Beiträge von Jackybär

    Ich mache es wie Sacco, nachdem wir trotz Training in Rüden- Hundebegegnungen bei uns im Dorf nicht wirklich weiter gekommen sind. Jacky hat sich dann immer weiter reingesteigert, war nicht mehr ansprechbar und an Leckerlis war nicht zu denken. In solchen Momenten war es schwierig, ihn im zügigen Gehen sicher zu halten. Einmal hat es mich auch schon von den Füßen geholt. Zum Glück konnte ich ihn trotzdem halten. Im Normalfall bin ich auch ausgewichen, wenn es möglich war. Seitdem ich gemerkt habe, dass Jacky einfach unsicher ist , gehen wir meistens an den Rand des Weges. Ich schirme ihn ab, er muss aber gucken können. Manchmal sitzt er, manchmal nicht. Manchmal kann er dann sogar Leckerlis nehmen. Dann kann er ruhig weitergehen. Ich finde das alles etwas umständlich, aber ist viel angenehmer für uns beide.

    Bei uns hat Bravecto, im Frühjahr gegeben, immer das Jahr über gewirkt. Haben hier in Südniedersachsen deutlich mehr Zecken als die Jahre zuvor.

    Bin dieses Jahr auf Nexgard umgestiegen. Habe den Eindruck, das wirkt weniger repellierend, haben aber seit 6 Wochen keine angebissene mehr.

    Beide Sorten sind als Alleinfutter nicht geeignet.

    Hm, ich denke, viele verlassen sich auf die Angaben der Hersteller, wenn Alleinfuttermittel drauf steht.

    Wir füttern nach einer Ausschlussdiät mittlerweile Vet Conzept und Happy Dog, geben zusätzlich Möhren und Kartoffeln. Auf sämtliche Futterzusätze ( Napfcheck) reagiert Jacky mit Durchfall. Ihm geht es gut, Fell ist super. Wie erkenne ich, ob er einen Mangel hat? Steht vielleicht in einem anderen Thread, auf welche Zusätze man achten sollte?

    Könnt ihr mir mal eben auf die Sprünge helfen? Ich steig nicht so richtig durch. Vorab: sowohl ich selbst, als auch mein Rüde Jacky haben eine SDU.

    Ich hatte vor über 20 Jahren eine massive Überfunktion, mit Gewichtsabnahme, Herzrasen usw., die jetzt therapiert eine lebenslange SDU ist. Ich bin gut eingestellt, alles gut.

    Jacky hatte die gegenteiligen Symptome. Schlapp, müde, stumpfes Fell, lustlos.

    Diagnose SDU. Einstellung mit morgens und abends 600 Mikrogramm Forthyron. Es ging ihm zusehends besser. Mittlerweile wurde die Dosis auf morgens und abends 1/2 Tablette reduziert. Ihm geht es sehr gut, die Schreckhaftigkeit ist jetzt deutlich besser.

    Also, warum sind Unruhe usw. jetzt auch ein Zeichen für eine Unterfunktion?

    Das ist ja ein interessanter Ansatz... Ich bin mal die 7 Goldis durchgegangen, die ich näher kenne ( im Schulhundebereich ist es eine sehr beliebte Rasse) und alle 7 sind genauso, wie man sich Goldis vorstellt fiddelich, aber eher unsicher zurückhaltend anderen Hunden gegenüber und menschenfreundlich. Allerdings sind alle vom Züchter und ich meine, alle Halter wissen, was sie tun.

    Ich denke, versauen kann man jeden Hund, sei es als Vermehrer oder sorgloser Halter. Ich glaube eher nicht, dass es ein generelles Rassenproblem ist.