Beiträge von walkman

    Beschäftigt ihr Eure Hunde beim Gassi? Ich habe das früher gemacht und dann wurde umgehend jeder Gassigang für Emil zum Training, er hat sich mit seiner Umwelt nicht mehr beschäftigt, sondern geierte mich die ganze Zeit an. Wir haben zwar ein Start- und Stop- Signal, aber das funktionierte dann nicht wirklich. Er hatte weiter hauptsächlich mich auf dem Schirm. Auf dem Platz komischerweise funktioniert das einwandfrei, aber auch da ist ja klar, dass es dann auch weitergeht mit Training nach einer Pause und da wartet er dann beim Gassi auch drauf.

    Verein etc. haben gerade Winterpause, deshalb schicke ich den Hund beim längeren Gassigang auf irgendwelche Hindernisse, mache ein wenig UO und Abrufe. Dass er zu wenig Training kriegt habe ich daran gemerkt, dass er mangels Leckerli abgenommen hat, während die Menschen im Haushalt über Weihnachten zunehmen.

    Das mit dem Angeiern ist hier dann genauso und ich merke auch, dass er nach den Gassigängen eher aufgedrehter ist, als entspannt. Werde ich daher sofort wieder lassen, wenn die normale Trainingszeit wieder anfängt.

    Allerdings hat er seit diesem Winter angefangen, sich nach Schneespaziergängen die Pfoten abzulecken. Ich bin nicht sicher, ob er doch mehr Probleme mit dem Schnee hat, als ich bisher angenommen habe, oder ob das vielleicht mit Streusalz zu tun haben könnte (fiel mir jetzt beim Schreiben erst ein). :(

    Pfoten abwaschen nach dem Gassi

    Jo, habe ich mir schon fest vorgenommen, bisher wische ich die Pfoten immer nur trocken ab.

    Hier ist einmal / Woche Office-Tag deutlich erwünscht, leider liegt der per Vorgabe nicht mehr an dem Tag, für den die HuTa mal gebucht wurde.

    Jetzt bin ich an einem Tag im Büro und der Hund an einem anderen in der HuTa.

    Noch bin ich nicht sicher, ob ich den HuTa-Tag verschieben werde, ich will das Tier nicht aus seiner gewohnten Gruppe reißen. Ja, ich weiß, komplett bekloppt. :D Zum Glück kann der Hund inzwischen problemlos 6 Stunden alleine bleiben, wahrscheinlich sogar mehr. Da kann man solche Helikopter-Halter-Gedanken ruhig ausleben.

    Ich muss zugeben, dass ich diese verpflichtenden Office-Tage gar nicht mehr so schlecht finde, ich merke deutlich, dass mir die realen Sozialkontakte auf der Arbeit gar nicht so schlecht bekommen.

    Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass man Vaseline zwischen die Hundezehen schmieren soll, wenn der Schnee da stark pappt. Weiß da jemand was zu?

    Bei Lucifer ballt sich der Schnee so zwischen den Zehen, dass er aussieht wie eine Ente. Das ist natürlich unangenehm. Er versucht das raus zu beissen unterwegs, verbiete ich ihm, weil wenn er es nass leckt wird das Ganze noch schlimmer. So pule ich dem Hund alle drei Minuten den Schnee zwischen den Zehen raus. Die Haare an den Füßen hab ich schon so weit gekürzt, wie möglich. Das hat es auch etwas verbessert, dauert jetzt länger bis das losgeht.
    Emil hat das gar nicht. Der hat Schneebommeln in den Behängen, aber nix zwischen den Zehen.

    Ich hatte es so verstanden, dass man Vaseline auf die Pfoten schmiert, um sie direkt zu schützen aber nicht, dass da dadurch Schnee weniger festhängt, mein Hund hatte damit allerdings bisher nie Probleme.

