Beiträge von Ernalie

    Na klar, die ethische Frage, wie weit man gehen möchte und wie viel man investieren möchte, ist dann nochmal eine andere.


    Ist halt nur schade, wenn man möchte, aber nicht kann.


    Ich persönlich bin wohl eher jemand, der eher nicht so weit gehen würde. Wenn ich hier im Forum manchmal Geschichten lese, denke ich häufig, dass ich da wohl früher die Sache beendet hätte. Kein Vorwurf!! Das ist ein ganz persönliches Ding und jeder kann und soll machen, wie er meint. Ich gehe davon aus, dass ein Tierarzt schon rechtzeitig zur Euthanasie raten wird, sofern der Zeitpunkt aus medizinischer Sicht gekommen ist.


    Und ja, ich erlebe es auch so, dass es vor allem in der DF Bubble ein Thema ist. Ich glaube, in "freier Wildbahn" sorgen leider die wenigsten Menschen in ausreichender Form vor.

    Das kenne ich via Flüsterpost schon seit vielen Jahren aus verschiedenen Kliniken hier im Umkreis. Ich habe damit selbst keine Erfahrungen. Ich finde das Vorgehen allerdings in Ordnung, weil man sich leider nicht darauf verlassen

    Ja, ich kann das auch nachvollziehen. Ich finde das sogar in Ordnung so. Aber wenn man sich jetzt vorstellt, dass da jemand ist, der erstmal einen Kredit beantragen muss oder das Geld irgendwo anders leihen muss.. weil die Versicherung braucht ja im Zweifel auch ne Weile. Da hilft einem die Versicherung alleine eben auch nicht.


    Es ist halt schade, dass die Erfahrungen der Tierkliniken solches Vorgehen nötig machen und es damit ehrlichen Leuten, die ihre Rechnungen trotz wenig Einkommen bezahlen, das so schwer gemacht wird.



    Egal bei welcher Summe würde ich nicht unterschreiben,

    Ich gehöre ja auch zu denen, die lieber zurücklegen. Es stimmt schon. Es gibt Summen, die man wohl wahrscheinlich nicht erreichen wird in der tierärztlichen Versorgung. Da muss man dann aber auch schon echt viel auf der hohen Kante haben.


    Wenn man das Risiko klar betrachtet, dürfte wahrscheinlich ein sehr großer Teil der Hundehalter*innen keine Hunde halten.

    Und ich war ja oft im Notdienst und bin da auch mit Ebby regelmäßig mit höheren Beträgen raus, meine Hunde wurden immer erst gut versorgt. Es wird ja manchmal fast so dargestellt, als würden Kliniken den Hund blutend auf dem Boden liegen lassen und erst behandeln, wenn ein Stapel Geld den Besitzer gewechselt hat. Das habe ich nie so erlebt, auch nicht in Posthausen, wo ich komplett neu als Kundin war (Urlaub) und Ebby stat. aufgenommen werden musste und gar nicht klar war, ob sie die Nacht überlebt.

    Ja. Ich denke auch, dass die lebensbedrohliche Zustände erst versorgen. Die haben ja auch sowas wie den Hippokratischen Eid abgelegt. Allerdings hab ich schon gehört, dass man bei uns (TiHo Hannover) sein Tier erst zurück bekommt, wenn man bezahlt. Ansonsten sammeln sich weitere Kosten durch die stationäre Unterbringung an. Wie gesagt - gehört, keine eigene Erfahrung.


    Ich denke, wie man es macht - es bleibt ein Restrisiko.

    Legt man Geld zurück, kann es (egal bei welcher Summe) nicht reichen.

    Schließt man eine Versicherung ab, kann man gekündigt werden und das Geld ist futsch.

    Oder die Beiträge werden so exorbitant hoch, dass man sie nicht mehr zahlen kann oder mag. Was ich bei einer Erhöhung von 90 auf 180 Euro innerhalb eines Jahres für einen jungen Hund nicht Mal unwahrscheinlich finde. Was zahlt man dann wohl in 10 Jahren?

    Und zusätzlich zur Versicherung muss man dann ja eigentlich auch ne größere Summe griffbereit haben, für spontane Zahlungen. Oder ne noch größere, damit man im Falle einer Kündigung nicht ohne Rücklage da steht.

