Wow, ich bin absolut sprachlos.
Absolutes Beispiel dafür, dass man sich zurückhalten sollte, wenn man offensichtlich null Erfahrung mit Hunden hat.
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Neues Benutzerkonto erstellenWow, ich bin absolut sprachlos.
Absolutes Beispiel dafür, dass man sich zurückhalten sollte, wenn man offensichtlich null Erfahrung mit Hunden hat.
Alles anzeigenDoch genau DAS ist extrem und der absolute Irrweg.
Weil man dem kleinen Prozentsatz der in dem Bereich massiven Missbrauch betreibt, nicht Herr wird, dann mittels Verordnungen und Verboten alle Hundehalter zu schikanieren und exzessiv zu reglementieren.
Hatte man bereits bei der Neuerung zur Einfuhr von Welpen und jetzt beim Transportthema.Das zielt nämlich ursprünglich nicht darauf ab, die Hunde zu befreien, die in deutschen Haushalten in Käfigen leben, sondern auch das entsprang dem Versuch dem illegalen Welpenhandel einen Riegel vor zu schieben.
Andere Themen, wie zB Import- und Haltungsverbot für kupierte Hunde wird mit der Kneifzange nicht angefasst und geflissentlich ignoriert, aber bei der Frage, wie lange ein Sporthund während des Trainings im Auto warten darf, laufen die Tierschützer Amok, organisieren Demonstrationen vor Stadien und drohen damit, Autos, Hänger und Boxen aufzubrechen.Was ist das, wenn kein Extrem?
Besser hätte man es nicht schreiben können, vielen Dank. Genau so ist es.
Ich transportieren meine Hunde ohne Box im Kofferraum. Thorin ist so groß der brauch ewig viel Platz. Balin kuschelt sich dran. Bei längeren Fahrten (oder sobald es über Bundesstraßen oder Autobahnen geht sind beide am Rücksitz mit Gurtgeschirr.
Das freut mich für dich, mache ich zum Gassi oder Tierarzt auch mal.
Vernünftiger Transport, grade von großen Rassen, findet aber am besten im Anhänger statt. Die Boxen sind wesentlich großzügiger als im normalen Auto. Rücksitz am Gurtgeschirr ist so ziemlich die schlechteste Lösung für den Hund. Bei einem Unfall oder einer Notbremsung wird der Hund massivst verletzt werden.
Am Ende wurde es wieder ein Pudel, aber ganz genau ausgesucht. Übrigens tatsächlich aus der Mutterlinie mit Hunden, die großteils sportlich geführt wurden. Dazu den passenden Welpen im Wurf ausgesucht, nicht den ruhigsten netten für die Familie mit kleinen Kindern, sondern den Draufgänger. Im Herkunftsland gibt es auch, und das habe ich nirgendwo sonst gesehen, eine Art Kombichampionat aus Schönheit und Leistung, wobei die Leistung Agility ist, wenn ich das richtig verstanden habe. Gerade die Rasse Pudel soll ja im Ring nicht brav nebenher traben und fettgefüttert sein, sondern mit Esprit und Haltung, viel Schub aufgerichtet tänzelnd laufen. Wer es schafft, so cool den ganzen Trubel mitzumachen, dazu das lange Frisieren davor, dazu als die Ausstellungsrasse schlechthin teilweise mehrere Tage hintereinander abzuliefern und dabei immer noch in der Art zu laufen, das sind bei meiner Rasse die Hunde, die ich mir angucken würde. Das ist eben etwas anderes als der Trend bei anderen Rassen zu den immer kurzköpfigeren Rottis, fett gefütterte Labradoren auf Ausstellungen, Schnauzer die im Haar nicht mehr trimmbar sind usw.
Da Pudel mit Deutschland quasi fast gar keine Zuchtzulassungsvoraussetzungen haben (nicht 1x Ausstellen, kein Wesenstest, minimale Pflicht für Untersuchungen), sind es da eher die Hunde, von denen ich noch nie irgendwo was gehört habe, die mich skeptisch werden lassen. Und in der Tat gibt es für mich so viele Pudel, die ich nicht mal geschenkt haben wollen würde.
Sehr cool, dass du fündig geworden bist! :-)
Ich finde ja, dass das ein großes Plus am bösen ausstellen ist. Viel Trubel, viel Stillhalten, Konzentration bei einer großen Veranstaltung. Dort sieht man schon ganz vieles. Gehört für mich auch zur vernünftigen ZZL dazu. Zuchtschauen haben schon ihren Sinn, es sollte halt nicht ausarten zur Show. Aber große Zuchtschauen sind Gold wert.
