Beiträge von Shiri

    Meine zB. verträgt weder Huhn noch Reis, also die klassische Schonkost bewirkt bei ihr das Gegenteil.


    Gelber Schleim, gelber Durchfall - hatte ich bei meiner vorigen Hündin, der gings richtig schlecht (ebenfalls Huhn keine gute Idee)

    Hier wurde über ca. 3-4 Monate ein Probiotikum gegeben + Ernährung komplett umgestellt

    Nur mehr selbst gekocht (Pferd + Haferflocken + die nötigen Zusätze)

    Damit haben wir das Problem in den Griff bekommen.

    Ich hatte nicht erwartet, dass es solche ausmaße annimmt 🫢 wir haben lange gesprochen und mein Mann hat mir Fragen gestellt, die mich zum Nachdenken gebracht haben und er hat mit allem Recht, was er sagt. Der Kopf sagt, die Aufgabe, einem Hund gerecht zu werden ist zu groß, das Herz sagt "ohhhh es wäre soooo schön 😍" und ja mit 3 Kindern, Zeitweise alleine, Job und Haus bin ich schon auf Anschlag. Ich glaube, ich hatte gehofft, mehr me time draußen zu bekommen, was im Grunde wahrscheinlich Augenwischerei war. Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Vernunft gewonnen. Besser jetzt, als wenn der kleine Kerl schon da wäre. Bleibt gesund und streitet euch nicht. Ich fand den input und die Sichtweisen total interessant. Vielen Dank für die Zeit die ihr euch genommen habt

    Ich finde es toll das du so realistisch an die Sache heran gehst.

    Hab Geduld, es wird schon irgendwann passen, dein Mann wird vielleicht seine Meinung ändern und dann habt ihr ein gemeinsames Projekt Hund.


    Mehr me time draußen, verstehe ich, hättest du auch, aber halt alles andere zusätzlich.

    Bei uns ist es eine Mischung aus Futterunverträglichkeit und Umweltallergie.


    Futter wissen wir mittlerweile was sie verträgt und was nicht.

    Da sind es dann eher Bauchweh/Sodbrennen, Gras fressen, weicher Kot


    Pollen sind es bei uns Beifuß und Brennessel, da reagiert sie mit Juckreiz.

    Da hilft es sie nach dem Spaziergang abzuduschen.

    Unser erster Hund ist ziemlich planlos bei uns eingezogen, also genauso wie es eigentlich nicht sein sollte.

    Nach der ersten Zeit war sie tagsüber ca. 7 Stunden alleine, hat gut funktioniert, sie hat die meiste Zeit verpennt. Würde ich aber nie wieder so machen bzw. wollen, hatte immer ein schlechtes Gewissen. (bis heute)

    Das letzte Jahr konnte ich sie dann wegen Jobwechsel mitnehmen.


    Für unsere jetzige war daher die Voraussetzung das ich sie mit ins Büro nehmen kann bzw. ist mittlerweile mein Mann in Pension, d.h. wir teilen sie uns.

    Was aber nun zu einem anderen "Problem" führt, sie kann nicht gut alleine bleiben, denn sie muss es einfach so gut wie gar nicht.

    Wir haben aber eine Hundesitterin die sie liebt, da bringen wir sie halt regelmäßig hin - auch zum austoben mit anderen Hunden.


    An 2-3 Tagen die Woche, 5-6 Stunden alleine sein würde ich jetzt aber als OK sehen, vorausgesetzt ihr übt das alleine bleiben von Anfang an.

    Ich habe keine Kinder, kann also nur vermuten.


    Es kommt doch sicher drauf an, wie alt sind die Kinder und wie viele, in welchem Abstand.

    Kleinkinder und ältere Kinder/Jugendliche unter einen Hut zu bringen stelle ich mir schon anstrengend vor.

    Wo wohne ich, eher ländlich, spiel ich wahrscheinlich oft Taxi.


    Verlängertes WE ohne Kinder, braucht man Großeltern die aufpassen, hat auch nicht jeder.

    Gleiches gilt für Abends, möchte man etwas unternehmen, braucht man Betreuung.


    Ich kann nur von mir reden, aber wenn ich Kollegen/innen zuhöre was da für die Kinder alles geplant werden muss, finde ich Hunde wesentlich weniger einschränkend.