    Ich habe gerade im Gesichtsbuch gelesen, dass der Hund einer Frau angefahren wurde und akut in Hofheim ist. Sie sagt, wenn der Verursacher nicht zahlt, kann sie für die medizinische Versorgung des Hundes nicht aufkommen. Werden einige tausend Euro sein. In so einer Situation möchte ich niemals stecken. :verzweifelt: Hoffe ich. Insofern: Lieber hohen Versicherungsbeiträge als gar nicht handlungsfähig, finde ich.

    Fraglich ist, ob die Tierkrankenversicherung in so einem Fall zahlt. 🫣

    Wie lange schlafen eure mit 15 Wochen nachts? Müssen sie noch raus?

    Greyson ist jetzt seit Freitag Nacht da. Er pennt seit 23.30 bis aktuell 9.15. Ohne Unterbrechung. Tagsüber meldet er sich wenn er raus muß. Die 14 Stunden Autofahr hat er schlafend verbracht. Er ärgert die anderen nicht und hat nochnichts versucht anzuknabbern. Er läuft auch gut an def Leine. Wenn das so weiter geht Traumwelpe.

    Keine Angst, da passiert noch einiges 😂


    Also Stubenreinheit war hier nachts auch nie ein Thema. Jetzt, mit einem Jahr und 3 Monaten, bleibt die morgens im Bett liegen, wenn wir aufstehen.

    Aber das an der Leine ziehen wie eine Verrückte ging hier erst so mit der Junghundzeit los. Ebenso das anknabbern. Wobei Karla da auch sehr pflegeleicht war. So richtig kaputt gemacht hat sie nix.

    Sowas hatten wir mal bei unserer verstorbenen Hündin. Stellte sich nach 2 Wochen und mehreren Tierarztbesuchen heraus, dass sie ganz hinten im Maul einen ziemlich großen Abszess und ne große Entzündung hatte. Die muss Schmerzen aus der Hölle gehabt haben. Hat man ihr nicht angemerkt, nur das gelegentliche Aufheulen hat es verraten.


    Ich würde auch zum Tierarzt gehen.

    Nochmal zum Tractive:


    Wir haben keins und meine Schnellschussbestellung von neulich hatte ich storniert.


    Ich hatte Mal mit Lena noch ein (für mich) traumatisches Erlebnis als wir rein zufällig mitten in Hamburg in ein Feuerwerk geraten sind. Wir haben damit absolut nicht gerechnet. Bei Lena hätte ich meine Hand ins Feuer gelegt, dass sie niemals abhauen würde. Aber in dem Moment, als das Feuerwerk direkt über uns los ging, hat uns nur gerettet, dass mein Mann sie super schnell eingefangen hat. Sie hat sich nämlich so erschrocken, dass sie aus dem Halsband raus ist und rennen wollte. Wie das geendet wäre, mitten in Hamburg, kann man sich denken.

    Ich hab den gesamten Rückweg nach Hannover geweint, weil mein Kopf das "was wäre wenn" immer wieder abgespult hat.


    Also auch, wenn man erstmal keinen Sinn darin sieht.. man weiß es eigentlich nie.

    Also ich verstehe jeden, der da lieber auf Nummer sicher geht. Auch, wenn ich mich (vorerst) dagegen entschieden habe.

    Klingt genau wie bei uns. Also die Beschreibung deiner Sjadla. Ich befürchte auch, dass es bei uns nie richtig angstfrei gehen wird. Ziemlich ernüchternd. Wir arbeiten da jetzt schon sooo lange und intensiv dran.

    Ich hab schon ernsthaft drüber nachgedacht, einen Verhaltenstierarzt hinzuzuziehen und über angstlösende Medikation nachzudenken, um uns allen das Leben etwas stressfreier zu machen. Aber bis dahin darf noch etwas Zeit (und Training) vergehen. Aber grundsätzlich kann ich mir kein Leben vorstellen, in dem für die nächsten 15 Jahre immer einer beim Hund bleiben muss. Das letzte Jahr war schon wahnsinnig anstrengend.


    Das klingt echt fies, wir lieben Karla alle sehr. Aber ich hab shcon immer gesagt, dass ich mit allem leben könnte, aber nicht mit einem Hund, der nicht allein bleiben kann.. tjoah. Was haben wir bekommen? Einen Traumhund, der alles mitbringt, was wir brauchen. Aber in Panik verfällt, sobald alle außer ihr die Wohnung verlassen.


    Jetzt ziehen wir demnächst auch noch um. Da können wir sicher wieder bei 0 anfangen.