Beiträge von Ernalie

    Genau so!

    Die letzten habe habe ich immer viel geplant. Aber ich mags überhaupt nicht.

    Dieses Jahr versuchen wir es in 25 Tagen Schottland auch wieder so, wie du es beschrieben hast 😊

    Naja, so wichtig ist mir das jetzt nicht, das ich mit einem Hundetrainer anfange. War bloß ne Frage 🙃 weil es nur junge, große Rüden betrifft. Die älteren, souveränen Rüden hier kann er richtig gut leiden und ist sehr entspannt (oder versucht gar nicht erst, sich aufzuspielen)

    Hundekontakt an der Leine machen wir weiterhin, machen alle hier und funktioniert auch in der Regel recht freundlich. (Zurücknehmen kann man die Hunde ja jederzeit problemlos.) Ich habe schon mehrmals Leute getroffen, die froh sind, dass nicht jeder sofort seinen Hund wegnimmt- bin ich selbst auch. Den Kleinen im Stadt(rand)Wald ableinen kann ich momentan leider nicht. Da der Wolf sich nähert, sind sämtliche Rehe stadtnäher gekommen. Die springen fröhlich selbst nachmittags um 2 auf der Wiese und am Fluss herum. Bald werden sie noch zahm 🙄 an ihm ist zwar eher braver Kleinhund als typischer Russel verlorengegangen, Rehe findet er trotzdem cool.

    Jo, und genau das ist einer der Gründe, warum ich keine Kontakte mit unbekannten Hunden an der Leine möchte.


    Meinetwegen kann jeder seinen eigenen Hund machen lassen, was er will. Aber meinen soll das dann bitte nicht beeinflussen.


    Sicher gibt's auch Leute, die ihre Hunde richtig einschätzen, sie angemessen durch die Situation führen und wo das super klappt. DIe müssen dann leider für diejenigen "mithaften", denen es "nicht so wichtig" ist, ob sie eine Leinenaggression produzieren oder nicht.


    Gerade mit einem Jack Russell würde ich da lieber zu früh als zu spät anfangen, sowas zu unterbinden.

    Du reist doch alleine, ohne auf jemanden Rücksicht nehmen zu müssen, oder? Ist denn spontan reisen vielleicht was für dich? Das würde ich ja total gerne machen, wenn ich alleine wäre. Einfach Mal los fahren und schauen, wo es hin geht. Ein Träumchen 🥰


    Deine Ambivalenz kann ich verstehen. So geht's mir auch jedes Mal bei der Reiseplanung. 😄

    Immer, wenn sie unruhiger wurde ging sie an den Kaustick und beschäftigte sich damit.

    Ich schätze, der wird wohl eher langweilig sein.

    Mein Hund hat tatsächlich Stress beim Alleinsein. Die rührt sowas nicht Mal mit der Nasenspitze an, wenn sie gerade eine Phase hat, in der sie das Alleinbleiben sehr stresst.


    Bei manchen Hunden klappt es auch erstrecht nicht, wenn sie solche Ablenkung beim Alleinbleiben haben. Das muss man ausprobieren.

    Ich habe gerade gelesen, dass sie Gabapentin bekommt. Das ist ja angstlösend. Dafür muss es ja einen Grund geben, wenn ein Hund Psychopharmaka bekommt. Das legt ja schon den Verdacht nahe, dass sie vorher einfach zu unsicher war, um die Gegend zu erkunden und sich ihr Verhalten jetzt normalisiert.

    Insbesondere, weil Gabapentin seine volle Wirkung erst nach einigen Wochen entfaltet.


    Also definitiv hätten alle meine Hunde Essbares geklaut, wenn sie sicher sind, dass keiner hin guckt. 🙈

    Gaba wird auch gerne bei Beschwerden am Bewegungsapparat genutzt, gerade bei z.B. Rückenschmerzen. Dazu muss der Hund keine Ängste haben.

    Das stimmt natürlich.

    Aus den Beiträgen im anderen Thread hab ich geschlussfolgert, dass Ängste und Unsicherheiten bestanden haben. Ob das Gabapentin deswegen gegeben wird, weiß ich natürlich nicht. Aber wenn nicht würde es trotzdem angstlösend wirken und die Ängste und Unsicherheiten abbauen und der unsichere Hund würde mutiger werden.

    Ich habe gerade gelesen, dass sie Gabapentin bekommt. Das ist ja angstlösend. Dafür muss es ja einen Grund geben, wenn ein Hund Psychopharmaka bekommt. Das legt ja schon den Verdacht nahe, dass sie vorher einfach zu unsicher war, um die Gegend zu erkunden und sich ihr Verhalten jetzt normalisiert.

    Insbesondere, weil Gabapentin seine volle Wirkung erst nach einigen Wochen entfaltet.


