Beiträge von *Waldi*

    Sag mal, @Peanut_the_Dalmi - wie kann das sein, dass das TH noch nichts von dem Vorfall weiß?


    Der Hund muss doch tierärztlich versorgt werden, das geht ja nicht ohne die Zustimmung des Eigentümers?


    Oder hat deine Freundin die Bisswunden noch nicht anschauen lassen? Das wäre nicht ok, das ist dir hoffentlich klar. Ein Hund, der ihr nicht gehört, ist in ihrer Obhut und durch ihre Schuld zu Schaden gekommen, da wartet man doch nicht bis Mittwoch...


    Ich nehme an, dass dein Hund mindestens 50% Mitschuld (wenn nicht 100%) bekommen wird, weil der Pit angeleint und mit MK, deiner freilaufend und ohne Maulkorb, du solltest also dringend den Vorfall deiner Versicherung melden.


    Und ihr müsst sofort das TH informieren und den Hund zurückgeben. Das kann übelste Folgen für den Hund haben, seine Vermittlungschancen völlig ruinieren, wenn er so unverantwortlich geführt wird. Der sollte nicht mehr bei deiner Freundin verbleiben.

    Schade, dass du diese emotionale Bewertung hier eingebracht hast. Finde ich sehr unnötig - hier und im echten Leben auch.


    Was ändern Anführungszeichen denn? Nix.

    Die Trainerin meinte es könne am Zahnwechsel liegen und man könne die Leine ggf. mit Zitrone einschmieren um ihn davon abzubringen.

    Wenn immer an Symptomen rumgedoktert wird, mit ablenken usw gearbeitet, Dinge "abgestellt" werden sollen - schwierig.


    Nimm das Leinebeissen als Symptom.

    Mag sein, dass der Hund eh schon Stress hat (weil er zuhause nicht zur Ruhe kommt, unter ständiger Beobachtung steht), mag sein, dass ihm in diesem Moment die Leine stress macht, vermutlich beides.


    Wie man in der Situation reagiert - dafür gibts kein Patentrezept. Verbieten bringt z.B. nix, wenn der Hund das Verbot mental gar nicht umsetzen kann.

    Ist die Leine am Halsband, ist sie am Geschirr, wie handhabst du die Leine, entsteht Dauerzug? Darf der Hund erst mal Beine Strecken, bevor er brav an der leine gehen muss? usw usf.


    Aber was könnte den Stress auslösen? Wir haben bezogen auf den Spaziergang nichts geändert.

    Dein Hund wird sich in den nächsten Jahren ständig verändern.


    Wunderts du dich bei einem Teenager auch darüber, dass er nicht mehr mit Bauklötzchen spielt und um 8 ins Bett geht nach dem Sandmännchen?


    Und umgekehrt - erwartest du von einem Kleinkind (dein Hund ist 17 Wochen alt!) perfekte Tischmanieren?

    Also, Fourth Wing zu lesen hat jetzt keinen großen Mehrwert außer reine Unterhaltung.


    Wenn dich daran etwas so sehr stört, dass du es gar nicht mehr anfassen magst, dann lohnt es sich echt nicht. Zumal die Geschichte mit nem Cliffhanger endet - du hättest ja noch weitere knapp 4000 Seiten vor dir.


    Was fandste denn so schlimm (reine Neugier, musst freilich nicht antworten!)


    Ansonsten - Dark Romance würde ich jetzt vermutlich nicht lesen, aber warum solltest du nicht hier schreiben?

    an der Leine,

    Aber dann bitte kein direkter Kontakt!

    Schade finde ich, das nun irgendwie wieder mal der "böse" Pit im Gespräch ist, das wäre vermeidbar gewesen.

    Das finde ich gerade gar nicht.


    Ganz sicher hat NIEMAND hier von "böse" gesprochen, absolut niemand dem Pit "Schuld" gegeben, und es ist ebenso absolut klar, dass dieses Vorgehen mit JEDEM Hund maximal daneben gewesen wäre.


    Der Hinweis auf die rassetypischen Eigenschaften ist da wichtig, wo es um die Erwartungen an den Hund geht. Wer sich einen Hund wünscht, den man ohne Probleme in eine gemischte Hundegruppe schmeissen kann um dann zusammen auszureiten, der ist mit einem Pit halt nicht so gut beraten.

    Wie mit etlichen anderen Rassen auch nicht. Hat mit "böse" wirklich mal so gar nichts zu tun.


    Generell hat "böse" nix mit Hundeverhalten zu tun, mit solchen Begriffen anzufangen, ist immer eine völlig unnötige Emotionalisierung, die den Hunden gar nichts nützt.

