Beiträge von Ernalie

    Mal abgesehen davon gibt's auch medizinisches Cannabis, das durchaus auch bei älteren Leuten eingesetzt wird. Das gibt's auch als Kapseln oder Tropfen.

    Verrückter, als dass jemand auf dem Dorf irgendwo cannabis konsumiert finde ich, wo der Hund das her haben soll. Bzw wer sein kostbares Cannabis benutzt um damit Hunde zu vergiften. Da bieten sich andere Dinge doch deutlich besser an.

    Ich habe Mal, im beruflichen Kontext, gehört, dass die Schnelltests ganz selten auch auf Schmerzmittel reagieren können. Ich meine aber, das war Ibuprofen, was Hunde ja eh nicht bekommen dürfen.

    Ach, es ist müßig. Hier, in der DF Blase, ist man sich einig, daß die Doodelei am besten verboten gehört, während es auf der ganzen Welt viele tausend glückliche Doodlehalter gibt. Ginge man nach der hier herrschenden Meinung, dürfte es nach diesen wesensschwachen Hunden mit katastrophalem Fell doch überhaupt keine Nachfrage geben, oder? Aber - oh Wunder - das genaue Gegenteil ist der Fall. Die Nachfrage ist bis heute ungebrochen. Und nun?

    Ich glaube, HIER im Thread sind sich definitiv alle einig, dass Doodle tolle Hunde sind. Keiner hier hat gesagt, dass die am besten verboten gehören. Alle hier haben selbst einen Doodle und alle schreiben auch, dass der eigene Hund wahnsinnig toll ist und dass alle Doodle, die man persönlich kennt, toll sind.

    Das bedeutet doch aber nicht, dass es nicht auch Punkte gibt, die kritisch angemerkt werden können. Gerade, wenn jemand anspricht, dass das Fell ein Kriterium ist. Oder die Gesundheit.

    Es würde doch wahrscheinlich auch keiner mit einem Beagle behaupten, dass jagdtrieb absolut kein Thema ist, wenn jemand sagt, dass er über einen Beagle nachdenkt, aber einen Hund ohne Jagdtrieb will.

    Ich verstehe immer nicht, warum man in die Beiträge mehr hereinlesen muss als drin steht. Keiner hier sagt, dass Doodle absolut furchtbare Hunde sind. Warum solch extreme und teilweise schon ins Persönliche gehende Reaktionen?

    Da würde ich auch "gruseliges Fell", was immer das ist, in Kauf nehmen. Aber wenn ich mir die ganzen Spitze ansehe, die fellexplodierenden Collies und Shelties, Pons und Bearded etc - da wird nie jemand von gruseligem Fell reden, aber JEDES lange Fell braucht Pflege und das nicht zu knapp, grad, wenn es Unterwolle hat, wenn es nass wird, und das ist dann nicht in 5 Minuten pro Woche getan und kann ganz schnell zum Albtraum werden.

    Ich musste mich jetzt ehrlich gesagt sehr zusammenreißen, auf deinen Beitrag nicht instinktiv mit Gegenangriff zu reagieren. Keine Ahnung, ob es wirklich so gemeint war, das geschriebene Wort ist ja manchmal schwer zu interpretieren, aber ich hab den Schreibstil schon als sehr harsch wahrgenommen. Obwohl ich selbst auch oft ungewollt eher von der direkten Sorte bin.

    Dazu will ich nochmal was sagen, weil ich vom "gruseligen" Fell geschrieben habe.

    Also Karlas Fell ist nicht nur sie das von jedem anderen langhaarigen Hund, was Pflege benötigt. Karlas Haar verfilzt quasi SOFORT und bei jeder Gelegenheit, sobald es länger als 15mm lang ist. Ein bisschen windig? Schon muss ich ihr wieder die Dreadlocks aus dem Fell schneiden. Luftfeuchtigkeit zu hoch? Katastrophe! Bisschen zu doll auf dem Teppich gewälzt? Sofort kämmen! Sie hat Fell wie Watte und selbst bei wirklich guter Pflege ist da nix zu verbessern.

