michaelrodx Es ist eine komplexe Mischung, denke ich: Räumliche Begrenzung sorgt eher für noch mehr Amok und weniger Toleranz bei meinem :) Dein Beispiel mit dem Kind ist super, man muss sich immer wieder bewusst machen, dass es noch schlimmer kommen könnte.
Beiträge von walkman
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Kannst du gerne so sehen/machen. Wie gesagt, meine Reaktion auf so eine Einmisching waere weniger hoeflich. Allein schon, die Annahme, man wuesste ganz sicher, dass die Rahmenbedingungen eine HH unmoeglich machen, finde ich mehr als lustig. Wenn man mal nachliest, was mam angeblich alles weiss, ist man naemlich meilenweit weg 'man weiss'. Jedenfalls mAn.
Zu dem "wüsste, dass die Rahmenbedingungen eine HH unmöglich machen": Da würde ich schon fragen.
Eine deutliche / aggressive oder sonstwie emotionale Reaktion wäre für mich völlig in Ordnung und vollkommen angemessen.
Ich würde dann das Wohl des möglicherweise einziehenden Hundes höher bewerten, als das Verhältnis zum Kollegen oder Umgangsformen.
Glaubst du tatsächlich, dass du mit diesem Vorgehen den Kollegen davon abhalten könntest, dass ein Welpe bei ihm einzieht? Ich glaube es nicht. Du wirst damit eher das Gegenteil bewirken und u.U. auch noch das Betriebsklima negativ beeinflussen.
Nein, Abhalten vermutlich nicht. Wenn das aber zum Nachdenken anregt, reicht mir das völlig. Und wenn das in einem "dem werde ich zeigen, was ich alles mit dem Hund kann" mündet, freue ich mich darüber total.
Was das Betriebsklima angeht... Ich komme gut damit klar, wenn ich in solchen Situation dem "mies-gelaunter-alter-weißer-Mann-Mansplaining-Klischee" entspreche.
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Schön, dass hier nochmal etwas passiert :)
Bei uns gibt es weiter rätselhafte Entwicklungen: Im Hundeverein sind nun mehrere Hunde, bei denen ich im Vorfeld sicher war, dass meiner sie hassen wird. Beide Hunde sind im Wesentlichen kein Problem. Ich vermute, dass ich das Aussehen der Hunde und die Rasse bisher überbewertet habe. Scheinbar triggert meinen Hund nahezu ausschließlich ein "fixierendes des Gegenüber" in Verbindung mit hoher Körperspannung oder Bewegung auf mein Tier zu.
Begegnungen außerhalb laufen auch weiter immer besser, solange wir nicht komplett statisch längere Zeit irgendwo stehen. Mittlerweile bin ich aber nicht mehr ganz sicher, ob ich dieses Verhalten nicht einfach so lassen möchte. Hintergründe dazu gehören aber eher in den Prepper-Thread
Alles anzeigenBei uns gab es letzte Woche mal wieder eine richtig doofe Situation

Mein Mann hatte den Hund mit auf dem Sportplatz (als Zuschauer) und gerade als er gehen wollte, lief weiter unten auf dem Platz ein anderer Zuschauer ebenfalls mit seinem Hund. Mein Mann war in dem Augenblick abgelenkt, weil er Ausschau nach unserem Sohn hielt - und zack, rast unser Tyrann auf den anderen Hund zu, die Leine hat dabei ein Kleinkind gestreift und zu Fall gebracht

Zum Glück ist niemandem etwas passiert und mein Mann hat sich auch am darauffolgenden Tag nochmals bei den Eltern des Kindes entschuldigt und nach dessen Wohlergehen erkundigt - dennoch ist sowas einfach richtig ätzend und darf nicht passieren

Die einzige Option ist in meinen Augen, den Hund zukünftig bei so etwas zuhause zu lassen. Sie wird vermutlich nie bei unerwarteten Hundebegegnungen so entspannt sein, dass sie da nicht zumindest Theater macht und/oder in die Leine springt. Bei "geplanten" Begegnungen oder solchen, mit denen man rechnet, haben wir es mittlerweile ganz gut im Griff (wenn es sich nicht gerade um die Erzfeinde handelt).
Dennoch ärgern mich solche Aktionen dann total und es ist insgesamt einfach so schade, denn eigentlich kann man sie super überall mit hinnehmen - WENN nicht plötzlich fremde Hunde auftauchen

Und das kann man ja leider so gut wie nie ausschließen
Im normalen Alltag kommen wir dafür immerhin mittlerweile recht gut zurecht

