Beiträge von *Waldi*

    Ich bin sehr daran interessiert mehr über die Gesundheit meiner Rasse zu erfahren, oder was meint ihr warum ich überhaupt hier bin....aber auf so einem Niveau muss ich das nicht haben, da mach ich dann halt auch zu und bin raus.

    Ich verstehe, wenn man mit den betreffenden Leuten nicht weiter diskutieren will.

    Ich würde es aber nicht verstehen, wenn man nicht ins Nachdenken kommt, wenigstens über das, was sachlich vorgetragen und belegt wurde.


    Ich finde es zu leicht, wenn wir uns auf den einfachen Konsens "Brachy ist schlecht" einschießen und alles andere irgendwie akzeptieren.

    Für mich hat das eine nichts mit dem anderen zu tun.

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    Ich sehe den DSH (Hochzucht) persönlich sehr kritisch, aber die Diskussion oder auch nur Nachfragen darüber ist hier im DF nicht gewünscht und macht auch wirklich so gar keinen Spaß. Wir wissen das doch alle...

    Ich habe mal im Thread, in dem Bilder zur Einschätzung des Gebäudes gepostet werden, gefragt, ob jemand einen auf diese Art korrekt gestellten DSH einstellen würde, zum Vergleich. Holla die Waldfee. Wie unfassbar dumm und unverschämt von mir... Und ja, ich weiß, dass es beim abfallenden Rücken und den losen Hinterbeinen etc. nicht um HD geht.

    Immerhin wünscht sich keiner einen DSH mit HD, während Brachyzephale ausdrücklich gewünscht ist, das ist schon noch mal ne andere Nummer.

    Für mich ändern aber die Probleme, die eine Rasse hat, nichts an den Problemen, die eine andere Rasse hat. Und die Frage, was nun schlimmer ist, das Deuten mit dem Finger auf andere - bringt keinem was.

    Die Baseline ist einfach total verschoben. Bei dem Conti-Walk fanden das sicher alle normal. Weil sie hörbares Hecheln gewohnt sind. Und das ganze Umfeld das normal findet. Wenn ein normaler Hund solche Geräusche macht (machen würde, ich hatte das noch nie) wäre man in Panik.

    Diese Leute kein Gefühl dafür, was normal ist.

    Ich habe schon mal eine Mops-Besitzerin angesprochen, um Hilfe anzubieten (ehrlich, so wenig konfrontativ wie möglich - ich dachte, der Hund muss in die Klinik weil Hitzschlag!). Nö, das ist bei dem normal, nach ein paar Minuten kann der weiterlaufen...

    Dass Mops- und Frenchie-Besitzer OPs ganz normal finden, ist mir auch schon mehrfach untergekommen. Man hat ja ne Versicherung und so.

    Und so ist es dann halt auch super toll, wenn "nur" 7 von 55 Hunden gesundheitlich stark beeinträchtigt sind. Zuchterfolg, juhu!

    Absolut verschobene Wahrnehmung.

    Trotzdem glaube ich, es bringt was, darüber zu reden und zu kommentieren. Man wird nicht direkt Zustimmung ernten, aber ich glaube schon, dass Menschen umdenken. Vielleicht im Stillen, aber sie tun es.

    Ich wäre sehr sehr dankbar wenn solche Parolen mal mit Fakten belegt werden würden, so kann ich nur nach dem gehen was ich so in der Realität sehe.

    Sorry, aber hast du meinen Beitrag gelesen? Da sind die Fakten doch drin. Und zwar nach Angaben des Continental Bulldog Club Schweiz: https://cbcs.ch/brachycephales-screening-durch-die-fci/

    Daten sind von 2022.

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    Hier wird eine Studie zitiert

    - 55 Continental Bulldogs wurden getestet.

    13 % hatten BOAS Grad 2.

    Das heisst:

    Bei Hunden, die in Grad 2 eingeteilt werden, sind bei gründlicher Untersuchung bereits im Ruhezustand Zeichen von BOAS zu erkennen. Diese können sich unter Belastung noch verstärken. Ab Grad 2 ist von einer mehr oder weniger ausgeprägten gesundheitlichen Beeinträchtigung auszugehen und in der Regel ist eine Behandlung notwendig. In manchen Fällen reicht eine Gewichtsreduktion aus, aber es gibt auch Hunde, die operiert werden müssen.