    Wenn ich nun aber unbedingt Kinder haben möchte, finde ich Kinder wahrscheinlich auch nicht einschränkend. :ka:

    Für uns ist ein Hund keine Einschränkung, unser Leben ist aber auch eher unaufgeregt. Wir machen Wanderurlaub, gehen mal Essen, oder treffen Freunde, da ist sie immer dabei.

    Spaziergänge ein miesem Wetter machen keinen Spaß, macht man halt trotzdem.


    Aber es gibt ein paar Dinge die wichtig sind

    Geduld, ein Hund der neu einzieht, egal ob Welpe oder Erwachsener, braucht Zeit und Erziehung, das dauert.

    Für Menschen die eigentlich keinen Hund wollen kann das schon schwierig sein und damit auch für dich. Bei unserem ersten Hund hatte ich viele Diskussionen mit meinem Mann, weil Hund mit 5 Monaten noch immer nicht komplett Stubenrein.


    Alleine bleiben üben von Anfang an, dann sind schon einige Dinge kein Problem mehr.

    Konzert, Essen gehen, Museum usw., geht dann.


    Fremdbetreuung suchen und auch üben, dann habt ihr auch mal die Möglichkeit für ein langes WE ohne Hund (weiß nicht warum man das wollen würde :winking_face_with_tongue: )

    Notfallbetreuung wenn was unvorhergesehenes passiert. Bei uns war es ein Knöchelbruch von mir, mein Mann hätte berufsbedingt nicht alles übernehmen können. Da hat uns unsere Hundesitter in schon sehr gut geholfen.


    Was ich aber ein wenig kritisch sehe, dein Mann mag gar keinen Hund, sagt klar daß er nicht dafür ist und nicht hilft.

    Das birgt schon ordentlich Konfliktpotential.

    Wie ernst er es meint und ob sich das ändern kann wenn so ein kleines Wesen auf seinen Schoß möchte, kannst nur du wissen.


    Überleg es dir gut und noch nimm die Bedenken deines Mannes ernst.

    Futtermilben sterben zwar beim einfrieren, können aber auch als tote Allergien auslösen - so einfach ist also leider nicht.


    Apoquel hat meine zB nicht vertragen, gibt aber viele die es gut vertragen. Ein Medikament wäre aber meine letzte Lösung, zuerst würde ich alles andere probieren. Ich gebe Medikamente auf Dauer nicht gerne, erst wenn es echt nötig ist.


    Also Stress reduzieren und nur mehr eine Proteinquelle + eine KH Quelle, auch wenn es nicht einfach ist. Du kannst das jetzige Futter ja auch mit KH strecken. Du weißt derzeit aber halt nicht ob er Hirsch verträgt, oder eben dieses Futter der Auslöser ist.


    Es ist ein langer Weg, aber nützt ja nix :ka:

    Es kann jede deiner Vermutungen zutreffen

    Stress

    Unverträglichkeit Futter

    Allergie Umwelteinflüsse (je nach Temperatur bei euch derzeit vielleicht auszuschließen)


    Du wirst hier nur mit testen weiter kommen, Training auslassen und schauen ob es besser wird

    Was bekommt er beim Training als Belohnung?


    Unverträglichkeiten äußern sich nicht immer mit Ohrenentzündungen, Pfoten lecken oder Durchfall (bei uns ist es Bauchweh/Sodbrennen, teilweise Juckreiz)

    Umwelteinflüsse kannst du nicht vermeiden, da hilft nur abduschen


    Als Sofortmaßnahme hat hier geholfen den Proteingehalt zu reduzieren, KH erhöhen. (derzeit ca. 60:40)

    Knabberzeug/Kauknochen gehen bei uns gar nicht


    Vor einiger Zeit habe ich über die TÄ eine Kotprobe einschicken lassen um auf Parasiten und eine Dysbiose testen zu lassen - da ist ein Wert dabei der eben auf eine Unverträglichkeit hindeutet.

    Nun lasse ich über einen Bluttest testen was sie nicht verträgt, wie genau dieser Test ist weiß ich nicht, ich probiers halt mal.


    Ansonsten bleibt nur mehr eine Ausschlussdiät, dauert halt und er darf in der Zeit nichts anderes fressen.

    Ich würde aber mal damit beginnen das er nur sein Futter bekommt, keine Reste, keine Kauknochen, Leckerli am Besten auch Hirsch.