Inwiefern wird der Tierschutz extremer und realitätsferner? Das sehe ich nicht, ganz im Gegenteil. Es ist offenbar geübte Praxis, Hunde stundenlang in Boxen zu sperren, was tierschutzrechtlich untersagt ist. Leider ist die Kontrolle schwierig, und darin liegt der Knackpunkt.
Bei dem von der TS eingebrachtem Thema hat das Vet.amt möglicherweise überreagiert. Andererseits war der Hund in der Box angeleint, vllt. hat das bei der Einschätzung der Situation eine Rolle gespielt. Gegenbeispiel: der Hund eines Nachbarn sitzt nachweislich 24 Stunden im Zwinger, auch bei Minustemperaturen. Das Vet.Amt hat kontrolliert, und der Besitzer beteuert, dass sein Hund nur stundenweise im Zwinger sei, ansonsten im Wohnzimmer der Familie. Und man glaubte ihm. Nachweise sind schwierig zu führen.
Insofern würde ich mir wünschen, dass geltende Verordnungen sorgfältiger überprüft und auch geahndet würden. Tierschutz auf dem Papier hilft niemandem. Wobei ich es völlig in Ordnung finde, Hunde kurzzeitig im Auto zu parken, wenn die Temperaturen es erlauben.
Tierschutz sollte erstmal dort anfangen, wo es den Tieren wirklich schlecht geht und nicht dort, wo man den Hund lieber auf dem Sofa als im Zwinger sehen würde. So hart das klingt, aber die Tiere für unser Hundefutter, DA sollte man Kapazitäten reinstecken.
Ob die Temperaturen es erlauben, das können Außenstehende doch selten beurteilen. Meine Hunde sind im Anhänger. Der ist vollisoliert, da drin friert kein Hund. Der wärmt sich super auf. Genauso ist eine vollisolierte Hundehütte Vorschrift und die werden
richtig warm. Bei fehlender Unterwolle kann man sich sogar mit Wärmestrahlern behelfen. Sowas sehen die Aufmerksamen Nachbarn aber selten und beschweren sich dann und verstehen es auch leider oft nicht. Im Sommer ist der vollbelüftet + Alunetz, darin ziehen die sich auch gerne zurück, wenn sie
im Garten sind und es einfach warm ist (steht dann offen der Hänger). Auto ist natürlich wieder was anderes. Notfalls habe ich immer Mäntel dabei. Meine Hündin haart grade ab, also trägt sie zusätzlich Mantel.
24 Stunden Zwinger, ohne Sozialkontakt geht natürlich gar nicht!!! Genauso Boxenhaltung im Haus!! Da hast du Recht! Angeleint in der Box finde ich tatsächlich auch nicht gut und viel zu gefährlich. Man hätte die Box doch einfach zuknoten können oder dann einfach nicht auf den Flohmarkt gehen.
Anbinden ist im Zwinger auch nicht grundlos verboten.
In einem meiner Mitgliedsvereine, wo ich nicht mehr aktiv bin, dürfen zum Beispiel nur Hunde SD machen, die auch Prüfungen laufen werden.
Aussie, Labbi und co sind da tatsächlich raus. Warum? Weil sie dort an die 15 Sporthunde haben und jemand seine Knochen für hinhält. Und davon führt grade mal eine Person einen Hund überregional.
Der Rest sind Leute, sie sind 2x die Woche auf dem Hundeplatz sind und ansonsten haben die Alltag mit ihren Gebrauchshunden. Fahren mit denen in den Urlaub, gegen Gassi und üben bisschen fürs Training.
Und das ist auch ok, aber der Trainingsbetrieb ist damit voll und keiner möchte sich dafür kaputt machen, dass Lieschen Müller mit ihrem Mini Aussie mal bisschen beißen üben kann. Für mich total Verständlich.
Aber auch sowas muss man vorher wissen.
Und das sind nicht alles krasse Malis oder DSH, die meisten DSH Linien sind gemäßigt, es sind Rottis, Dobis aus Show dabei, sowie Airedale. Grade den Airedale finde ich super, wenn man einen Kompromiss sucht.
Ich finde es schade, dass nun wieder ein "das sind auch nur Hunde" draus gemacht wird. Ich möchte bezweifeln, dass Gebrauchshunde prinzipiell im Alltag absolute easy entspannte Begleiter sind, die überall frei rumlaufen können, niemals Stress anfangen und sich im Stadttrubel wohl fühlen.
