Beiträge von *Waldi*

    Die ganzen Vielhundehalter, die ich kennenlernen 'durften', haben ihre Hunde nicht gut gehalten.

    Du hast doch selbst mehrere Hunde? Ich hätte dich jetzt als Vielhundehalterin einsortiert - für mich wäre "Viel" mehr als drei.

    Wie machst du das, das keiner hinten runter fällt?

    Ich verstehe irgendwie nicht, worum es eigentlich geht - die Leute mit 3, 5 oder 7 Hunden?

    Die Sorgen, es könnte für die Hunde nicht gut sein, verstehe ich, aber das hängt für mich mehr am HH selbst wie an der Anzahl Hunde.

    Ich habe immer gelesen, sobald ich lesen konnte.

    Erst Pferdebücher ohne Ende, später hatte ich mal eine Phase, in der ich querbeet alles mögliche an anspruchsvoller Literatur gelesen habe, dann lange hauptsächlich Fantasy und Science Fiction.

    In anstrengenderen Zeiten, waren es Terry Pratchetts Discworld Bände, die ich alle immer und immer wieder gelesen habe. Alles andere war too much, aber ohne Lesen gings auch nicht.

    Ich hab sogar Bücher durch den Himalaya geschleppt und bei Kerzenlicht gelesen...

    Kompetitiv bin ich GAR nicht. Ich rede gerne über Bücher, im empfehle gerne Bücher, aber was und wieviel jemand ließt, würde ich aber nie bewerten wollen. Genauso wenig, wie ich jemand anderem erzählen würde, wie sie ein Buch zu finden hat. Am schrägsten finde ich Leute, die starke Meinungen über Bücher haben, die sie gar nicht gelesen haben (kann ja nur schlecht sein, weil Mainstream usw.). Ich finds voll ok, wenn man ein Buch nicht lesen möchte, aber dann kann man es halt auch nicht beurteilen.

    Lesen ist subjektiv, das ist das tolle daran.

    Es ist so viel schöner sein Buch rauszuholen und darin weiterzulesen, als sein Handy immer in der Hand zu halten und sinnlos zu scrollen. Vom Lesen hab ich so viel mehr. Ich wurde sogar auch schon aufs Lesen angesprochen von jemandem, dass man das so selten heute noch sehen würde.

    Ich sitze immer und überall mit dem Handy in der Hand rum - weil ich gerade auf der App mein aktuelles Bucht weiterlese, wenn ich den Ebook-reader nicht dabei habe...

    Ich habe meine physischen Bücher radikal ausgemistet, liebe es aber, die schönen Cover auf meiner Goodreads Seite zu bewundern :) Ich hab echt schon drüber nachgedacht, mit ne Collage meiner Lieblingsbücher auszudrucken und an die Wand zu hängen.

    Shalea

    Ich würde als Tipp dalassen: Pip Williams, die Sammlerin der verlorenen Wörter

    Ich lese selten historische Romane, fand diesen wirklich schön.


    Um Inspirationen zu finden, nutze ich Goodreads, Storygraph könnte noch was sein. Und den Florian mag ich sehr gerne:

    https://www.instagram.com/literarischernerd/

    Wer weiß, wie man in 50 Jahren über Hundehaltung denkt. Vielleicht ist Einzelhaltung dann verpönt.

    Bei Katzen hat sich das ja auch verändert, früher galten die als Einzelgänger. Bei Hunden war Draussenhaltung früher normal. Pferde standen früher im Ständer, heute in Boxen - hoffentlich wird es irgendwann normal sein, Pferde nur noch in Gruppen und mit Auslauf zu halten. Wer weiß.

    Ich bin ja auch vor Social Media sozialisiert worden, daher geht das an mir ziemlich vorbei. Ich denke aber auch, Lesen sollte nun wirklich kein Wettbewerb sein, oder bewertet werden. Mir ist das aber in jeder Hinsicht total fremd. Ich gucke mir auch nicht an, wieviel toller anderer Leuts Hunde erzogen sind, oder wieviel besser die Reiten können oder so.

