ich habe gesagt eine Studie die besagt, dass Doodles leicht schlechter dran sind im Vergleich zu Rassehunden.
Die Studie besagte halt nicht, dass Doodle schlechter dran sind. Oder besser.
Im Grunde besagte die eine Studie gar nichts über Doodles und auch nicht über die Frage, ob Mischlinge gesünder sind als Rassehunde, oder nicht. Weil das nicht der Fokus der Studie war.
Die andere Studie, die sich mit drei Pudel-Designer-Mixen beschäftigte, fand keine Unterschiede zu den Ausgangsrassen.
Es sagt sich immer so schnell - "Eine Studie besagt".
Untersucht wurden keine Hunde, sondern es wurden Fragebögen an die Besitzer geschickt bzw. medical records ausgewertet (und zwar explizit nur die von kranken Hunden).
Das ist völlig normales Vorgehen - aber es entsteht immer der Eindruck, da seinen im großen Stil Hunde untersucht worden. Von daher finde ich es wichtig, genauer hinzuschauen, was eigentlich ausgewertet betrachtet wurde. Eben gerade WEIL sich solche Aussagen so schnell festsetzen (dass "Mischlinge gesünder" seien, geht ja auch auf Studien zurück, z.B:
Mixed-breed dogs lived significantly longer than purebred dogs,).
Wobei man da wieder anfangen kann - ist Lifespan = Gesundheit usw. usf. Alles halt komplex.
Und was ist mixed, was ist pure-bred?
Würde man die Krankenakte meines Hundes auswerten, würde da stehen: "Pudel". Daraus kann man aber nicht entnehmen, ob der wirklich reinrassig ist, woher er kommt, ob er aus kontrollierter Zucht kommt etc. Könnte auch ein Mix aus dem Tierheim seine - der Tierarzt prüft das nicht nach.
Bei "Mischling" weiß man genauso wenig - ist das ein F1 Designer Mix oder ein Auslands-Strassenhund.
Natürlich sind solche Daten trotzdem wertvoll - aber "eine Studie hat ergeben, dass Doodle gesundheitlich schlechter dastehen" kann man da einfach nicht rausziehen. Genauso wenig wie das Gegenteil.