Auf Spaziergängen lässt sie sich nur noch in seltenen Fällen von anderen Hunden triggern. Wir versuchen immer genug Abstand herzustellen und dann klappt das auch echt gut
Ich bin der letzte, der solche Situationen relativiert.
Allerdings finde ich, dass eine wegen einer Hundesichtung plötzlich gespannte Leine, die versehentlich ein Kind umreißt, noch kein Grund ist, solche Situationen dauerhaft zu meiden. Ich würde das eher davon abhängig machen, wie euer Hund sich am Ende der Leine verhalten hat (total eskaliert, oder nur interessiert gucken).
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Ganz ehrlich? Ich wuerd da weniger freundlich reagieren, wenn jemand - mit dem ich quasi keinen Kontakt habe und den ich nicht um Rat gefragt habe - sich einbildet sich da einmischen zu koennen. Aber es scheint aktuell in zu sein, gewisse Grenzen mit Absicht zu uebertreten (damit meine ich jetzt nicht diese Sache hier).
Meine Reaktion liegt ist nicht motiviert darin, was "in" ist, sondern soll den Rahmen etwaiger Möglichkeiten erweitern. Am Ende muss jede/r selbst aus den Antworten ableiten was er/sie daraus macht.
Zum konkreten Sachverhalt spielen eine Menge Dinge eine Rolle, nicht nur das Verhältnis zur Kollegin, sondern sicher auch Arbeitsklima, Häufigkeit der Begegnungen, echtes Wissen über Rahmenumstände (vs. Vermutungen) und wahrscheinlich sogar regionaler Umgangsformen.
Wenn ich sicher wüsste, dass die Rahmenumstände eines Kollegen eine Hundehaltung im Grunde unmöglich machen und das Verhältnis zum Kollegen zweitrangig ist, hätte ich keine Hemmungen, in einem selbst gesuchten Gespräch nachzufragen (zu Vorhaben und Rahmenumständen) und bei Bestätigung meiner Annahme ein ungefragtes Feedback dazu abzugeben. Ich würde dann das Wohl des möglicherweise einziehenden Hundes höher bewerten, als das Verhältnis zum Kollegen oder Umgangsformen.
Ob diese Situation hier zutrifft, kann ich von außen nicht beurteilen.
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Ich habe ja auch den gleichen Plan, wohnung, Winter und welpe. Und ich denke dass wird sicher anstrengend aber ich freu mich auch darauf. Wobei bei mir das Problem eher in die andere Richtung geht, dass ich ggf zu viel vorbereiten...
Aber auch bei mir gab es Gespräche und besonders HH haben mir da keine Illusionen gemacht, was ich auch total ok finde.
Aber du informierst dich. Und ich gehe davon aus, dass du auch die Welpenthreads hier im Forum verfolgst. Auch die, die halt leider nicht so schön aus- oder weitergehen. All das vermute ich bei meiner Kollegin halt nicht. Ich wäre positiv überrascht, wenn sie sich bemühen würde, sich im Vorfeld zu informieren. Und zwar nicht (nur) bei Social Media.
Und wie wäre es ganz direkt?
"Ihr habt Allergien, ihr wohnt weit oben.... Ich habe Zweifel, ob ihr das hinkriegt. Habt ihr die Punkte alle durchdacht?"
Ist vielleicht nicht subtil, aber ehrlich.
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Der Username
Das merk ich mir fürs nächste Mal!
...
Bei dem Wirkstoff kann es zu starken Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen, deshalb immer nochmal gegenprüfen

Nach der Tequilla-Empfehlung...
ich habs selber nie ausprobiert, aber ein Freund von mir bevorzugt die Tequila-Methode:
Salz lecken
Tropfen rein
in eine Zitrone beißen

Ja, kindisch, ich weiß.
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Niesen scheint als Geräusch sehr speziell. Mein letzter Hund kam immer begeistert angerannt wenn ich niesen musste, hat sogar beim Fake Niesen funktioniert 😎
Das ist mal ein echt origineller Rückruf

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Ihr Lieben, was für Bürostühle habt ihr so? Ich brauche einen oder bzw irgendeine bequeme Sitzgelegenheit und bin unschlüssig. Könnte mir auch was zum Wippen vorstellen, aber noch bin ich nicht bereit eine Niere zu verkaufen um einen guten Stuhl zu kriegen…
Im Grunde ist es egal, ob du jetzt eine Niere verkaufst, dann lange suchst, dich beraten lässt und dann vielleicht einen passenden Stuhl bekommst, oder dir einfach ganz schnell etwas Billiges kaufst und dann wahrscheinlich früher oder später Rückenprobleme bekommst:
Beide Wege kosten Zeit, Geld und Lebensqualität.

Ich würde mittlerweile einen Stuhl mit Test- und Rückgaberecht kaufen. Ob das der stationäre Handel hat, weiß ich nicht, aber im Internet gibt es sowas.
Tipps zu konkreten Modellen helfen nach meiner Erfahrung leider genau so wenig wie bei Schuhen, weil jeder Körper total unterschiedlich ist.
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Man könnte schon etwas den Eindruck gewinnen, dass wir alle ziemlich coole Männer haben
und unter den meisten „harten“ Schalen eine Portion mangelnde Konsequenz aber vor allem ein großes Herz steckt.Und irgendwo in einem Forum reden sie hoffentlich genau so von uns

Die Formulierungen dort wären vermutlich mindestens übersetzungsbedürftig.

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Frau ist jetzt nachlässiger, inkonsequenter aber liebevoller Kuschelpartner zu Hause, der resigniert, wenn Tierschutztier wegen Geräuschen oder Hundesichtung ausrastdt.
Ich würde es ja jetzt sehr interessant finden, wie unsere männlichen Partner uns hier Antwortenden beschreiben würden bzw. den Umgang mit Hund und die Gesamtsituation...
Mag jemand seinen Partner befragen
?Nach der reflektierten Gassirunde gerade (wie gesagt, vertauschte Geschlechter):
"Hör doch mal auf, dem Hund ständig irgendwelche Kommandos zugeben".
Hund nickt dazu.