Beiträge von MoniHa

    Hätte ich nach dem Zahlen sagen sollen, Leute, ich traue mich nicht, durch diese Tür nach draußen zu gehen, weil da euer Hund wartet?

    Ja!

    Definitiv.

    Kann man doch ansprechen, dass es schon beim Reinkommen unangenehm war, und man das beim Rausgehen nicht wiederholen möchte. Dann wird der Hund kurz rangepfiffen, festgehalten und gut.

    Verstehe das Problem da gerade nicht. Würde jetzt zum Beispiel eine Person vor dem Eingang rumprollen und ich traue mich nicht raus, würde ich mich an das Personal wenden. Wäre mein Auto vor der Wirtschaft von einem anderen Gast zugeparkt, würde ich mich ans Personal wenden. Wäre der Hund von denen heute nicht gut drauf, würde ich darauf hinweisen und um kurze Handlung bitten. :ka:

    Ich habe das weder als Student mit Jobs in der Gastronomie noch als Gast jemals anders erlebt, als das sich dann gekümmert wird.

    Aber ansprechen muss man es eben, denn hellsehen kann keiner.

    Ich kenne einige Einrichtungen, da gehört der Hund zum Inventar und ist dort großteils selbstständig unterwegs. Und ich fände es sehr schade, würde sich das ändern.

    Zusätzlich denke ich mir bei meinen eigenen Hunden: Für die hab ich die Verantwortung. Absolut immer. Ob ich den Hund eines anderen Gastes blocken muss - oder einen anderen Gast, weil der meint er müsse meine Hunde angrabschen - nervt, aber ist so. Ich hab ja meine Hunde und damit auch meine Verantwortung mitgebracht. Also muss ich auch auf sie aufpassen und sie schützen und kann in der Öffentlichkeit kein tiefenentspanntes Essen erwarten. Vollkommen unabhängig davon, ob es dort einen anderen Hund gibt.

    Zudem hab ich auch immer noch die Möglichkeit zu sagen: Leute, euer Hund ist gerade derbe aufdringlich, könntet ihr mal aufpassen, bis wir weg sind?

    Ich finde es arg übergriffig, jemandem seinen Hund in seinem Geschäft zu verbieten, weil ich da eventuell vielleicht ab und an mal bin. Und gerade bei "Hunde erlaubt" muss ich ohnehin immer mit anderen Hunden rechnen.

    Ich zitiere mich mal selbst:

    Optik ist ein schlechter Berater bei der Hundewahl.

    Sollte ganz weit hinten stehen.

    Ich habe Optik nicht vollständig ausgeschlossen.

    Aber sie sollte als Auswahlkriterium weit hintenanstehen.

    Zuerst muss der Hund ins Leben passen. Mit allem drumrum.

    Komm ich mit der Art klar? Kann ich die Erziehung und Beschäftigung leisten?

    Schaff ich die Fellpflege? Passt der ins Umfeld?

    Kann ich mit dem Hund machen, was ich so in meinem Leben mache?

    Und wenn dann Rasse A, B, C zur Auswahl stehen, die alle passen und einer sagt "B finde ich am hübschesten von den Rassen, die zu den Kriterien passen" okay. Aber doch nicht "Ich gehe nach Optik und mache den Rest passend"!

    Darum ging es mir. Das habe ich auch so ausgedrückt. Und ja, tatsächlich kommst du nicht auf das Niveau Dogs-with-Soul , wenn du glaubst "ich schaue mir den Hund ja 24/7 an" sei ein valides Argument bei der Auswahl von Lebewesen. Das Argument gilt bei Deko.

    Der Großteil der Probleme und der Abgaben, die ich erlebe, gehen genau auf das zurück: Find ich hübsch, will ich haben. Da werde Rasseeigenschaften schön geredet, da werden gesundheitliche Defizite ignoriert und ja, das ist unbedacht, unreflektiert und unreif. Und das "Argument", dass es angeblich alle so machen...uff. Nein. Machen sie tatsächlich nicht. "Alle machen das so" zog auch bei so manchem schon auf dem Schulhof nicht. Macht Sachen auch ganz generell nicht besser.

    Optik ist ein schlechter Berater bei der Hundewahl.

    Sollte ganz weit hinten stehen.

    Aber, sie steht nun mal bei allen die einen Hund möchten doch weit vorne. Sonst hätten ja viele hier eben keinen Hund wie sie ihn jetzt haben.

    Und ich finde das nicht schlimm. Man muss den Hund ja 24/7 anschauen. Wenn ich mir vorstelle, dass ich jetzt hier nen Hund sitzen hätte, der Charakterlich toll ist, aber optisch für mich überhaupt nicht ansprechend wäre, wäre ich unglücklich.

    JA , natürlich muss auch das Wesen irgendwie passen und deswegen ist es ja auch gut, dass wir eine enorme Rassenauswahl haben wo eigentlich für jeden etwas dabei sein sollte.

    Find ich verquer.

    "Ich komm mit dem nicht klar. So hab ich mir das nicht vorgestellt. Keine Bindung."

    Es gibt unfassbar viele Hundeabgaben, weil der Hund einzig und allein nach Optik angeschafft wurde und ansonsten 0,0 passt.

    Stichwort: Modehund, z.B.

    Und da hilft es dann auch nicht sich immer wieder zu sagen "Aber hübsch isser"

    Die Herangehensweise Hauptsache optisch find ich die gut, ist schon reichlich unreif.

