Beiträge von Misstel

    Hi,

    habe den Thread gelesen.

    Hätte ich das Forum vorher gekannt, wäre kein Hund eingezogen. Mich hätte alles abgeschreckt.

    Hundehaltehaltung war mein Wunsch seit langem. Corona sei dank gibt es dauerhaftes Homeoffice bei uns. Hunde aus dem Tierschutz waren im Jahr 2021 echte Mangelware. Dank meiner Berufstätigkeit wollte kein Tierheim mir einen Hund geben. Vor Hunden aus dem Ausland hatte ich eher Respekt. Also habe ich als Hundeanfänger mich für einen Labrador vom Züchter entschieden und bin auch fündig geworden.

    Emma zog 2021 ein. Begleitet hat uns aufgrund geschlossener Hundeschulen eine Trainerin. Emma war von Welpentagen eine Traumhündin. Sie ist auch nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte. Sie kann für Aportieraufgaben überhaupt nicht begeistert werden. Sie liebt es, mich auf Spaziergängen zu begleiten. Für Bälle wäre sie sehr zu begeistern gewesen, davon hat unsere Trainerin abgeraten, um sich keinen Balljunkie heranzuziehen.


    Weil Emma total klasse ist, ist im Juni Hope eingezogen. Auch eine junge Labbihündin. Die Züchterin wusste, was wir für Emma passend gesucht haben. Und Hope ist genauso toll wie Emma. Unsere Trainerin ist von beiden begeistert.

    Also nicht zu verkopft an die Sache gehen und wenn alle finanziellen und zeitlichen Rahmenbedingungen passen, einfach ins kalte Wasser springen.

    Labbis sind nicht zwingend bollerig und distanzlos, alles eine Frage der Erziehung.