    Also definitiv hätten alle meine Hunde Essbares geklaut, wenn sie sicher sind, dass keiner hin guckt. 🙈

    Ich möchte noch anfügen, dass ich gar nicht erwarte, dass alle erwachsenen Hunde meinen Welpen (oder meine Hunde) mögen. Wenn mein Welpe einem anderen Hund ungehobelt auf die Pelle rückt, dann hätte ich sogar ganz gern, dass dieser Hund erst droht und dann im passenden Maß maßregelt. Allerdings sind die meisten anderen Hunde nicht sozial kompetent genug dafür, weil sie selbst so viel mit ihrer sozialen Unsicherheit zu tun haben, dass sie sich dann unkontrolliert an meinem Welpen ausleben und Dinge tun, die meinem Welpen genau das falsche lehren. Meist stehen dann zusätzlich Besitzer dahinter, die ihren Hund nicht lesen können und schon gar nicht vermitteln (können), dass das so nicht gut ist. Das macht dann schlechte Lernerfahrungen für alle Seiten.

    Dass Hunde erst drohen passiert häufig leider schon Mal gar nicht mehr so richtig eindeutig. Wäre ja quasi der Optimalfall für das soziale Lernen beim Welpen. Wenn man da einen Hund findet, mit dem man regelmäßig Kontakt herstellen kann, ist das super! Ich glaube, Erziehung durch andere Hunde ist um ein Vielfaches effektiver als durch den Menschen.


    Generell habe ich aber das Gefühl, dass viele Hunde schon gar nicht mehr sauber kommunizieren. Meine alte Hündin war da leider auch super schlecht drin. Die hat quasi immer nur zaghaft: "bitte lass das" gesagt, aber nie deutlich: "hier ist die Grenze", da musste ich oft für sie übernehmen. Und bei anderen erlebe ich dafür das Gegenteil. Die Drohung wird direkt weggelassen. Oder eben Signale anderer Hunde werden scheinbar nicht erkannt oder auch ignoriert.


    Bei Karla hab ich jetzt gezielt darauf geachtet, unkontrollierte Kontakte zu vermeiden und sie ist heute richtig gut in der Kommunikation. Ob das Zufall ist und ein gewisser Teil auch genetisch vorgegeben? Kann schon sein. Aber vielleicht hat das Vermeiden blöder begegnungen ja einen Teil dazu beigetragen.

    Je nach Vorgeschichte kann ich mir das durchaus vorstellen. Wäre zumindest eine Möglichkeit, warum das jetzt auf einmal nicht mehr geht, wenn sich sonst nichts verändert hat.


    Ansonsten würde ich bei plötzlichen Veränderungen ohne erkennbaren Grund immer einen Tierarzt konsultieren. Gesundheitliche Probleme können auch Verhaltensänderungen hervorrufen.

    Am besten suchst du dir gezielt Leute mit Hunden, wo du weißt, dass die Leute ihre Hunde auch lesen können. Wenn ich irgendwas gelernt habe in meinem Hundehalterinnenleben ist es, dass leider der überwiegende Teil der Halter*innen da draußen GLAUBEN, ihre Hunde seien sozial und verträglich und erkennen nicht, dass das "Spiel" eher ein Gemobbe und Jagen ist. Ich habe Hundehalter*innen kennengelernt, die der Überzeugung waren, ihr Hund sei "schwul", weil er andere Rüden rammelt. Andere haben fröhlich rammeln lassen, weil "keine Angst, der schießt nur mit Platzpatronen". Einmal lag mein Hund schreiend unter einem Schäferhund und der Halter reagierte auf meine Bitte, seinen Hund mal wegzunehmen mit "das machen die unter sich aus". Spätestens seitdem meide ich dieses Gebiet.

    Die örtliche Freilaufwiese hier ist voll von solchen Leuten. Nette Begegnungen gibt's da selten. Weil die vernünftigen Leute diese Gebiete meiden.


    Interessanterweise musste ich neulich dieses Gebiet durchqueren, zu einer Uhrzeit, wo da nicht viel los war. Und hatte da, das erste Mal, eine super gute Begegnung. Zwei Männer mit einem jungen Jagdhund.

    1) sie haben gefragt, ob sie ableinen dürfen und haben den Hund nicht einfach in uns rein laufen lassen

    2) sie haben durchweg kommentiert: "das war jetzt freundlich von ihm", "jetzt ist das ein schönes gegenseitiges Spiel"

    3) als er dann mal nicht mehr super freundlich war (rein gelesen an Körpersprache), haben sie ihn sofort wieder abgerufen.


    Ich fühlte mich danach wie nach einer Begegnung mit Außerirdischen. 😄 Sowas habe ich da noch nie erlebt.

    Wie lange ist sie denn schon bei dir?

    Wenn sie 5 ist und die letzten 3 Jahre im Tierheim war, ist sie ja noch gar nicht so lange bei dir, oder?


    Dann kann es natürlich sein, dass sie jetzt quasi "angekommen" ist, und ihre Zurückhaltung ablegt.