    Manche Bücher, die ich toll fand, wären mir ohne BookTok und die Aufmerksamkeit dadurch vermutlich nie aufgefallen - Song of Achilles zum Bsp, von Madeleine Miller. Oder Fourth Wing - hab ich verschlungen. Dafür finde ich Social Media wieder gut. Farbschnitt etc. ist mir total wurscht, ich lese elektronisch...

    Ich lese sehr viele Rezensionen auf Goodreads und finde dadurch viele Bücher. Irgendwas muss mich ansprechen - ich kann nicht genau sagen, was es ist. Ein Hype macht mich meistens neugierig - ein Buch extra NICHT zu lesen, nur weil viele andere es toll finden, käme mir genauso unsinnig vor, wie ein Buch zu lesen, obwohl es mir nicht gefällt.

    Ich mag, dass hier im Thread so unterschiedliche Bücher gelesen und diskutiert werden.

    Es gibt viele Mehrhundehalter, an deren Hundehaltung man was aussetzen kann. Die wären aber vermutlich als Einzelhundehalter auch nicht besser. Und es gibt sehr viele Einzelhundehalter, an deren Hundehaltung man etwas aussetzen kann.

    Es kommt eben zuallererst mal drauf an, wie wichtig einem die optimale Versorgung seiner Haustiere überhaupt ist, egal wie viele.

    Dann, wie überlegt man an die Anschaffung rangeht. Egal, ob erster oder zehnter Hund. Den Direktimport in eine bereits unharmonische Gruppe zu schmeissen ist halt Mist - egal, obs der zweite oder fünfte ist.

    Ich finde es am ehesten irritierend, wenn sich für den Sport ein neues Tier angeschafft wird, und der Vorgänger dann abgemeldet ist und "hinten runter fällt". Was nicht heisst, dass das bei den Sportlern immer so ist! Es kann so sein, und das finde ich dann nicht schön.

    Ich fühl mich für diesen Thread nicht intellektuell genug xD

    Oh Nein!

    Ich lese viel SciFi und Fantasy - hab ja auch Fourth Wing gelesen, Alchemised etc.

    Das intellektuelle Zeug lese ich halt mal so ab und zu. Hier schreibe ich nur dann was über die Bücher, die ich gelesen habe, wenn sie für mich was Besonderes waren, ich sie gerne empfehlen möchte oder so (und es sie auch auf deutsch gibt).

    Dieses Jahr bin ich ein echter Vielleser geworden, dadurch, dass ich mit Hörbüchern angefangen habe, ist es richtig viel geworden - Stand jetzt 97 Bücher. Soviel hab ich noch nie gelesen.

    Wie schaffen es andere einen Welpen zu haben und arbeiten zu gehen das ist ja schon mit alle 3h raus nicht kompatibel.

    Das geht nicht ohne Betreuung, ja.

    das möchte sie dann wohl ihr Leben lang so haben

    Der Hund ist noch ein Baby/Klein"kind", das wird nicht ihr Leben lang so bleiben.

    Ich kann dir auch nur raten, nicht auf jede Regung einzugehen, deinen Alltag weiterzuleben und euch Zeit zu geben.

    Die schönste Version von Ruth-Maria Thomas

    Sehr locker geschrieben, trotzdem nicht einfach zu lesen. Es geht um Jella, eine junge Frau in einer ostdeutschen Kleinstadt, für die es lange vor allem um Anerkennung durch Jungs und Männer geht, die versucht, immer die Version ihrer selbst zu sein, die den Männern, später ihrem Partner gefällt. Aber unter der Oberfläche stauen sich Wut, Ohnmacht, Verletzungen in ihr an.

    Es geht ebenso sehr um die individuelle Geschichte einer toxischen Beziehung wie um feministische Gesellschaftskritik, es ist ein sehr intimes Buch, das große Themen behandelt - Gewalt gegen Frauen, das Patriarchat, Liebe, Freundschaft, Identität.