Vielleicht können wir uns auch einfach auf eine goldene Mitte einigen? Gebrauchshunde braucht man nicht bloß, wenn man "höher, schneller, weiter" durchstarten will, es ist nun aber auch kein Typ Hund für Innenstadt, Hundewiese und Restaurantbesuche
Es lebt ja auch nicht jeder im Hamburger Schanzenviertel und möchte 1x die Woche zum BH Kurs.
Und du hast natürlich recht, oft nimmt man sich den Hundesport vor und dann wird doch nichts draus. Ich sage ja auch nicht, dass man sich einen Sporthund holen muss, nur weil man an Hundesport denkt. Man braucht aber auch nicht die Ambitionen für höheres haben, um die Anschaffung zu rechtfertigen und vorher
reicht Pudel, Beauceron, Show-Linie und co. Das ist auch nur die halbe Wahrheit, grade wenn man einen Sport machen will, bei dem man auch etwas Genetik braucht.
Wie du an meinem oben beschriebenen Beispiel siehst, kann man mit Exot teilweise nicht mal Mitglied in einem Verein werden, um überhaupt auf eine Prüfung hintrainieren zu dürfen.
Oder man darf an der Prüfung nicht teilnehmen, wenn der Hund nicht einer bestimmten Rasse angehört. Oder in einem bestimmten Verein gezüchtet wurde.
Hängt natürlich immer vom Sport ab, den man betreiben will...
Das finde ich sehr schade. Absolut unmöglich! Leider habe ich das auch schon erlebt, nicht persönlich, ich führe 0815, aber im Freundeskreis. Ich hasse sowas. Wobei man mir selbst den Mali auf dem SV Platz schlechtreden wollte.
Aber es ist einfach gut, sowas vorher zu wissen. Das kann mit Exoten leider auch passieren.
Es ist aber auch so, dass Mali, DSH, Border oder generell Sporthunderassen auch für den normalen, einfachen Hundesportler geeignet sind. Die sind nicht nur was für Profis und die sind im Alltag auch nicht zwangsläufig anstrengender als Begleithundrassen.
Einen exoten habe ich, wenn ich etwas tue, worauf die Rasse nicht mehr züchterisch selektiert wird. Kann aber auch der Fall sein, wenn ich auf einem Platz bin, wo die Ausbilder andere Hundetypen führen. Grade in Ortsgruppen sind die Ausbilder nicht alles Halbgötter die Gefühl für jeden Hundetyp haben.
Und der durchgezogene Sporthund macht es einem schon leichter, als Rassen, die züchterisch einen anderen Schwerpunkt haben. Die verzeihen einfach mehr Fehler, der Sport macht uU mehr Spaß, man hat nicht 3x so viel Aufwand fürs halbe Ergebnis, man braucht weniger Ausbilderfähigkeiten, findet leichter einen passenden Platz. Also da reden wir nicht davon, dass es direkt darum geht, dass man groß Durchstarten wollen würde, sondern um ganz simplen Hundesport und dem Ziel, einen Hund auch auf Prüfung führen zu können.
Kann im Alltag aber natürlich dann ganz anders aussehen! Wobei nicht jeder Sporthund im Alltag schwierig ist. Mein junger Mali ist im Alltag weitaus angenehmer und einfacher als diverse Begleithunde die ich in meinem Bekanntenkreis habe. Ist halt eine soziale Linie, ohne Wesensmängel. Sehr angenehm im Alltag, dagegen treiben mich viele Begleithunde in den Wahnsinn mit ihren schwachen Nerven und der Lautstärke
WorkingDogs was würdest du denn als Exot bezeichnen? Meinst Du einfach in der gewählten Sportart ein Exot? Kann mir da nicht so recht was drunter vorstellen
Also, ein Pudel ist im IGP selbstredend ein Exot, das müssen wir glaub ich nicht diskutieren.
Aber auch ein Airedale oder Dobermann kann auf einem SV Platz schon ein Exot sein und der Helfer damit nicht klar kommen. Obwohl es ebenfalls Gebrauchshunde sind.
Kommt schon auf die Sportart oder den Einsatzzweck drauf an.
Collies sind ja sogar in ihrer eigentlichen Aufgabe mittlerweile Exoten. Zum Beispiel.
Worauf ich eigentlich hinaus will, ist dieses "höher, schneller, weiter". Wenn man einfach nur Hundesport machen will, ohne "höher, schneller, weiter", kann der simple Schäferhund zum Beispiel trotzdem die beste Wahl sein. Selbst wenn das Ziel nur ist, dass man Arsch über Latte überhaupt mal eine Prüfung ablegt.