    Man hat also unter 55 Hunden 7 Hunde, die unter ausgeprägten gesundheitlichen Belastungen leiden.

    Das ist doch eine Farce! Wie kann man eine Rasse kaufen oder empfehlen, bei dem bei mehr als jedem 10. Hund eine deutliche gesundheitliche Beeinträchtigung angeboren ist.

    Die missglückten Exemplare (wovon es etliche geben wird) verurteilen wir dann zu einem eingeschränkten Leben.

    Genau, und das ist zutiefst unmoralisch in meinen Augen, und mit "Liebe" zur Rasse oder zum Hund hat das nichts zu tun. Purer Egoismus. (Und ja, Hundehaltung ist immer egoistisch, aber es gibt durchaus Steigerungen - und hier ist der Egoismus eindeutig zum Schaden der Hunde).

    Hier wird eine Studie zitiert - 55 Continental Bulldogs wurden getestet.

    13 % hatten BOAS Grad 2.

    Das heisst:


    Bei Hunden, die in Grad 2 eingeteilt werden, sind bei gründlicher Untersuchung bereits im Ruhezustand Zeichen von BOAS zu erkennen. Diese können sich unter Belastung noch verstärken. Ab Grad 2 ist von einer mehr oder weniger ausgeprägten gesundheitlichen Beeinträchtigung auszugehen und in der Regel ist eine Behandlung notwendig. In manchen Fällen reicht eine Gewichtsreduktion aus, aber es gibt auch Hunde, die operiert werden müssen.

    Man hat also unter 55 Hunden 7 Hunde, die unter ausgeprägten gesundheitlichen Belastungen leiden.

    Das ist doch eine Farce! Wie kann man eine Rasse kaufen oder empfehlen, bei dem bei mehr als jedem 10. Hund eine deutliche gesundheitliche Beeinträchtigung angeboren ist.

    Das wird dann noch als Erfolg gefeiert - weil bei der englischen Bulldogge ist das ja viel, viel schlimmer. Das stimmt, aber Besser ist nicht gleich Gut.

    Ich finde das beschämend und traurig. Man nimmt viel Leid in Kauf für das egoistische Ziel, unbedingt einen Hund in einer ganz bestimmten Optik haben zu müssen.

    Besonders unangenehm stösst mir auf, dass in Rasseporträts immer wieder die Rede von der "ausdrucksstarken Mimik" der Hunde ist.

    Mit der ihm eigenen Mimik erweckt er den Eindruck, als würde er lachen, weinen, melancholisch oder lustig aufgelegt sein.

    Man interpretiert menschliche Emotionen in die deformierten Gesichter... während hündisches Ausdrucksverhalten beeinträchtigt ist.

    Das lässt extrem tief blicken.

    Ich kenne einige Lagotti und alle sind sehr sensibel. "Streng sein" oder "Respekt verschaffen" funktioniert da gar nicht. Druck erst recht nicht.

    Es liesst sich ja auch nicht nach "Erfolg". Eher ist der Hund jetzt eingeschüchtert und fliegt der Halterin irgendwann erst recht um die Ohren.

    Die Box bringt nicht viel. Sie mag das zwar, aber macht da drin oft einen großen Radau,

    Ruhetraining, "sie mag das" und Radau passt vorne und hinten nicht zusammen...

    Der Vollständigkeit halber: Es ist nicht erlaubt, deinen Hund in eine Box zu sperren.

    Wenn du den Junghund separieren musst, was ja durchaus sinnvoll sein kann, dann nutze besser einen Welpenauslauf oder Türgitter.

    so viele Hunde die mit 30-45min Gassi einmal am Tag und den Rest der Zeit dabei sein und Garten zufrieden sind.

    So stand das da.

    Also Gassi+Garten.

    Ich lese hier im Forum so oft von "Gartentagen". Bei uns gibt es das nicht, weil kein Garten, aber so selten scheint es nicht zu sein.