und als neues Familienmitglied begrüßen.
Wie schafft ihr es die Gedanken „weg zu packen“?
Ich bin in diesem Punkt sehr nah am Wasser gebaut, und irgendwo müssen diese Gedanken auch ihren Raum haben.
Will ich ihnen diesen Raum in bestimmten Situationen nicht geben, beschäftige ich mich, und fokussiere mich auf die schönen Sachen, die es in meinem Leben gibt.
Mir geht es da ähnlich, der Gedanke an das Ende macht mich immer wahnsinnig traurig, trotz der vielen Auf´s und Ab´s, die ich mit dem Tierschutztier permanent erlebe. Vielleicht auch genau deshalb, weil das Zusammenleben dadurch zwangsläufig sehr eng ist. Manchmal lasse ich solche Gedanke zu, weil ich danach mit etwas mehr Nachsicht oder Freude auf die Momente sehen kann, wo es mal nicht so gut läuft. Wenn der Gedanke in einem sehr unpassenden Moment kommt, verdränge ich ihn aktiv mit Überlegungen, was ich ohne Hund alles wieder machen könnte (ins Cafe gehen, Flugreisen....), meistens stelle ich dann aber fest, dass ich nach solchen Unternehmungen gar kein Bedürfnis mehr habe. Ein Zweithund ist parallel keine Option und einen neuen Hund im Anschluss an mein Tier kann ich mir gerade gar nicht vorstellen.
PS: Wie hat sich dieses Thema wieder in meine Liste geschlichen, ich habe die Todesthemen eigentlich ausbgeblendet?