Sowas drei Tage vor Luckys Geburtstag zu veröffentlichen, ist schon ein bisschen fies. Das fühlt sich dann so nach Schicksal an. 🤷🏼♀️*Bestellt die Box*
Beiträge von the-lucky-one
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Gab es diesen Thread (mit genau dem Thema) nicht schonmal? Bin mir sicher, dass ich den mal vor Jahren gelesen hatte … aber mit der ollen Suche findet man ja nie das, was man sucht …
Meinst du vielleicht Stubenreinheit im Winter (Dezember 24) oder Winterwelpe vs. Sommerwelpe (Dezember 23)
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Den Hund zuhause 10 stunden alleine zu lassen oder eben mit auf die Arbeit.
Das verstehe ich absolut. Ich hätte auch keinen Hund, wenn er mich nicht zur Arbeit begleiten könnte. Eure Bedingungen mit Haus und Garten klingen auch großartig und perfekt für einen Hund.
Die Bedingungen sind, viel laufverkehr, fremde die ihn auch mal anfassen, diverse andere Tiere, tgl 10h unterwegs mit uns
Das klingt vielleicht erstmal harmlos, ist aber anspruchsvoll. Laufverkehr ist für einen wachsamen Hund vermutlich stressig. Vielleicht solltet ihr euch von dieser Eigenschaft verabschieden, wenn es auch bei der Arbeit klappen soll.
Ich habe auch tatsächlich unterschätzt, wie oft jemand einfach so in mein Büro kommt, nur weil die Person Schließrechte hat und irgendwelche Kabel o.ä. braucht. Mein Hund würde denjenigen nicht gleich anfallen, aber es ist für ihn weniger stressig, wenn jemand klopft und ich dann die Tür öffne (fände ich allerdings auch höflicher, aber mich fragt ja niemand 🤷🏼♀️...). Falls sowas bei euch auch vorkommt, solltet ihr das auch bei der Rasseauswahl berücksichtigen.
Von Fremden gestreichelt werden? Findet mein Hund großartig, aber ich kenne viele Hunde, die das nicht wollen. Hier würde ich auch bei den Begleithunden oder Retrievern gucken. Bei den Retrievern würde mir etwas Bauchschmerzen bereiten, dass die vor allem in jungen Jahren sehr stürmisch sind. Da müsstet ihr aufpassen, dass niemand zu Schaden kommt, nur weil der Hund etwas körperlicher seine Freude zum Ausdruck bringt. Ältere Menschen sind ja nicht mehr soooo sicher auf den Beinen.
Es wird bei euch vermutlich auch schwierig sein, Umgangsregeln zu 100 % zu etablieren, wenn es um die Bewohner*innen geht. (Meiner kommt mit in die Schule und grundsätzlich wissen alle Schüler*innen, dass sie Lucky auf den Fluren nicht ungefragt streicheln dürfen, aber in den ersten Monaten kam es trotzdem vor – bei euch wird Demenz sicherlich auch ein Thema sein, so dass man da nicht mal davon ausgehen kann, dass es alle nach den ersten Monaten wissen...)
Diverse andere Tiere? Da würde ich bei der Rasseauswahl auch im Hinblick auf die Verträglichkeit schauen. Vielleicht hilft es euch da auch mal bei der jeweiligen Rasse bei "xxx in Not" nachzuschauen, wie dort die Hunde beschrieben werden. Ich meine, dass ich auch hier schon häufiger gelesen habe, dass Schäferhunde nicht unbedingt zu den extrem verträglichsten Rassen gehören, aber da bin ich keine Expertin.
10h täglich unterwegs
Hier könnt ihr selbst am besten einschätzen, wie anstrengend das sein wird. Wie lang sind die Phasen, wo der Hund wirklich entspannt und ruhig schlafen konnte? Wie oft wurde er aufgeweckt? Ihr solltet darauf achten, dass es genug Ruhezeiten gibt. Dann bleiben am Ende evtl. auch genug kognitive Kapazitäten, um nach Feierabend noch im Hundesportverein zu "arbeiten"
Rasseauswahl
Ich bin bei einem vergleichbaren Anforderungsprofil bei einer Begleithundrasse gelandet, obwohl ich mir früher nie vorstellen konnte, dass ich mal einen kleinen Hund haben würde. Eure sportlichen Ambitionen würde er auch mitmachen – also unterschätzt die Kleinen nicht.
Ich würde an eurer Stelle eher bei den privaten Ambitionen Abstriche machen, da es für eure Rahmenbedingungen notwendig zu sein scheint, dass es bei der Arbeit klappt.
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Er soll einfach verträglich auf die Bedingungen im Altenheim sein
Wie sehen denn diese Bedingungen aus? (Damit wir ein genaueres Bild bekommen, was der Hund können muss und was nicht.)
