Beiträge von the-lucky-one

    Ich habe mich durch verschiedene Bürsten durchgetestet, bis ich das gefunden habe, was für uns am besten passt. Das ändert sich aber teilweise auch noch je nach Haarlänge, was am besten funktioniert.

    Im Moment sind Luckys Haare mittellang und da nutze ich am liebsten gar keine spezielle Hundebürste, sondern die Tangle Teezer in der Reisegröße + einen Kamm (mit großem und kleinem Abstand zwischen den Zinken). Mit der Bürste kann ich auch das Linebrushing machen und ich hab das Gefühl, dass Lucky das damit angenehmer findet als mit der Zupfbürsten – die abgestorbenen Haare bekomme ich damit genauso gut raus. Wenn die Haare kürzer sind, nehme ich oft nur einen Kamm mit rotierenden und nachgebenden Zinken.

    Ich hab Lucky auch von Anfang an regelmäßig gebadet. Das war in den ersten Wochen nicht so dringend notwendig, aber in der Filzphase hat es die Kämmbarkeit doch deutlich verbessert.

    Dann sollen meine Eltern die Krallen lieber beim Hundefrisör schneiden lassen. Ich dachte immer, beim Tierarzt geht es auch.

    Luckys Tierärztin hat das bei ihm auch schon gemacht und sie konnte das.

    Da es (nach meinem Kenntnisstand) bisher nur HanseMerkur und Lassie gibt, die eine Vollversicherung mit Kündigungsschutz anbieten und anscheinend auch Lassie Goldakupunktur ausschließt (Quelle), gibt es wohl keine Versicherung, die das bietet Ninma

    Lucky ist auch bei der HanseMerkur versichert und bisher habe ich nur sehr gute Erfahrungen gemacht und hoffe natürlich auch, dass wir im Laufe des nächsten halben Jahres keine Kündigung erhalten. Erst diese Woche habe ich am Dienstagabend eine Rechnung eingereicht, am Mittwoch die Info bekommen und am Donnerstag war das Geld auf dem Konto.

    Diese Art Tierkrankenversicherung gibt es sowohl bei der Hanse Merkur als auch von Lassie anscheinend erst seit ca. 3 Jahren, so dass es auch keine Langzeiterfahrungen gibt und wir das wohl abwarten müssen.

    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die Preise noch weiter steigen (müssen), wenn ich die Preise für die Tierkrankenversicherung mit meiner eigenen privaten Krankenversicherung vergleiche und die mir bekannten Arztkosten mit den mir bekannten Tierarztkosten vergleiche. Sicherlich muss die Krankenversicherung für Menschen noch ganz andere Behandlungen querfinanzieren, die bei Tieren (noch?) nicht durchgeführt werden, aber dennoch sind die Kosten durch die GOT-Anpassung und durch den medizinischen Fortschritt enorm gestiegen.

    So eine süße Maus 🥰. Ich wünsche deinen Eltern viel Freude und eine entspannte Welpenzeit. Gut, dass ich mir geschworen habe, dass Lucky Einzelprinzhund bleibt – bei den Bildern könnte ich glatt schwach werden 🥰.


    Bzgl. nicht-sichtbarer Bilder

    hasilein75 Kannst du die folgenden Links aufrufen?

    https://s1.directupload.eu/images/251019/ueuukb9p.jpg

    https://s1.directupload.eu/images/251018/3dl23smd.jpg

    Ich würde mal die Cookies löschen, damit du erneut entscheiden kannst, ob du die Bilder anzeigen lassen möchtest. Alternativ könntest du den Thread auch im privaten Modus öffnen.

    Ich kann nur etwas zur Magensäure und Hühnerknochen sagen. Ich hab mal im Studium Hühnerknochen in 1-molarer Salzsäure-Lösung für eine Woche eingelegt. Der Knochen sah danach mehr oder weniger so aus wie vorher, war allerdings weich(er) und biegsam. Wobei man sich das nicht wie eine gekochte Spaghetti vorstellen kann, sondern eher wie Hartgummi war.

    Ich würde daher eher davon ausgehen, dass die Magensäure den Knochen nicht aufgelöst hat. Die Form dürfte auch weitestgehend erhalten sein, so dass ich nicht meine Hand dafür ins Feuer legen würde, dass es zu keinen Problemen kommt.

    Ich hatte vllt an ein Kuscheltier gedacht, das sie tragen kann und das vllt auch etwas robust ist, sodass es nicht sofort kaputtgeht.

