Beiträge von Ernalie

    Also entweder unterstellst du erneut etwas (was einfach unverschaemt ist) oder du redest erneut von den Leuten bei dir, die du aber ebenfalls nicht kennst (und denen du etwas unterstellst).

    Um irgendwen von aussen zu reflektieren, muesstest du die Person direkt erleben. Das tust du nicht und....du wurdest auch nicht darum gebeten.

    Okay ...

    Wenn jemand schreibt, ihm ist die Außenwelt herzlich egal, möchte ich auch das Recht haben, darauf zu antworten.

    Wer und wo hat das gesagt?

    Dazu sage ich jetzt besser nichts. Ich hoffe für ihre Mitmenschen, Sie meinen das nicht so, wie Sie es schreiben.

    Doch meine ich ganz genau so. Und du wahrscheinlich auch. Oder fährst du auch kein Auto, weil jemand Angst vor Autos hat? Oder hustest nicht in der Öffentlichkeit, weil jemand Angst vor Krankheitserregern hat? Gehst du nicht raus, weil jemand anderes Angst vor Menschen hat?

    Es gibt einen respektvollen Spielraum, in dem wir uns alle miteinander bewegen. Meinem Hund nie und nirgends Freilauf zu gewähren, nur weil irgendwo jemand rumlaufen könnte, der Angst vor einem Hund hat, der nicht Mal in seine Nähe kommt, gehört definitiv nicht dazu.

    Ich weiß überhaupt nicht, warum du hier x-mal erwähnst, dass der Hund bei euch nicht in Mittelpunkt steht und ihr die Welt aus Nichthundehalter-Sicht seht. Was meinst du denn, was wir hier sind? Verbitterte Hundeladys, die keine anderen Lebensinhalte haben und auf ihre Umwelt scbei***?

    Auch, wenn der Hund nicht in Mittelpunkt steht (was vermutlich bei den allermeisten hier auch so ist), hat man die Aufgabe, wenn man Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, sich mit den Bedürfnissen zu beschäftigen. Dazu gehört auch Freilauf, sofern es für den Hund geeignet ist und er gut erzogen ist. Der Mensch hat einen Einfluss drauf, was sein Hund in Freilauf macht. Meine darf weder zu anderen Hunden noch zu anderen Menschen und sich nur in einem bestimmten Radius um mich herum bewegen. Da braucht kein Nichthundehalter Angst haben. Man kann Angst vor allem Möglichen haben. Ich kann deswegen nicht mein ganzes Leben danach richten, wovor jemand Angst haben könnte. Ich verhalte mich rücksichtsvoll und lasse meinen Hund nicht zu anderen Menschen laufen. Wenn jemand Angst hat, nur weil ein Hund IRGENDWO Freilauf hat, dann habe ich tiefes Mitgefühl. Aber dann halte ich diese Angst für behandlungswürdig und nicht in meiner Verantwortung.

    Du hast deinem Hund "sogar" beigebracht, nur auf Handzeichen zu achten? Joah, das ist leider viel einfacher für den Hund als auf Sprache zu reagieren.

    Und du hast es richtig erkannt, du kommst in ein Hundeforum, erhebst dich über andere, beleidigst sogar andere und willst dich abmelden, weil dir nicht mehr passt, dass andere eine andere Meinung haben. Das kommt nie gut an.

    Hier sind Menschen, die sehr viel Ahnung von Hunden haben. Man könnte ja auch Mal drüber nachdenken, ob die eigene Meinung vielleicht etwas überarbeitet werden sollte anstatt alle anderen abzuwerten.

    Das tut überhaupt nicht Not, der Hund muss sich nicht unauffällig verhalten, du musst als Besitzer die Situation korrekt einschätzen und handhaben. Es wird nicht der Trainingsstand des Hundes geprüft.

    Das weiß ich. Deswegen habe ich auch geschrieben, dass man mit meinem Hund diese Fähigkeiten gar nicht hätte zeigen müssen, irgendeine Situation korrekt einzuschätzen. Es wäre also gar nicht aufgefallen, wenn man diese Fähigkeit nicht besitzt.