    Sehe ich hier von TE allerdings nicht. Aber wenn ein Pudel infrage käme mit ordentlicher Schur, dann ist das Fell von Tibet, Havi und CO. kein Problem, weil es ebenfalls kurz gehalten werden kann.

    Optik ist ein schlechter Berater bei der Hundewahl.

    Sollte ganz weit hinten stehen.

    Abgesehen davon: Tibet Terrier, Havaneser und Co. kannst du auch scheren - so richtig in kurz, sportlich, pflegeleicht.

    Es ist immer ungünstig zu sagen: Find ich hübsch, nehm ich.

    Und dann festzustellen, dass "find ich hübsch" dich allmählich in den Wahnsinn treibt. Die Optik vom Wuschelfell kannst du ändern. Dass der Hund nicht passt wird schwieriger zu ändern.


    Daher: Lern die Rassen kennen. Du wärst nicht die Erste, die dann meint "Huh, so cool hab ich mir dir gar nicht vorgestellt."

    Nein, daran liegt das nicht. Wir sind einfach zurzeit alle durch den Wind.

    So auch gestern. Seit Jahren gehen wir fast jeden Morgen die gleiche Strecke. Auf dieser Strecke wohnt Hummel. Die steht immer um die Zeit hinterm Zaun und schleudert uns ein Grrrwfffwfff (verpisst euch) entgegen. Juckt meine Hunde nicht. Außer Halley.

    Jeden Morgen antwortet sie mit Grrrwffwff (du dich auch!)

    Jeden Morgen grüßt die Halterin von Hummel mich mit "Morgen" und sagt dann zu Hummel "Jaja, ab!"

    Und jeden Morgen sage ich zu der Frau "Morgen" und dann zu Halley "Jaja, weiter."


    Gestern also gleiches Spiel, wir gehen vorbei "Morgen!" - "Morgen!" und ein Haus weiter haut Halley plötzlich die Vollbremse rein. Ging kein Schritt weiter. Musste unbedingt zurück zu Hummel.

    Hä?

    Da angekommen steht Hummel auch irritiert da, beide wedeln ganz hektisch, beschnüffeln sich durch den Zaun, wedeln (das haben sie ja noch nie gemacht!) bis sich Hummel dann besonnen hatte und Grrwffwff sagte, von Halley Grrwffwff als Antwort kam und wir wieder weitergehen konnten....

    Hummelhalterin und ich schauten uns an und mussten lachen, haben dann aber sicherheitshalber unsere Jaja-Sätze gesagt, um das Ritual abzuschließen :see_no_evil_monkey: :see_no_evil_monkey: :see_no_evil_monkey:


    Wie konnten wir das nur vergessen?!

    Hey @Strolchii ,

    ich sehe beim Pudel kein Problem.

    Ja, der Trend geht traurigerweise in Richtung "die hibbeln halt" und ich finde furchtbar, wie das normalisiert wird. Aber die gibt es auch immer noch in gediegen, alles kann, nichts muss und entspannt.

    Havaneser erlebe ich nicht generell unhibbeliger.

    Und ich hatte und habe sowohl als auch. Schon ein paar Jahrzehnte. Ich suche mir aber auch gezielt die Gediegenen aus, weil ich mit sinnlosem Hibbeln nichts anfangen kann.

    Punkt Kinder und Beschäftigung mit Hund: Also in meiner Welt ließ und lässt sich das wunderbar miteinander vereinbaren. Ich hab als Kind schon Hunde bespaßt und sie mich, Tricks und Kommandos geübt, gespielt, um die Wette gerannt, Hindernis-Parcours aufgebaut und zusammen drüber, Ball und Co. geworfen, Spielzeuge versteckt und suchen lassen.

    Meine Kinder haben das auch gemacht.

    Bevor es dafür fancy Namen wie Agility, Apportieren, Mantrailing, Tricksen und Co. gab und es unbedingt der Kurs in der Hundeschule sein musste.

    Absolut schockierender Weise haben sich Kinder und Hunde miteinander beschäftigt, sich gefördert und gefordert und dabei auch miteinander ausgelastet und das ganz ohne Sonderzeiten für den Hund und Stundenplan. :ka:

    Kann dir bei der Auswahl nur raten: Lern die Hunde in live Farbe und Bunt kennen, informier dich eingehender als bisher über die Rassen, unterhalte dich mit Haltern über sämtliche Nachteile (u.a. auch Gesundheit!) - dabei kristallisiert sich von allein heraus, was bei euch passen könnte und was nicht.

    Sohn (erwachsen, seiner Aussage nach) zu Besuch.

    Ich hab Abendessen gemacht. Zuvorkommend und hilfsbereit sagt er: "Geh schon mal, ich räume weg." und stellt Sachen zurück in den Kühlschrank.

    Wir sitzen beim Essen als das Riesenbaby gemütlich mit der Quetschflasche Mayo vorbeiläuft...

    Hat mir der kleine große Hund netterweise gegeben.

    Sohn: "Oh, hab ich wohl vergessen."

    Frage Sohn: "Den Rest hast du aber weggeräumt?"

    Sohn: "JA!!! Alles im Kühlschrank!"

    Zwei Minuten später kommt Riesenbaby mit der Schinkenpackung vorbei. Ehemals neu und ehemals voll.

    Hab dann trotz Beteuerung, Sohnemann hat alles in den Kühlschrank gestellt, mal nachgeschaut. Ja, er hat wirklich alles in den Kühlschrank gestellt. Und dann hat er den Kühlschrank sperrangelweit offen stehen lassen und die Hunde bedienten sich fröhlich :lepra: