Alles anzeigenHallo zusammen, ich mal wieder!
Wir haben online einen Hund auf Pflegestelle entdeckt, der ganz toll klingt, und hatten nun ein erstes Telefongespräch. Vereinbart wurde, dass der Hund für uns reserviert ist, jetzt eine Vorkontrolle stattfindet und wenn alles positiv ist dann ein Besuchstermin bei der Maus vereinbart wird. Ist das normales Vorgehen, dass die Vorkontrolle vor einem Kennenlernen stattfindet? Mich stört das nicht, wundert mich aber eher.
Noch ein anderes Thema kam auf, das mir mehr Gedanken macht: laut Auskunft am Telefon gehört der Hund bei einer Adoption weiter dem Verein, wir wären nur Halter. Das sei zum Schutz den Hundes, wenn etwas passiert, extrem schlechte Haltung, etc.
Ich frage mich:
- ist das üblich / normal?
- welche Konsequenzen hätte das medizinisch für uns? Nach meinem Rechtsverständnis braucht man für sämtliche Tierarztgeschichten die Zustimmung des Eigentümers. In der Realität fragt wahrscheinlich keiner nach, aber wenn der Verein es darauf anlegt, kann ich Ärger bekommen wenn ich den Hund anders behandeln lasse als sie das getan hätten oder sogar einschläfern lassen muss?
- auf wen würden Versicherungen, Anmeldung, etc. laufen?
- für den blöden Fall, dass wir mit dem Hund überhaupt nicht zurecht kommen und ihn entweder privat vermitteln oder an ein Tierheim geben möchten, dann scheint das ja nicht zu gehen? Zumindest wurde das als Beispiel genannt, dass eBay-Verkäufe durch diese Regelung verhindert werden sollen. Aber muss ich den Hund dann quasi als Pflegestelle behalten, bis der Verein einen neuen Halter gesucht hat oder wie?
Ich will wirklich kein Problem aus etwas machen, das keines ist. Vielleicht ist das völlig normal und gut so. Aber ich möchte auch nicht aus Verliebtheit in den Hund über ein rechtliches Problem hinweggehen.
Den Verein nenne ich übrigens gern per PN, wenn dazu Hinweise/Erfahrungen gegeben werden können.
Reserviert vor dem Kennenlernen? Erst Vorkontrolle, dann den Hund kennenlernen? Dauerhaft kein Eigentum erwerben? Für mich vollkommen unseriös.