    Ich fände es ja grundsätzlich auch schon für die Hunde sinnvoll, wenn Menschen sich mehr mit ihnen beschäftigen müssten. Dabei geht es mir gar nicht darum, irgendeinen Trainingsstand abzufragen. Meinetwegen können Hunde anderer Leute komplett unerzogen sein, wenn sie ihn von meinem entfernt halten. Die müssen dann ja den Hund handeln, nicht ich. Mein Problem ist ja nicht der unerzogene Hund sondern der Mensch, der nicht checkt, dass Hunde nicht zu jedem anderen "Hallo" sagen müssen. An der maximal ausgefahrenen Flexileine.


    Hatte ich erst jetzt kürzlich. Auf dem Hinweg einen Mann mit Hund getroffen. Rennt an Flexi auf uns zu. Ich weiche sichtbar weiträumig über die Wiese aus. Rückweg: selber Hund, selber Mann, wieder Hund an der flexi auf uns zu. Keine Chance zum Ausweichen, Hunde verheddern sich in den Leinen, keiner kommt mehr weg. Mit einem weniger freundlichen Hund als meinem hätte das echt böse ausgehen können. Und der hat doch schon auf dem Hinweg gesehen, dass ich keinen Bock auf seinen Dackel hab. Wieso lässt der den ein 2. Mal zu uns laufen?

    Und genau das meine ich. Mir ganz egal, ob der Hund erzogen ist oder nicht. Der Mann war das Problem.

    Aber er war nicht auf Anhieb mit Fremdhunden verträglich und ließ sich nur von mir (und Freunden) anfassen. Damit wäre er bei manch einem durch den Hundeführschein geprasselt.

    Der Witz daran ist, dass man in Niedersachsen den Hundeführerschein auch mit einem anderen Hund als dem eigenen machen kann. Der Hundeführerschein gehört zum Menschen, nicht zum Hund. Du hättest dir also dafür theoretisch meinen Hund ausleihen können, der überhaupt kein Interesse an anderen Hunden hatte, und wärst locker durchgekommen, ohne deine skills (oder auch fehlenden skills, je nach Person) überhaupt zeigen zu müssen.

    So, wie es aktuell gemacht wird, ist es einfach nicht sinmvoll. Ich habe auch von mehreren Leuten gehört, dass sie falsche Antworten einstudieren mussten für die Prüfung.

    I h musste die Prüfung gar nicht machen, weil ich, bevor das Gesetz kam, bereits x Jahre einen Hund hatte und daher aus der Verpflichtung gefallen bin. Auch so ne Lücke im System. Wie viele Leute kenne ich, die seit 30 Jahren Hunde haben aber sich genau nie damit beschäftigt haben..

    Meine verstorbene Hündin hatte auch eine Niereninsuffizienz und die selben Symptome. Ich habe in deinem letzten Beitrag gelesen, dass ihr ihn gehen lassen werdet.

    Tatsächlich war das, was du oben beschreibst, das was meine Hündin am Tag, als ich sie gehen lassen habe, gezeigt hat. Nur, dass meine Hündin auch absolut nichts mehr gegessen hat. Bei ihr ging es auch innerhalb von wenigen Wochen. Vorher war sie noch topfit. Das ging so schnell, dass man's kaum begreifen konnte.

    Ich wünsche euch viel Kraft und eurem Hund eine gute Reise. 🍀

    Ist bei unserem auch nicht anders mit dem Futter. Das gestrige Futter hat er nachts ausgekotzt, Heute wollte er den ganzen Tag nichts essen, trinken tut er wenig und schläft nur. Ich denke, zeitnah wird er sowieso von sich aus gehen.

    Aber um Ihm weiteres Leiden zu ersparen, werden wir Sterbehilfe leisten.

