Beiträge von Fusselbär

    'Mein' Genre ist Fantasy in allen Facetten, wobei das fertige Werk als Jugendbuch gut ankommt. (Die Zielgruppe sollte vergleichbar sein mit Chroniken der Unterwelt und ähnlichem)

    Das ist auch eines meiner Genres :smile: Wenn du magst, kann ich dir mal per PN ein paar Verlage empfehlen?


    Und ja, es ist leider schade, dass Social Media so viel Raum eingenommen hat. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit (also vor 10-15 Jahren), wo ich selbst mein Jugendbücher inhaliert habe. Damals war es ja noch üblich, dass es tendenziell nur 1x im Jahr ein neues Werk vom Lieblingsautor gab und wenn man mehr wissen wollte, dann hat man die persönliche Autorenwebsite der Person durchstöbert. Heute teilt man wirklich jeden noch so kleinen Piep auf SM. Es ist sehr anstrengend, dass oft das Gefühl entsteht (und auch von manchen Verlagen gefördert wird), dass man hier mithalten muss. Mir liegt das einfach nicht.


    Und ja, New Adult Romance brennt gerade jedem die Sicherungen raus, es boomt ohne Ende. Ich lese und schreibe das selbst gern, aber eben nicht nur. So richtig schöne Fantasy muss einfach mal sein :nicken:

    Ich finde Kleinverlage überhaupt nicht negativ, warum auch? Wahrscheinlich will eh keiner von uns unbedingt reich werden mit seinen Büchern. Da ist mir dann auch egal, wenn vielleicht nicht so viele Prozente rauskommen.


    Hauptsache, das Buch steht irgendwann man in der Buchhandlung und es gibt Menschen, die es gerne lesen ;)

    Die Einstellung finde ich super. Ich war da eine Weile ziemlich hin- und hergerissen. Aber letztlich liegt einfach zu wenig im Verlagswesen in deiner Hand, gerade was Bestseller etc. anbelangt. Wenn es da draußen Leute gibt, die deine Geschichte begeistert und dir das gespiegelt wird, ist das unfassbar schön.

    Ich mach mit |)

    Schmuh In welchem Genre schreibst du denn? Aber das mit deiner Bekannten klingt doch gut, das ist eine schöne Möglichkeit :nicken: Und lektoriert ist super, das macht das Manuskript sicherlich noch mal attraktiver. Ich drück dir die Daumen!


    Manche Agenturen haben gewisse Spezialgebiete. Ich habe auch schon öfters gesehen, dass für Bewerbungen auch nur noch für gewisse (boomende) Genres gesucht werden.


    SelfPub ist mir auf Dauer auch zu anstrengend. Meine Zielgruppe ist leider sehr präsent auf sozialen Medien... Ich hasse Social Media. Weder ziehe ich mir da selbst gern Inhalte aus der Autoren-/Bücherbubble rein noch habe ich Muße Content zu machen. Es nervt. Einigen liegt das aber total. Für mich ist daher aktuell der Kleinverlag die beste Option, da auch kein Druck mit Deadlines etc. Hier macht der Verlag nämlich auch kräftiger Werbung und ist für Leser einfach nahbar. Im Großverlag war das leider nicht selbstverständlich und nicht selten auch eine Frage von ausgehandelten Optionen zum Vertrag.

    Die Wintermonate sind definitiv vielversprechender, die Leute sind öfter drinnen, lesen mehr. Sommer ist immer etwas schwieriger. Ich bin sowohl bei einem großen Publikumsverlag als auch bei einem privat hochgezogenen klein-mittelgroßen Verlag mehrfach unter Vertrag. Im kleineren Verlag kompensieren wir das Sommerloch öfter mit Sommerfesten, Autorenlesungen etc., um präsent zu bleiben. Natürlich ist es auch schön, einfach mal nett zu kontakten.


    Ansonsten kann ich euch stark empfehlen, den Weg über eine Agentur zu gehen. Ausnahmslos alle Großverlage, mit deren Autor*innen ich in Kontakt stehe, bearbeiten kaum bis keine Manuskripteinsendungen, dafür bleibt oft wenig Zeit. Agenturen haben meistens einen Fuß in der Verlagstür und ihr erhöht hiermit eure Chancen immens.

    Allerdings gibt es auch viele kleinere (Nischen-)Label von großen Verlagen, die teilweise auch rein mit eBook-Publikationen arbeiten (ggf. an Verkaufszahlen geknüpfte Option auf Taschenbücher im Print-on-Demand-Modell). So bin ich damals vor 6 Jahren nach kurzer Zeit im SelfPub in die Verlagswelt gekommen. Bei diesen Labels gibt es auch öfter mal Schreibwettbewerbe, die den Gewinnern meist einen Verlagsvertrag anbieten. Einige Freunde von mir kamen so ins Verlagswesen und gingen anschließend den Weg über eine Agentur.


