Mir ist durchaus bewußt das der Conti nicht der Inbegriff für einen gesunden Hund ist.
Ich werde das nie nachvollziehen können. Für Gesundheit gibt es nie eine Garantie, das ist klar - für mich ist Gesundheit und Langlebigkeit einer Rasse daher umso mehr ein Auswahlkriterium (beim Rassehund-Welpen). Ich will so gute Voraussetzungen, wie nur möglich.
Ich würde mir NIE bewusst einen Welpen einer Rasse kaufen, bei dem ich vorher schon weiß, dass die Rasse hoch belastet ist.
Das Video erlaubt leider keine Beurteilung. Ein kurzer Sprint an der Leine ist ja nun keine Belastung für einen zweijährigen Hund, auch nicht bei 27 Grad. Und die Nebengeräusche lassen gar keine Beurteilung zu.
Ich glaube dir aber, dass deine Bulldogge nicht röchelt und drücke dir die Daumen, dass es so bleibt. Und, dass der Bewegungsapparat nicht zu viele Probleme macht.
Dass der Hund mit 2 Jahren noch fit ist, überrascht mich nicht, wäre ja schrecklich, wenn nicht.
Obwohl er deutliche Atemgeräusche (die nur besondere Menschen hören) hat kann er bei 27° und Anstrengung noch durch eine "verstopfte Nase" Atmen ohne hecheln zu müssen. Das bestätigt mich halt wieder darin das er keine Probleme mit der Thermoregulation hat. Das ist mir wichtig.
Du stellst da Zusammenhänge her, die nicht so einfach sind. Atemgeräusche und Thermoregulation kannst du nicht 1 zu 1 gleichsetzen.
Dass man die Zucht von Bulldoggen befürwortet, wohl wissend, dass es "Ausschuss" gibt, und dass viele Tiere schlechter wegkommen als das eigene (vermeintlich) gesunde, macht mich ehrlich traurig.
Und der Vergleich mit anderen Rassen, bei denen es NOCH schlimmer ist... welchen Unterschied macht das für deinen Hund?