Beiträge von *Waldi*

    Da soll es plötzlich ein Ausschlusskriterium für einen Hund sein, dass man hin und wieder mal ins Kino gehen möchte und mal in den Urlaub fliegen will.. ach und Kind mit Hund scheint auch nicht zu gehen. :???:

    Wie kommst du denn darauf?

    Ich habe hier nirgends gelesen, dass jemand sagt, das kann nicht gehen.


    Die Rassewahl passt gut, das Umfeld auch, 2 Personen die immer da sind. Die Stubenreinheit sehe ich nicht als Riesenproblem, da ein Garten vorhanden ist. Wichtig wäre, dass - gerade weil immer jemand da ist - das Alleinebleiben wirklich auch bewusst geübt wird. Und parallel die Fremdbetreuung. Ideal ist natürlich ein (oder zwei) feste Betreuungsstellen.

    Ich haben einen Austausch mit einer Freundin, ich nehm ihren, sie nimmt meinen. Hundetagesstätten sind für uns nix. Das komt auch auf den Hund an.

    Die Art Urlaub zu machen, wird sich schon durch das Kind/die Kinder deutlich verändern. Und Urlaubsbetreuung für den Hund ist nix abwegiges.


    Trotzdem muss der Hinweis erlaubt sein, dass Babys mit 2 Monaten meistens ziemlich easy sind. Man kann sich das nicht vorstellen, was da alles auf einen zurollt... man weiß halt auch nie, wie es laufen wird, Kinder sind ja sehr verschieden. Hunde auch.


    Wenn mich jemand fragt, muss ich ehrlich sagen - ich rate dann von der Konstellation Baby/Welpe ab. Wer Erfahrung hat, weils das dritte Kind oder der 5. Welpe ist, der fragt ja nicht, so jemand hat ja ne Vorstellung davon, was da kommt.

    Aber wenn man es gerne möchte - und Hundeerfahrung ist ja da - dann wird das schon klappen. Ein "NoGo" ist es sicher nicht.

    Was mich ehrlich überrascht ist der Gegensatz zu den teilweise hyperkritischen Nachfragen bei Neunutzern, insbesondere Familien, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Hund zuzulegen - vor allem wenn die ins Auge gefasste Rasse nicht dem DF-Standard für Anfängerhunde entspricht.


    Bei 5+x Hunden gilt dann "hätt noch immer jot jejange" und ganz realistische Möglichkeiten, teilweise sogar sicher eintreffenden Ereignisse wie Alter+Tod werden als Schwarzmalerei und Katastrophenszenarien abgetan? Ich habe immer mehr das Gefühl hier was einfach nicht zu verstehen.

    Hier ist ja nun kein Fragethread von Anfängern.

    Hier wurden Halter von vielen Hunden aufgefordert, ihre Erfahrungen zu teilen.


    Wenn hier jemand aufschlagen würde und schreiben würde - hey, ich hatte noch nie einen Hund, soll ich beim Vermehrer um die Ecke gleich den ganzen Wurf Mali-Mixe mitnehmen, die sind alle so süss... dann wären die Reaktionen bestimmt anders.


    Aber hier schreiben erwachsene Leute, die seit vielen Jahren Hunde haben, warum soll man denen erzählen, was sie doch eh längst wissen... und alle haben ihre Pläne B- xy (mehr als ich, das steht mal fest), warum soll man das anzweifeln?

    Ich habe da auch mal eine Studie (Miklosi) bzw. deren Zusammenfassung dazu gelesen und meine mich zu erinnern, dass es darum ging, dass Hunde das besser erlernen können als andere Tiere (übrigens können sogar Pferde das lernen, zumindest in Teilen). Angeboren ist das aber nicht, auch nicht beim Menschen.


    Es ging v.a. darum, wie außerordentlich gut Hunde die menschliche Ausdrucksweise, inkl. einem überraschend großen Wortschatz, lernen können.


    Soweit meine Erinnerung - ich mag mich täuschen. Yelly Verlink doch gerne mal!