    Allerdings hat er seit diesem Winter angefangen, sich nach Schneespaziergängen die Pfoten abzulecken. Ich bin nicht sicher, ob er doch mehr Probleme mit dem Schnee hat, als ich bisher angenommen habe, oder ob das vielleicht mit Streusalz zu tun haben könnte (fiel mir jetzt beim Schreiben erst ein). :(

    OT:

    Ist aber auch okay, wenn ich das allein so empfinde, ich bin im Moment vielleicht auch ein bisschen übersensibel damit.

    Ich finde das gar nicht übersensibel, sondern völlig nachvollziehbar. Ich finde es auch positiv, mit so großen Begriffen nicht inflationär umzugehen, gerade weil quasi vor der Haustür in Europa in der Ukraine ein echter Krieg statt.

    Und auch wenn gleichzeitig westliche Länder inkl. Deutschland bereits hybrid angegriffen werden und umstritten ist, inwieweit das schon die Definition von Krieg erfüllt, hält sich das Leid hier bei uns noch sehr in Grenzen. Und auch wenn die Stabilität unserer Gesellschaft ganz klar angegriffen wird, fühlt sich genau das sicher noch nicht nach Krieg an.

    Wenn man allerdings von um die 100 Personen mit Feuerwerkskörpern beworfen und angegriffen wird, dann kommen einem dabei schon Gedanken an Bürgerkrieg. Und solche Bilder gab es leider auch dieses Jahr wieder in mehreren Städten. Will man jetzt eine Brücke schlagen, könnte man argumentieren, dass der (echte) Krieg im Informationsraum sich zunehmend auch in Situationen wie an Silvester niederschlägt, aber das ist wohl eine eher theoretische Antwort.

    Ein Trainer meinte mal zu mir "Erzfeinde trainieren wir nicht". Er war der Auffassung, dass auch ein Hunde ein Paar konkrete Wesen scheiße finden darf.

    Was wir aber trainieren sollten waren Gassigänge in der Hood ohne Erzfeinde. Ich gebe aber zu, dass mir die Muße fehlt, dafür momentan Zeit zu investieren.

    Ich bin jetzt plötzlich paranoid wegen unserer geplanten Reisen nach Frankreich, nachdem ich diese Seite gelesen habe:

    Vorsicht bei der Einreise mit Hunden nach Frankreich!

    Kann also irgendein Dorfgendarm beschließen, dass unser Hund "verdächtig" aussieht? (Das mag lächerlich klingen aber Luna ist kräftig gebaut mit starker Brustkorb und ausgeprägter Muskulatur.)

    Ist FRA wirklich so gefährlich? (Ich betreibe worst-casing als Hobby, bitte um Nachsicht.)

    Sehr merkwürdige Seite: Auf der Unterseite zu Dänemark steht nichts zu dem dort bekannten Risiko, aber zu Frankreich und den Niederlanden gibt es dort jeweils solche Horrorgeschichten.

    Was hier halt total auffällig ist: Früher waren es scheinbar viel mehr Raketen. Also Einzelteile, die einzeln angezündet werden mussten. Das hat Zeit gekostet, es kamen somit auch nicht so viele Knallgeräusche hintereinander. Und man fand hinterher ziemlich viele von den Hölzern, wir haben teilweise 20 Stück im Garten eingesammelt. Heute scheint es fast nur noch Batterien zu geben. Einmal anzünden, dann ganz viel und laut Bumm. Holzstöcke hatten wir gar keine mehr im Garten. Und auch unterwegs war nichts.

    Gestern früh gab es die letzte halbe Tablette Pexion. Man merkt es am Verhalten.

    Dass die Raketen zu großen Teilen durch Batterien abgelöst wurden, denke ich auch.

    Allerdings muss man zugeben, dass das, was aus Batterien rauskommt, deutlich besser und professioneller aussieht, als diese einzelnen Raketen.

    Was so richtig extrem laut Lärm macht, sind aber andere Teile, die sind wirklich nur für den Knall da.

    So wie ich gelesen habe, besorgen sich wohl immer mehr Leute Feuerwerk aus Kategorien, die eigentlich nicht von Laien gekauft werden dürfen.