    Meine Hündin hat tatsächlich schon 1-2 Wochen vorher sehr schlecht gegessen. Der körperliche Abbau kam erst danach. Nachdem sie 2 Tage gar nichts mehr nehmen wollte, habe ich mich, in Absprache mit der Tierärztin, die mich in der Zeit wirklich sehr lieb begleitet hat, entscheiden, das Leid zu beenden. Ich war ihr damals sehr dankbar, dass sie mir sehr deutlich gesagt hat, dass mein Hund nicht mehr leben möchte. Ich selbst hätte es in der Situation nicht realisiert. Heute ist es glasklar, damals war ich dafür blind.

    Ich bin sehr froh, dass wir die Möglichkeit haben, unseren Hunden den Weg zu erleichtern, wenn er ohnehin unausweichlich ist. Das war und ist für mich ein irre großer Trost.

    Meine verstorbene Hündin hatte auch eine Niereninsuffizienz und die selben Symptome. Ich habe in deinem letzten Beitrag gelesen, dass ihr ihn gehen lassen werdet.

    Tatsächlich war das, was du oben beschreibst, das was meine Hündin am Tag, als ich sie gehen lassen habe, gezeigt hat. Nur, dass meine Hündin auch absolut nichts mehr gegessen hat. Bei ihr ging es auch innerhalb von wenigen Wochen. Vorher war sie noch topfit. Das ging so schnell, dass man's kaum begreifen konnte.

    Ich wünsche euch viel Kraft und eurem Hund eine gute Reise. 🍀

    Ich finde das Verhalten am Mittag tatsächlich für einen Hund in dem Alter auch merkwürdiger als das am Morgen.

    Dass ein Junghund mit 20 Wochen seine Umwelt erkunden will und dabei auch Mal weniger Interesse an seinem Menschen hat ist erstmal gar nicht so ungewöhnlich. Auch, dass die Ohren plötzlich auf Durchzug sind, ist jetzt nicht unnormal. Ist halt die Frage, wie man das managen kann und für die Zukunft regelt. Überdreht er denn bei den Spaziergängen? Dann würde ich das Programm definitiv zurückfahren. Ich finde morgens 45 min und mittags nochmal 30 auch in dem Alter erstmal rscht viel. Ich kenne aber den Rest des Tagesprogramms nicht.

    Wir haben einfach kurz unseren Glastisch anknabbern lassen (das war jeweils das Startzeichen), sind dann in unser einziges abschliessbares Zimmer (aber mit offener Tür) und haben uns dort auf das Bett gesetzt und uns über unseren Tagesverlauf unterhalten. Kein "Platz", kein "Aus", keine Diskussion übers Kauen. Wir haben das Mobiliar ignoriert. Und sie automatisch auch.

    Ich hatte das tatsächlich so verstanden, dass es dann nicht mehr nur um den Glastisch ging, denn das Zimmer wurde ja verlassen. Aber vielleicht deute ich das auch einfach anders und hab mir meinen eigenen Film zusammengestellt. 😄

    Grundsätzlich bleibt's aber dabei, dass ich raten würde, die Intervention zu begrenzen durch Begrenzung der Möglichkeiten, Unsinn anzustellen. Und nicht damit, den Unsinn passieren zu lassen.

    Also dass mein Hund meine Möbel ankaut würde ich auf keinen Fall ignorieren

    kann aber eben auch sein, dass die permanente Interaktion und Reaktion auf den Hund diesen dermassen stresst, dass er erst anfängt mit dem Verhalten.

    Und keine Reaktion daher sehr viel mehr bringt, als dauernd den Hund zu überwachen und sofort ne Alternative anzubieten.

    Ja. Das sehe ich schon auch so. Deswegen begrenzen ich Intervention in dieser Phase auch auf das Nötigste. Meine Möbel zu beschützen gehört dazu. Im Zweifel auch mit einem Welpenauslauf, in dem nichts ist, was mir wertvoll ist. Da kommt der Hund halt rein und ich muss nicht ständig intervenieren.

    Aber auf Möbel einfach ankauen lassen bin ich noch nicht gekommen.