    Meine Freundin hat einen dieser plüschigen Collies. Das Fell ist nicht Mal halb so anfällig wie Karlas.

    Ja,.ich kenne auch nur sehr nette Doodles. Und ich habe mir den Hund in vollem wissen, dass es so sein kann, angeschafft. Und ich habe das auch in Kauf genommen. Aber erwähnt werden darf sowas meiner Meinung nach trotzdem.

    Karla hat übrigens auch einen ultra empfindlichen Magen und wir müssen für sie selbst kochen. Ein Zwergpudel war nicht beteiligt.

    Nun, die Sache ist die.. Doodle sind am Ende halt Mischlinge und man weiß nie, was durchschlägt.

    Du kannst was auch immer einkreuzen, es kann dennoch immer sein, das die Eigenschaften von einem voll durchschlagen und der Hund vom anderen genau gar nichts hat.

    Mein Doodle (Labrador/Golden-Pudel) ist von Wesen her sehr pudelig und hat gar nichts von den anderen Rassen. Das kann bei der Gesundheit genau so sein. Du kannst auch einen Hund bekommen, der die gesundheitlichen Probleme vom Havaneser UND vom Pudel hat. Oder dass du einen hibbeligen Hund mit hohem Jagdtrieb und den gesundheitlichen Problemen des Havanesers bekommst.

    Ein Mischling macht nicht automatisch alles besser. Wenn man das weiß und immer noch sagt: ja, ich will so einen Hund und ich weiß, was das bedeuten kann, bin ich grundsätzlich nicht dagegen, Mischlinge aus guter Aufzucht zu kaufen. Ich hab nur das Gefühl, dass viele sich dieser Dinge nicht bewusst sind. Wobei ich grundsätzlich fragwürdig finde, in eine solche Paarung Hunde mit derartigen gesundheitlichen Baustellen einzukreuzen. Gerade die PL Problematik bei beiden Rassen ist da schon ein Ding.

    Thema Fell übrigens: Karlas Fell ist auch gruselig. Sie haart auch. Allerdings sehr wenig. Weiß aber nicht, ob das Fell vom reinen Pudel jetzt wirklich pflegeleichter wäre.

    Das Problem ist halt auch, dass die Spannbreite extrem ist.

    Bei meiner verstorbenen Hündin hat ein strenger Blick gereicht und sie ist mir mit eingezogenem Schwanz beschwichtigend entgegen gekommen.

    Beim Rüden danach musste es schon Mal ein deutliches Signal sein. Das war dann ein körperliches Aufbauen und groß machen, dem Hund entgegen gehen, ein etwas lauteres "hey", körperliches Blocken und im Zweifel auch einen Schubser an die Schulter. Und der war dann immer noch King Kotelett in the hood.

    Meine jetzige Hündin liegt genau dazwischen.

    Und selbst das wurde vermutlich bei einer anderen Person bei den selben Hunden nochmal ganz anders aussehen, weil die Körpersprache der Person deutlicher ist, die Ausstrahlung schon intensiver oder eben das Gegenteil. Und es kann von Situation zu Situation unterschiedlich sein. Und von meiner eigenen Verfassung abhängen. Und von der des Hundes.

    Das sind einfach so viele Variablen, das ist schlichtweg keinen Sinn ergibt, Beispiele für diese Körpersprache zu nennen.

    Naja, liegt vllt auch daran, dass dann eben, wie jetzt von dir (nicht böse gemeint), nicht konkret gesagt wird, welchen "move" man macht, sondern es wird wieder kryptisch, es sei keine Raketenwissenschaft, man könne da Videos zu suchen oder nen Selbstverteidigungskurs machen.

    Naja, dazu haben schon viele was gesagt. Noch meine Meinung dazu: das mache ich nicht, weil man damit im Zweifel mehr kaputt machen kann, als es nützt, wenn jemand MEINE Körpersprache imitiert.