    Ansonsten kann ich auch seriöse Kleinverlage wärmstens empfehlen. Ja, die Reichweite ist nicht dieselbe, aber ich genieße unfassbar die Freiheiten, die ich beim Manuskript habe, sowie das Mitspracherecht bezüglich der Covergestaltung als auch dem Innenlayout.


    Edit: Grammatik, Kommasetzung, doofe Autokorrektur :ops:

    Soll heißen: A) mit Schreiben kann man IMMER Geld verdienen, wenn man FÜR LESERINNEN schreibt, statt einfach nur für sich selbst.

    Beziehst du dich mit dieser Aussage ausschließlich auf die Nutzung von KI generierten Texten? Falls nicht, was bedeutet in dem Fall verdienen: Bücher verkaufen oder auch Gewinn generieren?

    Heute endlich den Mietvertrag für die neue Wohnung unterschrieben, nachdem unsere eigentlich geplante wegen kontinuierlicher Probleme bei Bau und Abnahme auf unbestimmte Zeit verschoben wurde und damit leider auch der Hund. Statt Etagenwohnung gibt's nun ab September EG mit Gartenzugang. Welpe kann kommen. Leider sind die nächsten beide Würfe im Verein anscheinend auch erst im September. Ich hoffe so sehr, dass dann eine Hündin für uns dabei sein wird. Wir hibbeln jetzt seit Februar, es fühlt sich ewig an :verzweifelt:

    Vielleicht ein Eurasier? Um die 20kg, mittellanges Fell, tendenziell weniger bellfreudig, durch die Vereinsbetreuung auch sehr strikte Gesundheitskontrollen und Datenbanken zu den Ergebnissen. Jagdtrieb kann unter Umständen aber vorhanden sein. Die Rasse ist gezielt als Familienbegleithund gezüchtet, dementsprechend geht's eher in die Richtung alles kann, nichts muss. Viele, die ich kennengelernt habe, machen aber auch gerne Hundesport wie Mantrailing, Obedience oder Agility.

    Connalab Der beste Freund einer Freundin ist im Frühjahr wegen einem Hirntumor operiert worden und hat danach einen heftigen Gedächtnisverlust erlitten (knapp 1 Jahr hat er konplett vergessen). Allerdings war der Verlust vor allem im deklarativen Bereich und weniger im prozeduralen. Er arbeitet jetzt mit einem Psychotherapeuten zusammen, um sowohl kognitiv gefördert zu werden als auch Erinnerungen professionell betreut anzutriggern. Hier wird ihm meistens vorgelesen, beispielsweise aus alten Chats etc. Gefühlstechnisch spricht er schon sehr darauf an, kann Zusammenhänge erkennen, aber die konkreten Erinnerungen mit bildhafter Vorstellung bleibt noch aus. Das ist einfach ein langsamer Prozess und er muss sich noch immer viel schonen, bei zu viel Stress bekommen er Kopfschmerzen. Er geht mittlerweile auch wieder arbeiten, da ihm die Routine gut tut. Ob Vollzeit wie früher oder Teilzeit weiß ich leider gerade nicht. So oder so brauchte vieles seine Zeit bzw. tut es immer noch.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und gute Genesung!

    Saltimbanco  Knuddelmuff97

    Danke für eure Mühe. Fantasy wäre wohl nicht meins.

    Ich glaube, ich bin ein schwieriger Fall. Kann gerade so gar nicht definieren, was ich mag. Romane, ja. Sagt jetzt nicht viel aus, ich weiß. :ugly:

    Hätte einen "softeren" Krimi anzubieten? Wenns mir so geht wie dir, greife ich auch gerne mal in die Jugendbuchsparte nach Geschichten, die zwar nicht kindlich geschrieben sind, aber lang nicht so deprimierend und brutal sind wie die beinharten Krimis, die einem sonst so in den Kopf kommen bei dem Genre.

    "Stalking Jack the Ripper" von Kerri Maniscalco wäre das. Das Ganze spielt 1888 in London, die Prota (17) wird von ihrem Onkel zur Gerichtsmedizinerin ausgebildet. Du hast da dann natürlich die übliche Krimi-Spurensuche, eine Prise Feminismus, da die Protagonistin sich hier in einem damals von Männern dominierten Beruf durchschlägt, aber auch genügend Witz von Zeit zu Zeit. Ich fand es sehr unterhaltsam. Gibt noch 3 weitere Bände, die sich dann um andere Fälle drehen, aktuell gibt's das aber nur komplett auf Englisch. Der erste Band kommt erst im November auf Deutsch raus.