Beiträge von *Waldi*

    Man braucht doch keine Anleitung für Tierquälerei... der Vergleich hinkt doch arg.

    Wobei ich ausführliche Gewaltbeschreibungen tatsächlich abstossend finde und mich frage, wozu das nötig ist, aber das ist ein anderes Thema.

    Ich kann den Gedankengang nachvollziehe. So genau aufzuschreiben, welche Medikamente geeignet sind, einen Hund umzubringen (mit, wenn auch ungenauen, Mengenangaben) ist ja völlig unnötig, birgt aber Risiken der Nachahmung. Eine Verantwortung, derer man sich auch bewusst sein könnte, wenn man wollte.

    Als Anleitung war sicher nicht gemeint, aber wie immer gilt Sender-Empfänger usw.

    Seitens der HFF ist es halt Effekthascherei.

    Ich habe den Begriff genutzt, weil es das ist was theoretisch passieren soll: Hund wird in eine Situation gezwungen, die er als negativ auffasst und soll aber was positives durchaushalten lernen.

    Ich hab nicht den Eindruck, dass es das ist, was man bei HFF erreichen will.

    Nach deren Aussagen soll der Hund dort hündisch kommunizieren lernen und "Hund sein" dürfen.

    Ich glaube nicht, dass die behaupten würden, dass sie den Hund in eine negative wahrgenommene Situation bringen.

    Dass er ein "Idiot " ist, weil er den Content des "Trainers" eigentlich ganz gut fand?

    Hat ihn jemand als Idioten bezeichnet?

    Ich finde, man ist ganz sicher kein Idiot, wenn man erst mal anderswo nach Meinungen fragt. Die hat er ja bekommen. Was man dann draus macht, ist ja jedem überlassen.

    Ich würde nicht 100 Euro zahlen um dann stundenlang mit so vielen anderen Leuten auf einem Parkplatz zu stehen. Mal abgesehen von der Methode.

    Das Hinten-Laufen-Lassen und ständig auf die Mütze geben erinnert mich an Ulv Phillipper. Der war ja auch mal der neueste Shice... heisst jetzt "WolfLogik".

    "Positive Strafe:

    * Ein Verhalten wird weniger gezeigt, weil etwas Unangenehmes hinzugefügt wird.

    Beispiel: Der Hund bellt, du wirfst ihm eine Rütteldose zwischen die Beine. Er erschrickt. Der Hund wird also in Zukunft weniger bellen.

    Äh, nein. So einfach ist es ja nun auch nicht.

    Der erste Satz stimmt natürlich - allerdings birgt das schlecht gewählte Beispiel eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit der Fehlverknüpfung.

    Und es unterstellt, dass das Bellen ein vom Hund zu 100% steuerbares Verhalten ist - was gerade Bellen oft nicht ist.

    Zur Zeit ist es irgendwie Mode, ständig von Flooding zu sprechen. Meist als Kritik gemeint. Im Grunde wird der Begriff synonym mit "Überforderung" benutzt.

    So war es hier doch auch.

    Ich habe nicht den Eindruck gewonnen, dass seitens der HHF der Begriff "Flooding" verwendet wird, geschweige denn der therapeutische Ansatz.

    Es werden eben Hunde zusammengeschmissen, nicht mehr, nicht weniger. Daran kann man viel berechtigte Kritik üben - aber mit dem, was mit "Flooding" eigentlich bezeichnet wird, hat das doch gar nichts zu tun.

    Die Esel zu "fragen", finde ich jetzt gar nicht so schlimm, eher lustig - er transportiert mit seiner Stimme seine Stimmungslage, und flößt dem Esel damit Vertrauen ein.

    Das kann er ja machen, wenn er will. Von weitem. Aber anlocken, anfassen (durch den Stromzaun durch...) und vor allem Füttern ist nicht ok.

    Man muss jetzt aber auch nicht Tieren, die einem nicht gehören, Vertrauen einflössen... was der macht, ist einfach nur, die Tiere zum Zaunbetteln zu erziehen und damit Futterneid auszulösen. Muss nicht sein. Kann im schlimmsten Fall zu Kloppereien der Tiere untereinander führen.

    Ist nichts anderes, als einen bellenden Hund am Gartenzaun vollzuquatschen (und gar zu füttern). DAS fände hier dann plötzlich keiner mehr sympathisch und lustig.


    Hunde sind Beutegreifer und setzen oft die Zähne ein und egal wie gut einer Hunde lesen kann, rein theoretisch kann ein Hund immer "plötzlich" zubeißen.

    Macht es den Hund automatisch "gefährlich" ? Ich denke nicht.

    Ich finde, die Aussagen widersprechen sich irgendwie.

    Ich denke, nicht "der Hund" (im Sinne von jeder Hund) ist gefährlich, und schon gar nicht "automatisch".

    Manche Hunde sind gefährlicher als andere, und man sollte das immer sehr differenziert betrachten.

    Ob ein Hund für andere Lebewesen (lebens-)gefährlich ist oder wird, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Dass alle Hunde Beutegreifer sind, ist nur einer dieser Faktoren.