Beiträge von KalterKaffee

    Weil unsere so hübsch und knuffig aussieht werden wir sehr oft gefragt ob man sie streicheln darf. Vor allem von Kindern. An sich hätte ich nichts dagegen, wenn es für den Hund okay wäre, aber unsere hat wirklich Angst vor Fremden und versteht überhaupt nicht was die von ihr wollen, deshalb nein.

    Manche Kinder sind dann traurig oder wollen es trotzdem versuchen, weil sie sich für kleine Hundeflüsterer halten, aber spätestens wenn sie auf sie zugehen und bemerken das Hundi ihnen ausweicht verstehen es auch die letzten.

    Ich hab mit selbstgestrickten Pullis gute Erfahrungen gemacht. Wenn du nicht stricken kannst, wäre es für die Zukunft vielleicht eine Überlegung wert, es zu erlernen. Ist kein Hexenwerk und macht Spaß, ausserdem kannst du dann genau die Wolle nehmen die du gern hättest.


    Für jetzt würde ich es auch mit großen Socken probieren, der Kleine sollte nicht so oft frieren.

    Wie wär's mit dem Krohmfohrländer? Gibts in Glatt- und Rauhhaar. Passt von Größe und Gewicht, hab aber auch noch keinen persönlich kennengelernt.


    Daneben will ich dir auch Mut machen, den Tierschutzhundgedanken (noch) nicht aufzugeben.

    Oh ja, Wyandotten sind sehr gluckfreudig. Unsere zumindest. Und wir planen noch 2 Seidenhennen zu nehmen, die sollen ja quasi dauerglucken. Das kann ja heiter werden :woozy_face:

    Wir würden unsere Damen so gern mal brüten lassen, aber bringen es nicht übers Herz die Hähne dann zum Schlachter zu geben. Und selbst einen Hahn halten ist schwierig, die Nachbarn haben bei unserer Ankündigung Hühner anzuschaffen direkt darum gebeten auf den Han zu verzichten.

    Wie entgluckt ihr eure Hennen? Wir haben da zwei Damen, die über den Frühling/Sommer immer abwechselnd glucken. Wir sperren sie dann tagsüber aus, was wiederum den anderen Hennen nicht passt, weil die gerne zum Legen rein möchten. Nachts setzen wir sie separat, damit sie es sich nicht wieder im Nest gemütlich machen kann. Das dauert dann ca. 5 Nächten, aber spätestens ein paar Wochen später gluckt dann schon wieder die andere.

    Wir haben auch einen Hund angeschafft als ich 13 war. Und meine Eltern haben immer wieder betont, das es nicht mein Hund ist, denn Kinder können keine Hunde besitzen. Die Verantwortung tragen letztlich immer die Eltern! Alles, was ich mit dem Hund machte, war mit den Eltern abgesprochen. Und das war richtig so, auch wenn ich als Teenie natürlich glaubte, soooo viel über Hunde zu wissen.

    Es war ein Fehler, alles deiner Tochter zu überlassen, das weisst du nun. Jetzt musst du klare Kante zeigen: deine Tochter möchte alles richtig machen, möchte den Hund ordentlich auslasten, sucht vielleicht auch Anerkennung, ist offenbar sehr ehrgeizig, und übersieht dabei die Bedürfnisse des jungen Tiers. Ein guter Hundemensch zu sein bedeutet mehr, als ihm Tricks beizubringen und ihn mit Agility auszulasten. Es bedeutet, genau auf seinen Hund zu achten, sein Wesen zu respektieren, ihn als Individuum zu sehen, dass auch individuelle Grenzen hat, das nicht jeden Trick können muss, das Vorlieben und Abneigungen hat. Dafür braucht man Wissen über Hundeverhalten, -sprache, -psyche, Empathie und auch eine gewisse Reife. Und das scheint deiner Tochter noch zu fehlen (nicht schlimm, das war bei mir damals auch nicht anders).


    Du hast genau 2 Möglichkeiten:

    wenn du es kannst und aus vollem Herzen willst, übernimm die volle Verantwortung für DEINEN Hund, lese und lerne dich in die Thematik ein, und deine Tochter hat erst mal Hundebeschäftigungsverbot. Das wird Zuhause krachen, aber mit der Zeit, wenn es der Hündin bessergeht, sollte auch dein Kind einsehen das es Fehler gemacht hat.

    Die andere Möglichkeit: gib den Hund in erfahrene Hände ab.


    Ich wünsch dir viel Erfolg, egal wofür du dich entscheidest. Jetzt zählt nicht der Wille deiner Tochter, sondetn das Wohl des Hundes.