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Lucky
lieb-gemeinte Kosenamen
Kleiner
Struppi
Mausi
nicht-mehr-ganz-so-lieb-gemeinter-Kosename
Herr *meinNachname*!
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Meiner hat das auch gerade hinter sich (hoffentlich). Bei Gassigängen in der näheren Umgebung konnte er die Nase gar nicht mehr vom Boden heben und die ein oder andere Kostprobe wurde auch genommen 🤢 – Zähne klappern und teilweise Schaum vorm Maul inklusive. An Fressen war dann nicht zu denken. Dadurch gab es den Teufelskreis: kein Appetit wegen "Liebeskummer" => übersäuern => nüchtern erbrechen => kein Appetit
Seit gestern ist er draußen weniger gestresst und das Fressen ist nun auch wieder besser.
Am besten konnte er in der Phase fressen, wenn er (längere Zeit) woanders war – z.B. bei der Arbeit.
Zuhause konnte er am besten auf dem Balkon fressen – auf die Idee bin ich allerdings leider erst recht spät gekommen. Ich vermute daher, dass die Hündin, die bei uns im gleichen Haus wohnt, läufig war und der Geruch drinnen intensiver war als draußen. Das würde auch erklären, wieso es diesmal deutlich heftiger und länger war als sonst, wo er mal 1-2 Tage schlechter gefressen hat.
Lucky hat außerdem ein Mittel verschrieben bekommen, das den Magen gegen die Übersäuerung schützt – der nächste Schritt wäre ein Mittel gewesen, dass die Säurebildung im Magen reduziert, aber das wird anscheinend/hoffentlich nicht notwendig sein. Ich werde jetzt vermehrt darauf achten, dass die Zeiten zwischen den Mahlzeiten nicht so lang sind, um eine Übersäuerung zu vermeiden. Außerdem soll ich den Trockenfutteranteil wieder erhöhen, auch wenn mein Hund Feuchtfutter besser findet.
Was uns geholfen hat:
- Magenschutz (Sucrabest)
- Fütterung an anderen Orten – weit weg von den läufigen Hündinnen
- Futter "erarbeiten": Lucky liebt es, seinen Futterbeutel zu suchen und wenn er ihn gefunden hat, frisst er auch etwas daraus. Wenn ich ihm das gleiche Futter einfach nur so morgens anbiete (er ist Morgenmuffel), spuckt er es aus.
- Nicht verrückt machen. [In so einer Phase neige ich dazu, dass ich Lucky irgendwann alles geben würde – Hauptsache er frisst irgendwas. So kann man Mäkeligkeit natürlich auch anerziehen 🫣]
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Ich würde auch vorerst trennen, bis ihr einen guten Trainer bei der Hand habt und der euch weitere Anweisungen gibt. Außerdem sollten für Kind und Hund strenge Regeln herrschen. Das Kind hat nichts am Hundeplatz zu suchen (ganz egal, ob da etwas reingefallen ist oder nicht – und sind wir mal ehrlich: wenn die Regel ernsthaft befolgt wird, ist das Kind gar nicht nah genug an dem Platz, das etwas reinfallen könnte) und der Hund darf das Kind nicht kontrollieren o.ä.
Der Hundeplatz sollte so gewählt sein, dass der Hund auch nicht zufällig ständig gestört/bedrängt wird.
Kinder riechen vor der Pubertät anders als Erwachsene und werden anders von Hunden wahrgenommen, so dass sie die Kinder auch vor der Pubertät nicht so ernst nehmen. (So wurde uns das in der Schulhundausbildung erklärt.)
Handfütterung wird von einigen eh schon kritisch gesehen, da Grundbedürfnisse erstmal gestillt werden sollten. Damit könntet ihr euch zusätzliche Probleme einhandeln.
@Labrador-Mix: Ich hab noch nicht so viele angebliche Labrador-Mixe aus Rumänien kennenlernen dürfen, aber alle, die ich getroffen habe, hatten am Ende ganz andere Vorfahren (meist Richtung Herdenschutzhund). Labrador-Mix verkauft sich halt gut und alles, was gelb und kurzhaarig ist, wird dann wird das gern gewählt.
tldr: Trainer suchen; Kinder und Hund trennen; Hund zuverlässige Rückzugsmöglichkeiten ermöglichen
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Danke für diesen Thread. Ich hatte tatsächlich letzte Woche auch schon überlegt, ob ich so einen ähnlichen Thread erstelle, nachdem ich mit meinem Bruder mehr oder weniger ernst über's Erben gesprochen habe. Rational weiß ich, dass es extrem unwahrscheinlich ist, dass ich wegen Lucky ein Testament brauche. Da ich mich für ihn verantwortlich fühle, ist es mir aber trotzdem wichtig.
