Guten Morgen,
gestern waren wir wieder in der Tierklinik. Da unsere Hündin vorher mehr getrunken hatte als sonst und entsprechend auch schon häufiger Pipi vorher gemacht hatte, war der Urin weder zu alkalisch noch wurden Struvitkristalle gefunden.
Mit der Paste, bzw. im Verlauf sind wir dann auf Pulver umgestiegen, konnten wir die höchsten pH-Wert Spitzen in den letzten Wochen abfangen, auch nach dem Fressen blieb er damit unter 8. Das Tröpfeln hat sich leider allerdings unter der Gabe nicht verändert.
Die Tierärztin gestern meinte daher, dass das Tröpfeln nicht mit den offenbar nur sporadisch auftretenden Kristallen zusammenhängt. Da die Kristalle anscheinend nur in dem sehr alkalischen Urin enthalten sind und sonst nicht, würde sie da gar nichts weiter tun, wir bräuchten also auch nicht mehr Methionin zu geben.
Die Planung bezüglich des Tröpfelns ist jetzt die:
1. Die noch ausstehende erste Läufigkeit abwarten und, wenn es danach nicht weg sein sollte, dann zum Spezialisten gehen für eine endoskopische Untersuchung. Sie hat uns zwei Ärzte empfohlen, falls sich jemand auskennt, nehme ich gerne auch weitere Empfehlungen entgegen.
2. Einfach als Versuch sollen wir mal für ein paar Tage Caniphedrin geben, falls es doch eine Schließmuskelschwäche ist, die sich dann allerdings untypisch äußern würde (sie tröpfelt ja nur nach dem Pipimachen, nicht bei voller Blase).
Die Tierärztin meinte, die Tabletten würden quasi sofort wirken. Wir haben gestern Abend die erste Dosis gegeben, auf die unsere Hündin aber deutlich reagiert hat (Hecheln, Unruhe, unsicherer Gang, ich glaube ihr war schwindelig). Das ist zum Glück heute morgen vorbei. Allerdings tropft sie munter weiter. Müsste man da heute morgen bereits eine Verbesserung erkennen? Ich weiß nicht so recht, ob ich hoffen soll, dass die Tabletten das Ganze abstellen könnten. Irgendwie wünsche ich mir, dass es nichts mit dem Schließmuskel zu tun hat, und hoffe weiterhin, dass es mit der Läufigkeit vielleicht einfach vorbei ist...
Noch eine Frage zum Caniphedrin: Ist es besser, die Dosis auf morgens und abends aufzuteilen oder einmal täglich, aufgrund der Nebenwirkungen dann vermutlich besser vor dem Schlafengehen, zu geben?