Beiträge von WorkingDogs

    Ja, sind halt ganz verschiedene Hundetypen. Ich empfinde Jagdhunde bei solchen Thematiken sowieso ganz anders als Hütehunde und würde mir da gar keinen Kopf drum machen, dass die Hunde davon gestresst sind. Wegpacken und gut ist, ja, dafür müssen sie eben entspannt alleine bleiben können.

    Aber der AAH wird sich nicht so verhalten wie ein KLM es tut, weil die einfach anders ticken.

    Wenn sich das nicht vermeiden lässt, dann ist das eben mal so, aber falls das Trainingsziel ist, dass der AAH sich verhält wie ein KLM dann ist klar, dass da außer viel Enttäuschung nicht viel rumkommen wird.

    Generell beobachte ich häufiger, dass es besser klappt wenn von Hütehund auf Jagdhund umgestiegen wird („boah, sind die entspannt“), als andersrum, da wird dann schnell pathologisiert und überanalysiert. Mit Hütehunden ist man Kummer gewöhnt, da sind viele Zuchten einfach auch nicht mehr ganz sauber.

    Und bevor wieder kommt, dass der Hund ja eh nicht für die Arbeit taugt: das ist in der Regel der Punkt der sie im Alltag so anstrengend macht und nicht umgekehrt. Das macht den Hund nicht einfacher.

    Ah, okay… dann kommt die nächste Frage: Was bedeutet ‚Jagdschein lösen‘?

    Die Jägerprüfung ist nicht der eigentliche Jagdschein. Den Jagdschein löst man beim zuständigen Landkreis, dort wird dann auch die Zuverlässigkeit geprüft.

    Aber der Jagdschein selbst berechtigt zum Waffenbesitz bestimmter Waffen, weil diese nun mal im Zusammenhang mit der Jagdausübung stehen (Bedürfnis). Aber auch nur für diesen Zweck! Du darfst deine Jagdwaffen nicht mit auf Stadtfest nehmen, sondern nur für den Zweck führen, für den du die Erlaubnis hast.

    Löst du keinen Jagdschein mehr (den löst man immer für 1-3 Jahre) schreibt die Behörde dich direkt an, dass du deine Waffen abschaffen musst, weil das Bedürfnis wegfällt.

    Die Lagerung der Waffen ist streng vorgegeben, auch beim Transport. Du darfst auch nicht einkaufen fahren und deine waffen im Auto haben und sowas

    Danke kamue! Ich glaube b) war missverständlich - ich meinte nicht „Automatische Waffen“ sondern

    „Jagdschein = Waffenbesitz okay?“ oder „Jagdschein gut und schön, aber für Waffenbesitz brauchts noch x“

    Ja, darfst du, aber es gibt viele Regulierungen darüber welche Waffen man besitzen darf und man darf sie auch nur zum Zweck der Jagdausübung führen.

    Jagdschein heißt aber wirklich, dass der Jagdschein auch gelöst sein muss, nur die bestandene Prüfung reicht nicht.

    Was man zum Thema Schäferhund sagen kann, ist, dass sie auf eine bestimmte Genetik selektiert werden und dabei auch gewünscht ist, dass sie auf Außenreize reagieren.

    Ja, ein Teil dieses Sportes ist Unterordnung. Aber die sollen vor allem auch belastbar, willensstark und selbstbewusst sein.

    Meine Erfahrung ist, dass Hundeanfänger sich eher einen Hund wünschen, der sehr leichtführig ist, wenig eigene Hobbys pflegt, und sich sehr leicht für Tricks begeistern lässt. Da ist man bei rassen wie dem Pudel in der Tat sehr gut beraten.

    Ob man besser drauf behaart seinen Ansichten durchzusetzen oder den Partner mit ein zu binden muss einfach jeder für sich wissen. Ich kenne auch genug Hundehalterinnen, da kann der Partner eh nur alles falsch machen und die sehen den Hund so einnehmend als ihr eigenes Hobby, da hat der Partner einfach resigniert und hält sich lieber raus.

    Ansonsten gibt es sehr viele tolle Hunde. Schnauzer, Terrier, Pudel, Retriever, Bichons, usw. Die Auswahl ist riesig und ab einem gewissen Punkt macht es sowieso Sinn die verschiedene Rassen kennenzulernen. Früher konnte man dazu auch sehr gut auf die großen Ausstellungen fahren um sich auszutauschen und kennenzulernen.

    Ja, nur das der Terrier dazu neigt bei solchen Aktionen nach vorn zu gehen.

    Ja, und auch da kann man der Typ für sein. Jeder Jeck ist anders, nicht für jeden ist Pudel, Havaneser und co das Ultimum. Du hast doch selbst auch Terrier?

    Ehrlich gesagt muss man aber auch sehr schlechte Zuchten haben; wenn die bei etwas Geschrei nach vorne gehen. Ich kenne aber auch eher DJT und Teckel aus jagdlichen Linien, bei denen gehört das teilweise zu einem guten Gespräch dazu. Sind halt Typ Rocker :rolling_on_the_floor_laughing:

    Es passt für mich nur nicht wirklich, wenn man eher an Hunde wie Schäferhunde oder Huskies denkt. Und klar, der Pudel passt da natürlich auch nicht. Aber da hat immerhin wenigstens eine der Beteiligten Interesse angemeldet :smile:

    Das muss man einfach in den Kontext setzen, dass man da Hundeanfänger vor sich hat, die Hunde wahrscheinlich hauptsächlich von Bildern und Social Media kennen und mit den meisten Charakterbeschreibungen einfach auch wenig anfangen können.

    Und den Gedanken, dass ein Hund zu weich für einen seien könnte, finde ich gar nicht so doof gedacht, wenn das Resultat auch noch deutlich Feintuning braucht. Mir geht es genauso, zu weich passt einfach nicht. Lieber Terrier als Pudel.

    Hab ich ja auch nicht geschrieben, letztendlich gilt ja auch dort wie überall: wo kein Kläger, da kein Richter, am Ende entscheidet aber ebendieser wenn es einen Kläger geben würde. Nicht mehr und nicht weniger, die Arbeit von Baumpflegern kann an der Stelle sowieso niemand beurteilen, rein aus Erzählungen, ist es doch alles gut. Grade im Rahmen des Straßenverkehrs oder der Gefahrenabwehr geht doch sowieso super viel.

    Mein Appell galt lediglich dem, dass es im Netz nicht bloß gute Menschen gibt und man vorsichtig sein soll. Selbst wenn man am Ende Recht bekommt kann man doch in der Regel gut auf den Ärger verzichten. Untern Steich ist es aber wie gesagt auch nicht mein Problem, und es muss jeder selber wissen, was er preisgeben möchte. Aber manchmal tut es ja auch einfach gut, sich sowas nochmal in Erinnerung zu rufen.