Beiträge von lurchers2

    Die meisten Hundetypen mit grossem Potential zum gefährlichem verhalten haben halt auch andere Potentiale, die sie für die 0815 egopolieree Deppen sehr unattraktiv machen. Hoher Bewegungsdrang, schnell gelangweilt und damit schnell Wohnung/Auto/stadtuntauglich/bellfreudigt/unkooperativ und nachtragend bei falschem/unsachgemäßen Handling/eher bisschen auf der hibbeligen Seite.

    Sh, Husky, dobi, mali, x er. Selbst echte Pitbull Terrier wurden und werden kaum außerhalb der Bubbles gehalten. Auch ausweichtyprn wie Kangal etc sind ja nie wirklich "erfolgreich". Immer nur die "Kampfhund mixe"

    Die molossoiden mixe sind halt da schon leichter weil weniger peppig, weniger anspruchsvoll in der Erziehung (vermeintlich) und oft körperlich schneller eingeschränkt. Und so in den Fokus und auf dieser Liste gekommen. und vermutlich wirkt es leider auch in gewisser Weise abschreckend auf diese Halter. Und es ermöglicht eine Aktive Entnahme und Regulierung bevor wirklich was passiert.

    Ich fand die Listen immer Mist. Allerdings bin ich unschlüssig gerade mit den "neuen" ambull, CC (sind ja oft auch eher ambull mixe).

    Ich find halt für Gebrauchshunde sollten wirklich die HH eine Prüfung ablegen statt die Hunde. Und zb sowas wie Gebrauchs Prüfungen mit den Teams. Je nach dem also zb zughunde/Hüte/schh/jagd (Grundlagen). Denn Gebrauchshundler machen das eh und alle anderen sollten einfach gebrauchs-Hund nicht ohne ihren Gebrauch halten.

    Richtig gemacht funktioniert das genau wie alle anderen Operanten Konditionierungen. Erwünschtes Verhalten lohnt sich (=erst nach dem Gefühl des zur Ruhe kommens geht's los) und wird so gefestigt. Bis die neue Balance und Beherrschung das neue normal ist. Und außerdem wird die aktive Übungszeit als Belohnung gefestigt (und nicht der Keks, in diesem Fall wo es eben um verhalten und nicht um Tricks (also Übungen) geht.

    Und genau darum ist es so wichtig, wirklich erst anfangen, nachdem der Hund zur Ruhe gekommen ist. Ich würde das ein paar Mal ganz gezielt so konditionieren. Also: zur Ruhe kommen lassen und dann aus der Ruhe sogleich ne Runde aktives üben kurz und mit maximalen Erfolg für den Hund (sichere Übung, mega Lob/Hauptgewinn).

    Übrigens: der hat erst gearbeitet und gelernt (collikind war irgendwann ruhig) und dann gespielt (rein zum arbeiten). Der Hund hat also als ganz waschechter Arbeitshund genau richtig erkannt, er "muss" die Klappe halten und sich beherrschen lernen und "darf" erst dann aktiv werden.

    Deshalb kein keksen. Denn dieses sich beherrschen soll selbstbelohnend sein durch die dann erfolgende Erlaubnis zum arbeiten.

    Wenn es professionelle Angebote gibt dann würde ich die ausprobieren. Auch mal erst ein paar Wochen. Und sehen, wie ihr damit zurecht kommt. 2 Tage zu zweit untertags alleine bleiben, mit Gassi Service finde ich absolut angemessen . Da solltet ihr aber auch ausprobieren, ob das finanziell auch passt. Ist dann nämlich doch mehr alsan denkt.

    Ich kann mir das gerade gar nicht zusammen vorstellen: auf der einen Seite traut sich der Hund nicht raus aus der Box. Ihr traut euch nicht mal ihm ne Hausleine anzuklicken. Und dann kommt der freiwillig nachts im Gewitter in euer Schlafzimmer (wo Hund ja wohl noch gar nicht war) und lässt sich von euch streicheln ohne auszuflippen.

    Das wär für mich ein klares Zeichen,bsehr viel aktiver dem Hund zu zeigen, dass es nicht nur in der Box sicher ist

    Denn der Hund lernt ja bereits. Jeden Tag. Allerdings, das falsche. Nämlich dass er eben in der Box gut aufgehoben ist. Dass so sein fressen kommt, Hund sich nicht konfrontieren muss. Und eben; sitzt in Box= nix böses passiert.

    Was er nicht lernt: leben außerhalb= nix böses passiert.

    Ach Mensch das ist ja wirklich sehr bescheiden gelaufen.

    Ihr solltet euch tatsächlich auf längerfristig einstellen. Vielleicht könnte die Orga den Hund zur Eingewöhnung in eine erfahrene Pflegestelle nehmen. Eigentlich sollte das Standard sein. Denn dort kann der Hund sachgemäß und ggf mit kompetenter Hundebegleitung auf ein so ganz anderes Leben als Gefährte und Wohnungshund vorbereitet werden.

    Einfach einen anderen Hund ins Zimmer lassen kann gut gehen. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass es knallt und ihr danach noch schlechter da steht. Wenn treffen dann bitte draußen auf neutralem Boden.

    Sanfter Zwang würde ich im Moment abraten. Denn ihr scheint da noch nicht so weit denn sinnvoll und angemessen umsetzen zu können.

    Trainertipps aus den Forum würde ich an eurer Stelle wahrnehmen.

    In meinem Umfeld hab's einen solchen rumänischen Mix der einfach nix kannte außer Gehege und Hunde und ab und zu Menschen pfleger. Hat einige Monate gebraucht, bis der zum versäubern aus dem Zimmer konnte.

    Euch einen langen und ruhigen Atem und trotzdem eine gute Zeit.