    Ging mir jetzt nicht direkt um eine Anleitung. Natürlich kann man die nicht geben, aus den genannten Gründen. Aber wenn man Anfängern gar keine Optionen an die Hand gibt (kann ja nicht jeder mal eben nen Selbstverteidigungskurs machen und ich würde diesen Tipp tatsächlich auch nicht direkt wörtlich nehmen, ging da ja auch eher um die Verbesserung des eigenen Standings), dann können die sich schnell im Regen stehen gelassen fühlen :thinking_face:

    Ich finde den Tipp tatsächlich sinnvoll und würde ihn auch wörtlich nehmen. Denn die Verbesserung des eigenen Standings ist genau das, was den Hund unsere Körpersprache verstehen lässt. Das ist genau das, was hier die ganze Zeit gesagt wird. Der Hund kann genau lesen, was wir wollen, wenn wir eindeutig sind. Das ist nicht leicht, aber das kann man lernen.

    Videos zu Körpersprache von Hunden meine ich gar nicht zum imitieren dieser, sondern um sie lesen zu können. Denn danach entscheidet sich ja der "move", wie du es nennst, den ich verkörpern muss.

    Tatsächlich fände ich den Satz: Suche dir einen guten Trainer der folgende Kriterien erfüllt: ....., deutlich besser als: Das täte der bei mir nur einmal und dann wäre Ruhe.

    Siehst du, ich find den Satz (den ich nicht geschrieben habe) durchaus hilfreich. 🤷🏻 Sagt doch für Anfänger genau aus, dass das ein Verhalten ist, woran der Schreiber nicht ewig rumdoktorn würde.


    Und wenn wir ehrlich sind: man kann noch so oft sagen: das ist nicht Allgemeingültig und nur ein Beispiel. Es wird trotzdem immer jemanden geben, der das versucht nachzumachen. Deswegen gebe ich keine. Ich finde auch nicht, dass ein wildes Ausprobieren der Weg ist. Es ist eher eine Kommunikation zwischen Mensch und Hund, die sowohl dem Menschen als auch dem Hund angepasst ist.

    Und ja, wie ich den Abbruch körpersprachlich mache, habe ich auch noch nicht ganz verstanden :headbash: wird dann wohl learning by doing)

    Das ist jetzt eigentlich gar nicht so eine Raketenwissenschaft. Ich verstehe daher nicht, dass sich soviele darunter nichts vorstellen können. Wie agiert man denn körpersprachlich, wenn man jemandem (zB auch einem Menschen) klar machen möchte, dass eine Grenze überschritten ist und man etwas ganz wirklich nicht will?

    Irgendwer hatte hier schon was geschrieben von einem Selbstverteidigungskurs, den man mal vorher machen sollte. Gar nicht so blöd. Da lernt man nämlich genau das.

    Ansonsten helfen da vielleicht auch Videos zu Körpersprache von Hunden.

    Also ich glaub, da wird grad in einigen Köpfen mehr draus gemacht, als es in Wahrheit ist. 😄

    Sich damit zu beschäftigen lohnt sich sowieso, weil Hunde in der Regel auf eindeutige Körpersprache extrem gut reagieren.

    Und dann diese Sache mit dem Abbruch. Wenn der Hund das nicht vom Züchter schon gelernt hat, ist das kein Kommando, das man man eben locker flockig als Anfänger einem Hund beibringt.

    Allerdings selbst ohne ein antrainiertes Wort, ist ein Abbruch trotzdem ein Befehl. Und den zum Welpen passenden Befehl muss man auch erst mal finden.

    Ein körpersprachlicher Abbruch muss nicht antrainiert werden. Wenn man da eindeutig ist, versteht der Welpe das intuitiv. Dafür ist kein Schmerz und kein Befehl nötig. Den Befehl dazu kann man gleichzeitig auftrainieren.