    Habt ihr da vllt Ideen? Oder kennt ihr Shops, wo man gut nach hochwertigem Spielzeug gucken kann .

    Es sollte auch nicht zu groß sein, sie ist ja eher zart .

    Bei Lucky galt von Anfang an: je größer desto besser. Die durften gern so groß sein wie er. Kaputt gemacht hat er nur die Kuscheltiere, die ein langes Fell hatten, an dem er wunderbar ziehen konnte. Insgesamt hat er aber nur wenige Kuscheltiere kaputt gemacht, so dass seine Spielzeugkiste überquillt.

    Der IKEA-Hund ist auf jeden Fall ein Highlight und den würde ich immer wieder kaufen. Der Knotenbär ist aber auch schön – mit dem hat er früher häufiger gespielt.

    Mein Hund ist ausgebildeter Schulhund, liebt Kinder und begleitet mich regelmäßig in die Schule. Trotzdem nehme ich ihn nicht mit zum Tag der offenen Tür solange ich auch nur eine andere Aufgabe dort habe. Es ist viel mehr Gedränge als an einem normalen Schultag und es sind viele Leute da, die nicht die Umgangsregeln kennen.

    Ich traue mir nicht zu, dass ich im Blick habe, dass es für ihn nicht zu viel wird und gleichzeitig meinen Raum beim TdoT betreue (Elternfragen beantworten, interessierte Schüler*innen bei den Stationen betreuen, AG-Schüler*innen beaufsichtigen). Das ist ein vollkommen anderes Setting als im Unterricht, wo die Kinder die Verhaltensregeln kennen und nicht wild durcheinander laufen.

    Teil der Ausbildung und Prüfung war nicht nur eine Art Wesenstest, sondern auch leinenführig laufen. Außerdem haben die Hunde bei uns in der Ausbildung gelernt, dass sie sich jederzeit auf einen Rückzugsort zurückziehen können, wo sie niemand stört. Auch das stelle ich mir beim Tag der offenen Tür schwierig vor, vernünftig umzusetzen (vor allem, wenn der Hund sowas nicht einmal kennt).

    Ich frage mich allerdings auch, welchen Sinn es hat, den Hund mitzunehmen, wenn er nicht einmal zur Schulgemeinschaft gehört.

    Bezüglich Zeitraum: Da scheiden sich anscheinend die Geister. Ich durfte mir damals aus meinem Umfeld sehr viel Kritik anhören, weil ich Lucky erst mit 12 Wochen geholt habe und es wurden Schreckensbilder ausgemalt, dass er sich niemals ans Stadtleben gewöhnen würde. Allen Unkenrufen zum Trotz ist er ein perfekter Großstadthund. (Für mich ging es nicht anders mit dem Abholzeitpunkt. Ich kann mir keinen Urlaub nehmen und konnte ihn erst kurz vor den Ferien abholen.)

    Unqualifizierte Vermutung zum Abgabezeitpunkt

    Das Tierschutzgesetz schreibt eindeutig vor, dass Welpen mindestens 8 Wochen alt sein sollen. Viele Begleithundzüchter*innen geben ihre Welpen erst ab 10 Wochen ab, obwohl die Rassen eher als frühreif gelten, während viele Arbeitsrassen möglichst früh mit 8 Wochen abgegeben werden, obwohl größere Hunde im Vergleich zu kleinen Rassen eher später reif sind. Liegt der spätere Zeitpunkt daran, dass die Begleithundrassen eher kleinere Würfe haben, die insgesamt auch weniger Schaden anrichten, so dass sich dadurch der frühere Zeitpunkt begründen lässt?

    Bezüglich Zuchtverein: Ich hatte damals noch nicht so viel Ahnung von den verschiedenen Zuchtvereinen (und bin auch heute keine Expertin) . Ganz naiv war für mich ein*e Züchter*in, die in einem Verein ist, erstmal seriös. VDH war etwas für Leute mit Zuchtambitionen, also für mich egal. Heute weiß ich, dass das nicht die ganze Wahrheit ist. Ich würde auch heute nicht sagen, dass alles außerhalb des VDH schlecht ist, aber ich würde mir die Zuchtordnung anschauen. Dabei wären für mich zwei Aspekte wichtig:

    1.) Welche Voraussetzungen gibt es für die Zuchtzulassung bei der Hündin und beim Rüden?

