Beiträge von MoniHa

    Ich weiß nicht, wo die Frage besser passt. Daher mal hier, weil es unter anderem mit angesprochen wurde: Warum ist das scheinbar problematisch, nach dem Welpenpreis zu fragen? Da ich immer bar bezahlt habe, wollte ich schon vorher wissen, wie viel ich dabei haben muss. Feilschen käme mir nicht in den Sinn. Aber die Info finde ich schon wichtig und das auch durchaus von Anfang an.

    Solch einfühlsame und reflektierte Kommentare liebe ich ganz besonders...

    Deine Reaktion find ich super.

    Wenn es die Situation zulässt, bin ich auch gerne flapsig.


    "Der geht ja mit Ihnen spazieren!"

    "Nee, nee, wir gehen schon zusammen spazieren, aber er ist gerade mit Ziehen dran. Wir wechseln uns ab."


    Viele halten einen dann für nicht ganz dicht und lassen einen in Ruhe oder kommen sich verarscht vor - in beiden Fällen wäre das bei mir Ziel erreicht.

    Wie geht ihr mit sowas um?

    In deinem spezifischen Fall: "Ja, wir trainieren fleißig und kleinschrittig daran. Wird sonst schnell zu viel und heute hat er schon viele Herausforderungen gemeistert. Danke, dass Sie nachfragen."


    Freundlich, aber bestimmt. Mit sowas rechnen die Meisten nicht, wenn sie schon dezent auf Krawall sind und eigentlich nur was raushauen wollen. Da ist der Wind dann aus den Segeln und manchmal kommt sogar: "Oh, dann viel Erfolg noch." oder dergleichen oder es ist ihnen peinlich.


    Bei allem anderen kommt es auf die Situation, Person und den Kommentar an. Das kann von blankem Ignorieren bis hin zum verbal unangespitzt in den Boden rammen reichen.

    Das geht nicht gegen dich. Mir geht es um deine Aussagen. Ob die von dir oder wem anders kommen, ist mir persoenlich egal.

    Dann hast du aber sehr selektiv gelesen, wenn es "um meine Aussagen ging" und damit durchaus gegen mich.


    Denn meine Aussagen waren auch, zum mpften Mal: Striktere Regeln bei der Anschaffung von Katzen. Ich finde es zum Kotzen, dass Katzen angeschafft werden, weil man da die Tür aufmachen kann und dann machen sie eben, was sie wollen. Sieht der Halter ja nicht. Hat er ja keine Kontrolle drüber. (also, außer, die Tür eben zuzulassen und das ist in jedem Fall eine Option)


    Die Einstellung ist weder den Katzen noch der Umwelt gegenüber fair.


    Man kann das Problem, das besteht, durchaus aus verschiedenen Perspektiven betrachten - und genau das habe ich hier zu verdeutlichen versucht und wurde gleich von mehreren angefeindet, die sich nur aus dem Kontext gerissene Teile meiner Posts rauspicken. Das muss nicht sein.


    Ich sehe es in meiner Umgebung ganzheitlich: Hier gibt es keine BuS. Also warum Hunde an die Leine nehmen? Warum Katzen einsperren? Warum Hecke nicht schneiden? Hier fehlt einfach so viel an Schutz! Und ja, klar, ich kann melden, dass die Hecken runtergebitzelt werden. Passiert nur nix. Hat den gleichen Effekt wie: Mein Fahrrad wurde geklaut. Das andere Ende der Leitung stöhnt, nimmt es auf und der Erfolg ist null. Also passiert es weiterhin, weil es keine Konsequenzen nach sich zieht.


    Darüber habe ich mich in einem Thread aufgeregt, der bereits vollkommen OT war und in dem das zu passen schien. Dafür wurde mir von zwei Moderatorinnen vorgeworfen, ich würde Ausreden für Katzen und Katzenhalter erfinden, wo ich genau das explizit nicht getan habe. An welcher Stelle soll ich das nicht persönlich nehmen? Das alles übrigens, obwohl ich aus genannten Gründen nicht einmal mehr Katzen halte...

    Das ist bei guten und erfahrenen Züchtern durchaus gegeben, und jedenfalls besser begründet als die rein emotionalen Zufallsentscheidungen künftiger Besitzer mit Herzchen auf den Augen....

    Ich vermittle selbst Welpen und erwachsene Hunde und Katzen. Mir ist das klar. Die Fragen bezogen sich auf die Situation in diesem Fall und waren als Anstoß gemeint. ;)


    Ich frage immer, was die Interessenten genau wollen und dann spreche ich die Empfehlung aus. Wer explizit ganz ruhig möchte, bekommt die Raufsau mit den semifunktionalen Ohren nicht - egal, wie hübsch er die Farbe/Zeichnung findet.

    Für mich wäre die grundlegende Frage, ob sie das gut begründen kann mit der Zuteilung. Dafür muss sie ja nicht nur die Welpen sehr gut einschätzen, sondern auch die künftigen Halter.


    Zusätzlich: Warst du schon bei dem Wurf und hattest Kontakt zu den Welpen?

    Für mich wäre das Verhalten live zu sehen entscheidend, nicht die Optik. Was bringt mir ein Hund, den ich auf einem Foto hübsch finde, wenn die Chemie nicht stimmt?

    Noch so als allgemeiner Tipp, auch nach der Welpenzeit: Weniger auf die Uhr, mehr auf den Hund schauen. Diese ganzen "Regeln" vernachlässigen das Individuum komplett.


    Ich hab hier eine Hündin, die kommt überall mit hin, seit sie 6 Wochen ist. Einfach, weil sie da einen Heidenspaß dran hat und nicht überfordert wird. Einkaufszentrum, am Hundeplatz schauen, Schafe, Pferde, Esel oder Café in der Stadt - findet sie alles von Anfang an toll.

    (Bevor jemand aufschreit, sie ist bei mir mit Mutter und Geschwistern aufgewachsen - wurde nicht so zeitig abgegeben). Ihr Bruder drohte auch mit 12 Wochen überfordert zu sein, wenn die ruhige Runde zu lange dauerte, weil er Reize viel intensiver wahrnimmt als sie. Der brauchte auch nach jedem Neuen eine längere Ruhephase.


    Selbst im gleichen Wurf gibt es schon immense Unterschiede. Der eine Hunde lacht dich über die 5 Minuten-Regel aus. Bei dem anderen ist die gar nicht übel als Orientierung, damit man es nicht übertreibt.


    Also: Lernt euren Hund ganz in Ruhe kennen und schaut, was geht, was gut tut und was nicht.

    Das dauert ein bisschen - beim ersten Hund ebenso wie beim zehnten.