro Tag (bei 26 kg Hund), vielleicht tut sich dann nochmal was.