Ich habe daher überlegt ein Testament zu erstellen, um sicherzustellen, dass Lucky nicht automatisch im Tierheim landet und um dafür zu sorgen, dass die Personen, die sich dann kümmern, dadurch keinen finanziellen Schaden haben. Mein Plan sieht so aus, dass ich meinen Eltern die Aufgabe übergeben würde, dass sie entscheiden können, ob sie selbst den Hund nehmen oder an eine andere Person geben. Zum jetzigen Zeitpunkt würden sie ihn vermutlich selbst nehmen – aber was wäre in 10-15 Jahren? Daher möchte ich nicht eine fixe Person angeben und das Testament so offen wie möglich und verbindlich wie nötig formulieren. Falls sie ihn nicht nehmen (können), würde mein Bruder ihn nehmen.
Meine Eltern würde ich beauftragen, dass sie einen angemessenen Teil des Erbes für die Versorgung von Lucky ggf. zur Verfügung stellen.
An der Stelle könnte ich genau formulieren, welchen Betrag und welche Bedingungen etc. – die bisherigen Erbschaften in meiner Familie waren allerdings friedlich, so dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es an dieser Stelle dann kritisch wird. Daher habe ich auch keine Bedenken, ein Testament ohne Notar zu erstellen.
Habt ihr für vergleichbare Fälle gute Formulierungen gefunden?
zweitens steht in unserem Kaufvertrag auch unter einer Ziffer, dass vor einer "Veräußerung des Hundes" sie informiert werden müsse und ein Vorkaufsrecht hätte (so wie ich es jetzt im Kopf habe, das müsste ich nochmal genau nachlesen). Klar, Versterben o.ä. ist keine Veräußerung, aber trotzdem wichtig sich da noch mal in den Sinn zu rufen, was man da eigentlich unterschrieben hat.
Weiß jemand, wie es damit aussieht? Greift dieser Paragraph auch beim Vererben? Ich gehe davon aus, dass die Züchterin meinen Plänen zustimmen würde, da es ihr darum geht, dass "ihre Hunde" gut versorgt sind. Mir wäre daher nur wichtig, ob ich das vorher mit ihr abklären muss (und mich dabei etwas lächerlich fühlen werde, da die Mathematikerin in mir weiß, wie groß die Wahrscheinlichkeit dafür ist, dass dieser Fall eintreten wird) oder ob der Paragraph nur greift, wenn der Hund verkauft wird.
Fuchshexchen : bzgl. der Mappe: Auch wenn die Mappe nicht rechtsgültig ist, fand ich die Idee gut. Ich habe bei meiner Arbeit eine Mappe hinterlegt, in der Notfallkontakte hinterlegt sind, falls mir bei der Arbeit mal etwas passiert, damit sie dann wissen, wen sie kontaktieren können. Ob im Notfall dann tatsächlich jemand daran denkt, weiß ich nicht (obwohl es auch im Schulhundkonzept steht), aber es schadet sicherlich nicht.
@Notfalldose: Danke für die Erinnerung. Die Dose habe ich schon da (ich habe mehrere gekauft und verschenkt, weil ich die Idee sehr gut fand), "nur" ausfüllen muss ich sie noch. Ein Verweis auf die Versorgung von Lucky kann da aber auch gut mit rein.
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Was kann ich tun, damit die eingereichten Belege richtig zugeordnet werden?
Wie reichst du denn die Belege ein? Ich hab das bisher immer über die Webseite gemacht und da muss man die Versicherungsnummer angeben.
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Vergessen zu schreiben: Ich habe schon eine Stoff Box die auch gut angenommen ist. Steht bei uns im Schlafzimmer. Sie schläft da häufig drin. Geschlossen kennt sie noch nicht so gut. Werden wir aber noch üben und mal probieren ob ihr das im Auto hilft. Danke! ☺️
Da ihr noch keine geschlossene Stoffbox getestet habt, ein kurzer Hinweis: Ich habe zu Hause und im Büro auch Stoffboxen. Das Verschließen der Boxen kann ich mir allerdings sparen, weil mein Hund die Reißverschlüsse öffnen kann (meiner nutzt sie trotzdem gern als freiwilligen Rückzugsort, daher haben sie dennoch ihre Berechtigung). Stoffboxen wären für mich beim Auto fahren zu unsicher.
Wenn es wirklich die Geräusche sind, die sie stressen, könnte man die Geräusche aufzeichnen und zu Hause abspielen und positiv verknüpfen – also ähnlich wie bei einem Silvester-Training. Das hätte auch den Charme, dass das langfristige Ziel ist, dass sie ohne große Vorbereitung ins Auto kann.
Vom Gefühl her würde ich allerdings auch versuchen zu trainieren, dass das Auto eher neutral ist und weder total furchtbar (Tierarzt) noch total spannend (Hundewiese, Leckerlie-Regen etc.) ist, weil ich einen überdrehten-erwartungsfrohen Hund beim Auto fahren auch eher anstrengend fände und der Hund dadurch ja auch gestresst wäre. Kleinschrittiges Training finde ich aber auch gut 👍.