    2.) Wie wird die Hündin vor Ausbeutung geschützt?

    Bei der Zuchtzulassung wäre mir wichtig, dass rassetypische Erkrankungen überprüft wurden. Dies wären beim Havaneser z.B. Probleme mit den Augen oder mit der Patella. Bei den Verpaarungen wäre mir wichtig, dass Inzest verboten ist, um die Wahrscheinlichkeiten von Erbkrankheiten zu reduzieren. Außerdem wäre wichtig, dass die Elternteile beide wesensfest sind.

    Bei der Hündin wäre mir wichtig, dass es ein Mindestalter, ein Maximalalter gibt und auch die Anzahl der Würfe reguliert ist (dies in Abhängigkeit von der Anzahl der Welpen und/oder Kaiserschnittgeburt).

    Der ICR thematisiert nur einen Bruchteil der Aspekte, so dass dieser Verein bei mir nicht in Frage käme.

    Bzgl. Bewegung: es ist interessant, wie unterschiedlich die Bilder sind, die die Beschreibung der Themenstarterin erzeugen. Meiner Erfahrung nach war nie die Person mit dem Rollator am langsamsten, sondern Lucky, der noch mal genau überprüfen wollte, *wer* alles in der letzten Woche an dieser Ecke seine Markierung hinterlassen hat. Da Lucky nicht jagt, einen ziemlich guten Rückruf hat und daher im Freilauf laufen kann, hätte ich keine Bedenken, dass Lucky auch mit Rollator-Spaziergängen ausgelastet werden kann. Unsere Freilauf-Runden sehen so aus, dass er irgendwo schnüffelt, ich weitergehe, er schnüffelt, ich weitergehe und er dann zu mir rennt, bis er bei mir ist. Der Abstand ist für mich dabei immer in einem erträglichen Rahmen. Den GPS-Tracker trägt er dann nur, damit ich mir keine Vorwürfe machen muss, wenn er doch mal wegläuft. Er hat mir allerdings noch nie den Anlass dazu gegeben, dass er ihn bräuchte.

    Wenn Lucky seine perfekte Gassirunde beschreiben sollte, würde die aus einem kurzen Intro (Weg bis zur Wiese inklusive Abholung seiner Freundin), einem langen Höhepunkt (Spiel mit seiner Freundin) und einem kurzen Schluss (seine Freundin darf mit zu uns) bestehen. Ich liebe lange Waldspaziergänge mit ihm und ich weiß, dass er sie auch mag, aber er bräuchte die nicht um glücklich zu sein. Dazu kommt, dass wir Wege meiden, wo ich damit rechne, dass unangeleinte 40 kg Hunde in uns rein brettern. Einige Hunderhalter*innen in unserer Umgebung werden uns wohl nie in den Freilaufflächen begegnen und trotzdem darf Lucky frei laufen.

    PS: Da deine Eltern ja eher großstädtisch wohnen, könnten sie sich auch noch mal die Plattform Hundelieb anschauen. Gerade im großstädtischen Umfeld gibt es viele, die derzeit keinen eigenen Hund haben können, aber einen Begleiter für Spaziergänge suchen und für einen unkomplizierten Begleithunde benötigt man auch nicht viel Erfahrungen.

    Von mir eine Stimme für den Havaneser. Meiner ist großstadttauglich und Menschenfreund. Meine Mutter kann ihn trotz Rollator an der Leine führen – auch konnte dies auch schon als er noch nicht leinenführig war.

    Jagdtrieb ist überhaupt nicht ausgeprägt. Eichhörnchen und Kaninchen werden ignoriert. Katzen findet er interessant, wenn sie wirklich nah sind (z.B. in der Wohnung), draußen werden sie i.d.R. ignoriert.

    Wachtrieb ist kaum vorhanden. Bei mir im Mehrfamilienhaus meldet er so gut wie nie (dreimal in über 2 Jahren).

    Alleine bleiben ist bei uns eine Baustelle, aber da lagen in den ersten Monaten die Schwerpunkte auch woanders. Dafür ist überall mitkommen gar kein Problem.

    Meiner lernt gern neue Tricks, aber ist auch mit Spaziergängen zufrieden – gern auch mit anderen Hunden, mit denen er toben kann.

    Mein Havaneser ist auch aus eine Dissidenz-Zucht und wiegt zwischen 6 und 7 kg (Idealgewicht 6,3 und da muss er gerade wieder hin).