Beiträge von Ernalie

    Von außen sind die Hunde alle ein Fall für nen Trainer, ihr ebenfalls und insbesondere der Rüde der so arg verletzt hat.

    Ganz vielleicht sind auch die Menschen, die das mit angesehen haben, ein Fall für den Trainer.

    Das war sehenden Auges in die Eskalation gerannt. Ich wäre mir nicht sicher, ob die Situation ohne Kira "ruhig" bleibt.

    Edit:

    Ach sorry, dein "ihr ebenfalls" hatte ich überlesen

    Vielen Dank an alle, es ist halt etwas deprimierend und schade, da es bis jetzt geklappt hat und sogar bei Vögeln oder Rehen kommt sie mit Abruf, aber dann ist es so..

    Das ist ein völlig normaler Entwicklungsschritt. Verlasse dich nicht darauf, dass die anderen Situationen weiterhin so klappen.

    Ich habe einen sehr guten Junghundkurs gemacht, in dem der Hauptteil darin bestand, über die Entwicklungsschritte aufzuklären und Verständnis für die Phasen zu schaffen. Es war zwar leider erst beim 4. Hund, da hatte ich mir das meiste schon selbst angeeignet, allerdings waren auch für mich da noch hilfreiche Dinge dabei. Und ich hatte den Eindruck, für die Ersthundehalter unter den Teilnehmer*innen (waren nur 3 weitere Teams), war das unglaublich lehrreich.

    Vielleicht findest du sowas bei dir auch.

    Als wir noch einen haarenden Hund hatten, war das Ding hier der Game Changer. (Mal beim großen A suchen, Link ist hier nicht gestattet)

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    Ansonsten hilft meiner Erfahrung nach nur ein Wäschetrockner effektiv.

    Platz am Tisch: Solange es nicht mein Tisch ist, wüsste ich nicht, was mich daran stören sollte. Platz am Esstisch gibts bei uns zwar nicht, aber meistens essen wir im Wohnzimmer auf der Couch und da dürfen die Hunde drauf. Haben wir wohl auch irgendwie.

    Weil dieses Beispiel von mir kam: Ich esse auch mit meinem Hund neben mir auf der Couch. Das ist aber was anderes für mich, als dass mein Hund beim Essen einen eigenen Stuhl mit Teller vor sich auf dem Tisch hat und dort am Tisch mit isst. Fehlt nur noch eine feine Serviette um den Hals und ein feiner Tropfen Wein dazu. 🤣

    Am Ende soll jeder machen, was er für richtig hält und dem Hund nicht schadet. Ich darf es aber trotzdem als vermenschlichend empfinden.

    Und wenn ich es 15 Jahre lang nicht schaffe, mich so mit Hundeverhalten auseinanderzusetzen, dass ich weiß, dass mein Hund nicht schwul und notgeil ist, weil er andere Rüden rammelt, finde ich das auch wirklich sehr schade für den Hund.

    Es stellt sich doch die Frage, ob das wirklich so deutlich ist. Was ist denn normal und was ist vermenschlicht? Vermenschlicht jemand seinen Hund, der zwei Adventskalender und 20 Halsbänder hat oder das Fell bunt färbt? Ist es Vermenschlichen, wenn jemand seinen Hund bei unerwünschtem Verhalten bestraft, mit der Begründung der Hund wisse es besser und täte dies nur um seinen Besitzer zu ärgern? :ka:

    Der Hund der "Hundemama", die ich meinte, sitzt mit am Essenstisch und hat dort einen eigenen Stuhl (auch, wenn sie woanders zu Besuch sind). Außerdem ist er notg*** und schwul, weil er andere Rüden rammelt.