    Eins, in dem sich die Halter direkt von Anfang an bewusst sind, dass ihre Entscheidung für den Hund auch für ein Hundeleben lang gilt, damit er eben nicht nochmal in diese Situation kommt, weitergereicht zu werden.

    Naja, aber auch dort kann genau der Fall eintreten, dass der der Hund aus guten Gründen nicht bleiben kann... Niemand kann für das ganze Hundeleben garantieren. Auch der Käufer nicht.


    Ich verstehe die ganze Argumentation gut, aber ich ich glaube, in diesem Fall trifft das alles nicht zu. Da will man den Hund teuer (sehr teuer!) verkaufen, weil man keinen Bock mehr drauf hat, und will danach nichts mehr damit zu tun haben. Wer weiß, ob das nicht alleine bleiben alles ist - ich würde eher drauf tippen, dass der TA zu ner teuren OP geraten hat.


    Wenn es wirklich gute Gründe für "keine Rückgabe" gäbe (wie z.B. Tod/Krankheit des Halters), dann wäre das ja = Abgabegrund.

    Wenn es gegen "ProbeWE" etc gemünzt ist, also gegen Hunde-Ausprobieren, dann würde das ja da stehen.


    Ein Verkäufer, der "Ohne Rückgabe!!!!!" schreibt - nee, wäre mein Fall auch nicht. Und ich würde meinen Hund, müsste ich den je über Kleinanzeigen vermitteln (schauder...) auf jeden Fall zurücknehmen, es sei denn ich wäre eben tot oder krank. Dann müsste den aber niemand für 1300 Euro ! kaufen.

    Spannend, denn da sind wir wieder beim Thema Experten und zwei Meinungen. Denn das mit dem Kauartikel wurde uns von der Hundeschule so mitgegeben.

    Ja, das ist so, frag drei Experten, haste fünf Meinungen.

    Es kommt halt auf so vieles an. Den Hund, die Situation, die Interpretation des Gesagten...


    In der Hundewelt sind grad ganz viele sehr widersprüchliche Strömungen unterwegs. Ich würde dir den Tipp geben: Wenn flying-paws in deinem Thread schreibt, dann liess das aufmerksam. Da steckt enorm viel Erfahrung und Wissen dahinter.


    Die Idee an der Kauerei ist dass es einen Hund beruhigt und ablenkt in der Trennungssituation. Das kann helfen, wenn es nur die erste Aufregung ist, der Hund aber eigentlich keinen Stress hat.

    Hat er aber Stress, dann übertüncht und verzögert es die Probleme nur, löst sie aber nicht.

    Besser (für den Hund) wäre es, wenn der Hund lernt: Mensch geht weg, also penne ich jetzt. Also Mensch weg: Entspannung.


    Kong - wenns für euch so klappt, und er sich dann echt ablegt und pennt, ok. Ohne fänd ich auch besser.

    Kauartikel - würde ich nicht machen. Das kann blöd enden. Kauartikel lieber nur unter Aufsicht geben (verschlucken, verkanten...)

    Wie sich das auswirkt, hängt zu einem guten Teil auch davon ab, wie du deinen Hund führst, in Zukunft. Der ist erst 2 Jahre, genau in dieser sensiblen Zeit ist nun dieser unfassbar blöde Vorfall passiert, das kann schon Spuren hinterlassen.

    Aber auch ohne diesen Vorfall wirst du damit rechnen müssen, dass der Hund erwachsen wird und sich erwachsen verhält. Das kommt auf jeden Fall auf dich zu.


    Deine Aufgabe ist jetzt, dem Hund Vertrauen und Sicherheit zu geben, ihn aber auch nicht mehr machen zu lassen, sondern ganz klar zu lenken und anzuleiten bei Hundekontakten.

    Dalmatinerrüden sind in meiner Erfahrung gerne mal A***er mit anderen Rüden (was nicht per se schlimm ist, man sollte halt nicht aus allen Wolken fallen...).


    Was ich an der ganzen Schilderung nicht verstehe: Der TH-Hund wird ja wohl angeleint gewesen sein?

    Warum durfte dein Hund zu einem angeleinten Hund hinlaufen?


    Was deine Freundin angeht - mal abgesehen von der Rassewahl - einen neuen Hund, den man noch gar nicht kennt, direkt mit gleich mehreren Fremdhunden zu konfrontieren, noch dazu in einer statischen Situation, angeleint, ohne Möglichkeit der Distanzvergrößerung um zu deeskalieren - falscher geht es echt nicht.


    Wenn ihr neuer Hund für eure Gruppe passen soll, dann sollte sie das bei der Auswahl beachten und die Zusammenführung überlegt angehen. Erst mal nur ein Hund, keine Pferde dabei, kein direkter Kontakt, schon gar nicht angeleinter Kontakt usw.