Rückblickend wirst Du Dir irgendwann mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit sagen, dass es Dir sehr wohl "so schlecht ging" und es höchste Zeit war, Dich um Dich selbst zu kümmern.
Wenn ich Deine Zeilen richtig interpretiere, geht es ja nicht um ein paar simple körperliche Kleinbaustellen, die mit ein bisschen schwimmen im warmen Wasser, Fangopackungen und ähnlichem aus der Welt zu schaffen sind. Du schreibst, dass es sich um eine Klinik zur psychosomatischen Reha handelt. Dein Zustand wird schon entsprechend sein, dass Dir ein Aufenthalt in einer solchen Einrichtung empfohlen wird.
Ich verstehe, dass Du den Hund gerne bei Dir hättest, weil Du weder Deinen Mann mit der Pflege des Hundes belasten möchtest (mit der Pflege, so wie DU diese handhabst), Du möchtest aber bestimmt auch den Hund auf eine gewisse Art und Weise davor schützen, dass sich Bezugsperson Nr. 1 (Du) nicht um ihn kümmern kann. Natürlich wird Hundi Dich vermissen. Aber Dein Mann kann a auch ein bisschen dazulernen, und b vielleicht macht er das gar nicht so schlecht, wenn er die Gelegenheit dazu hat. Vorausgesetzt natürlich, Hundi fühlt sich auch bei Deinem Mann wohl, sicher und geborgen. (Genau diese Situation habe ich hier leider nicht...)
Nutz diese Gelegenheit für Dich, Du tönst schon so, als ob Dir das bewusst wäre. Hör auf zu helikoptern, gib Verantwortung ab und kümmere Dich mal ausschliesslich nur um Deine eigene Bedürfnisse. Du darfst das.
Sollte ich Dir zu Nahe getreten sein, dann bitte ich um Entschuldigung.
alles Gute
Serkö