Explorationsdrang gehört zur normalen Entwicklung eines Hundes. Es wäre wirklich absolut ungesund, wenn dein Hund draußen total auf dich fokussiert wäre. Es ist absolut normal, dass der Hund draußen auch andere Ideen hat. Und wie schon gesagt, das wird noch schlimmer. Und ist nichts, wo man sich wegen stressen muss.
Meine wirklich extrem pflegeleichte Hündin hatte so zwischen 5 und 8 Monaten eine Phase, wo ihr Kopf so durch war, dass die gar nichts mehr konnte von dem, was wir vorher hatten. Nichts. Draußen war sie sofort total überfordert und ist nur noch unkontrolliert rumgerannt. Ich hab ihr dann eine (ich hasse die..) Flexileine gekauft, wir haben möglichst Reizarme Runden gedreht und sind wieder nach Hause. Von Fokus auf mich konnte ich in der Zeit nicht Mal träumen. War nach der Zeit dann wieder genau so schnell vorbei, wie es gekommen ist. Ich hab's einfach ausgesessen.
Es wäre vielleicht auch nicht schlecht, wenn du dich mit den Entwicklungsphasen von Hunden beschäftigst. Meine Erfahrung mit 3 Welpen ist, dass die Welpenzeit extrem angenehm ist im Vergleich zu dem, was danach folgt. Diese Junghundphase. Wenn die erstmal Kraft entwickeln und sie noch nicht dosiert einsetzen können. Und der Kopf nicht mehr steuerungsfähig ist. In dieser Phase tut einem das Wissen, warum das so ist, eine Portion Gelassenheit und Humor echt gut.