    Das ist für mich schon vermenschlichen. Meinetwegen soll jemand doch 30 Halsbänder kaufen, wenn's Spaß macht. Ich brauche das nicht. Aber wäre für mich jetzt auch kein vermenschlichen. Aber menschliche Bedürfnisse auf Hunde übertragen und in 15 Jahren Hundehaltung nicht auf die Idee kommen, sich Mal mit der Sprache der Hunde auseinanderzusetzen, ist für mich schon vermenschlichen. Und da halte ich mich nicht Mal an dem Wort Hundemama auf, was ich selbst zwar sehr unpassend finde, aber jeder, wie er mag.. 🤷🏻

    Ich grübele gerade wie gut es gesellschaftlich akzeptiert würde, wenn ich Kinder wie meine Hunde behandeln würde im Zusammenleben. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ach, ich hab zu meinem Kind schon durchaus das ein oder andere Mal: "Sitz" am Straßenrand gesagt.

    Und ein: "Name, hiiiiiieeeeerr!" Ist mir auch schon über die Lippen gekommen.

    Und anstatt: "warte mal kurz hier" hab ich auch schon: "Bleib!" gesagt.

    Das ist einfach ein Automatismus 😄

    Ne. Mach ich nicht. Weder vor noch nach dem echten Menschenkind.

    Kenne aber jemanden, die das macht. Und empfinde es persönlich schon so, dass diese Person ihren Hund sehr viel mehr "bemuttert" aus menschlicher Sicht, als ich es tue.

    So sehr ich den Hund auch als Teil meines Lebens und unserer Familie betrachte. Aber für mich bleibt das ein Hund und kein Kind. 🤷🏻

    Mag jetzt unbequem für dich sein, aber DU hast mir überhaupt nichts erklärt. Du hast meine Frage nicht ganz erfasst und mir Sachen erklärt, die ich bereits wusste. Da ich aus dem humanmedizinischen Bereich komme, ist mir durchaus klar, was eine Exposition und ein Provokationstest im Zusammenhang mit Allergien und Unverträglichkeiten sind. Hat meine Frage aber nicht beantwortet. War mir dann aber auch relativ egal, kann ja passieren.

    Ich hab absolut keine Ahnung, was du hier für eine Agenda führst und warum du derartig persönlich angreifend und unverschämt wirst. Aber unter diesen Gesichtspunkten bin ich auch gar nicht weiter an einem Austausch interessiert.

    ich frage mich wie machen es Leute die arbeiten müssen.

    Na, die machen alle das eben nicht und sind daher wahrscheinlich meistens entspannter. Bei so einem Programm wäre ich auch durch mit der Welt. Für einen Hund ist es tatsächlich auch gar nicht so gut, wenn sich alles so sehr um ihn dreht. Ganz hart gesagt: du nimmst ihm damit die Möglichkeit, sein natürliches Ruhebedürfnis umzusetzen und setzt gerade alles daran, dass er das Gespür dafür verliert.

    Du sorgst dafür, dass er deine Anwesenheit mit Spannung und Action verbindet. Wenn du da bist, passiert was. Da ist ja klar, dass er lieber hinter dir her rennt als im anderen Zimmer zu pennen.

    Sei langweilig. Schick ihn auch Mal weg. Der braucht nicht permanenten Zugriff auf dich. Mach deine Sachen und kümmere dich um deine Bedürfnisse 😊

    Spiel, wenn du es willst. Streichel wenn du es willst. Und beende das, wenn du es willst.

    Wie schaffen es andere einen Welpen zu haben und arbeiten zu gehen das ist ja schon mit alle 3h raus nicht kompatibel.

    Das ist korrekt. Ein Welpe kann nicht mehrere Stunden alleine bleiben. Wer also keinen Job im Home-Office hat oder den Hund mitnehmen kann UND die Möglichkeit hat, regelmäßig raus zu gehen. Oder einen Partner/Partnerin, mit der man sich geschickt abwechseln kann, hat wahrscheinlich keinen Welpen. Alles andere ist während der Arbeit gut zu schaffen. Weil man eigentlich gar nicht so wirklich viel machen muss. Oder sogar sollte.