Beiträge von KleineKobolde

    Könnt ihr mir Thermo-Leggings empfehlen? Taugen da die einfachen von Tchibo? Ich hatte gestern abend eine leicht gefütterte Schneehose drüber (war den ganzen Tag draußen und total durchgefroren) und dadurch nach dem Laufen nicht so große Probleme wie sonst wieder warm zu werden. Mehr Wärme an den Beinen als eine durchschnittliche Laufleggings wäre also cool!

    Die Laufbekleidung von Tchibo ist insgesamt ganz gut. Ich hab eine sehr reflektierende lange Hose mit Einschubtaschen fürs Handy von dort. Leider kann man die am Bund nicht schnüren. Deshalb rutscht sie mir mit Handy in der Tasche runter. Ansonsten sitzt sie aber super (also ohne extra Gewicht).

    Das mit der Geschwindigkeit ist ein Punkt!

    Das müsste man auch bei Maltesern oder Havanesern im Hinterkopf behalten. Die, die ich so kenne, sind deutlich weniger fit, als meine beiden Cairns. Das hat aber nichts mit den Rassen an sich zu tun, sondern mit der Art, wie sie leben. Sie befinden sich einfach in nicht so aktiven Familien.


    Als Einschätzung, ob das trotzdem passen könnte:

    Meine ältere Hündin läuft super mit, wenn ich Schritt gehe, Trab geht auch, aber jetzt nicht elendig lang, Galopp kann sie nicht wirklich mithalten, kommt dann aber hinterher und ich muss am Ende der Galoppstücke warten. Bei uns passt es, weil wir gar kein bzw. kaum Ausreitgelände für richtig schnelle Ritte haben. Und wenn es mal flotter wird, lasse ich sie Zuhause.

    Ich denke, da kommt es echt drauf an, was man selbst für ein Typ ist. Nen Cairn würde ich nicht für Menschen mit Distanzrittambitionen auf Arabischen Vollblütern empfehlen. Wenn man "nur" ein bisschen Tata geht, kein Ding. Die Spanne dazwischen ist ja meist recht groß.

    Meine beiden Hunde versuchen immer den Anschluss nicht zu verlieren, das ist ihnen wichtig und für einen Reitbegleithund eine gute Voraussetzung.

    Es ist auf jeden Fall gut, dass die Geschwindigkeit zu Bedenken gegeben wird, wenn einem wichtig ist, dass der Hund mitkommt!

    Der Aufenthalt im Stall an sich ist super, beide Hunde sind gerne dort. Aber da spielt auch viel Erziehung und Gewöhnung mit rein. Bei mir ist der Misthaufen tabu. Würde ich nicht mit einem halben Auge drauf achten, säßen beide trotzdem ständig mittendrin.


    Meine jüngere Hündin begleitet mich nicht bei Ausritten, weil es mir mit zwei Hunden am Pferd zu stressig wäre und es sich bisher alleine noch nicht ergeben hat. Sie kommt dafür mit mir Joggen. Und auch da, wenn man den Hund immer mitnehmen will und ambitioniert läuft, dann sind sie einfach zu langsam. Sie ist bei meinen Recovery Runs in langsamer Pace dabei und macht das wiederum mit großer Begeisterung. Bei Intervallen würde sie mich vielleicht auf nem Kilometer im 4er Schnitt noch begleiten, würde beim zweiten allerdings Fragen, ob ich nen Dachschaden habe. Mir passt das, ich hätte dabei auch keine Lust, auch noch auf meinen Hund zu achten, daher kommt sie dann nicht mit. Aber auch da ist jeder Mensch anders.


    Wandern geht eh. Die beiden laufen mühelos 30 km Touren durchs Mittelgebirge mit.


    So prinzipiell gibt es bei Cairns die Tendenz zu everybody Darlings (jedenfalls bei denen, die ich kenne und da sind wir immerhin im zweistelligen Bereich). Als Familienhund also definitiv zu empfehlen, wenn die Beinchen nicht zu kurz für sonstige Aktivitäten sind.

    Westies sagt man nach, etwas eigensinniger zu sein. Die Westies meiner Tante habe ich als Kind und Jugendliche aber auch als sehr angenehme Hunde in Erinnerung und würde auch sagen, dass sie den Cairns wirklich ähnlich sind. Sie haben ja auch den selben züchterischen Ursprung.

    Ich breche mal wieder eine Lanze für Cairn Terrier.

    Gemäßigt, freundlich, robust und ziemlich lustig und charakterlich doch eher gefestigt und selbstbewusst.:smiling_face:

    Meine beiden kommen mit zum Pferd. Sie gehen beide mit auf Spaziergänge mit Pferd, die große kommt auch mit auf Ausritte.

    Mit Kindern sind sie echt geduldig.

    Jagdtrieb kann allerdings ein Thema sein, wo man früh dran arbeiten sollte.

    Die Wahrheit wird vermutlich irgendwo dazwischen liegen. :)


    Mindestens Heu wird entweder sehr regelmäßig angeliefert worden sein oder aufgrund der Lagerung hoch gestapelt sein. Auch wenn es nur zwei Pferde hinterm Haus sind.

    Mistlagerung genau so. Entweder regelmäßige Abholung und oder großer Misthaufen, der immer wieder zusammengefahren werden muss.

    In sechs Monaten Lebenszeit sollte den Pferden hoffentlich mehr als einmal eine Hufbearbeitung gesehen haben. Wobei es natürlich sein kann, dass die Leute das selbst machen.


    Klar, es können zwei Pferde hinterm Haus auf einer Wiese ohne Zufütterung und sonstige "Pflege" sein und somit minimal Input für den Hund.

    Das würde ich persönlich zwar nicht unter einem Pferdehof verstehen.

    Ist am Ende aber eigentlich auch egal.

    Ich hab einfach schon häufiger gelesen (nicht nur in diesem Thread): Der Hund kommt vom Land und kennt nichts.

    Deutschland bspw. ist ziemlich dicht besiedelt. Nichts kennen ist da immer relativ. Und das wollte ich einfach nicht so stehen lassen.


    Wahrscheinlich fehlte es hier an jeglichem Zuspruch und der Hund ist vollkommen unerzogen mit Beginn der Hundepubertät in ein neues Heim gekommen. Außerdem hat er wahrscheinlich nicht gelernt, sich auf Menschen verlassen zu können. Und es könnten die Probleme darin begründet liegen.


    Wie äußert sich die Angst? Das wurde hier noch gar nicht erklärt.

    Auch hier will ich gar nichts unterstellen, aber eventuell ist es gar keine unüberwindbare Angst?

    Ein Pferdehof ist aber kein ruhiges Lebensumfeld. Klar, es ist anders als in der Stadt. Aber bei uns ist ständig Betrieb. Ständig fährt jemand mit Radlader oder Trecker herum. Es fahren Autos mit Anhänger oder Transporter auf den Hof. Hufschmiede machen komische Geräusche. Es gibt viele Hunde, Katzen und Pferde und natürlich Menschen.


    Dass ein Hund, der von so einem Hof kommt vor allem Angst hat, weil er nichts kennt, bezweifel ich. Der müsste dafür eigentlich die ganze Zeit in eine Box eingesperrt worden sein.

    Ein Pferdehof ist nämlich selten pure Idylle.


    Das hilft dir jetzt nicht weiter. Ich weiß.


    Wie äußert sich denn genau seine Angst?


    Das Problem mit dem anderen Hund ist nochmal ein Anderes.