Beiträge von Azalee2

    Ja, und es war auch nicht nur das Kastratenfell. Vorher war es deutlich besser, aber in Langhaar passt einfach viel mehr Dreck als in Kurzhaar. Die Pfoten mussten natürlich immer kurzgeschnitten werden, ebenso der Behang an den Beinen. Im Winter hatte sie ruckzuck Schnee-/Eisklumpen zwischen den Zehen, im Sommer Kletten, Schlamm usw. Alles händelbar, aber wir hatten uns für die Rasse nie wegen des Fells, sondern wegen des Charakters entschieden. Wenn der beim KHC noch einen Tacken robuster, spritziger und fordender bei trotzdem hoher Sensibilität und Familienverbundenheit ausfällt - umso besser!

    Woher kommt ihr denn? Vielleicht könnt ihr ja mal einen KHC hier aus dem DF kennenlernen. Ansonsten gibt es auf FB auch eine Gruppe „der KurzHaarCollie“ . Dort gibt es auch immer wieder Anfragen zum kennenlernen der Rasse

    Danke, guter Tipp. Wir wohnen mitten in Deutschland in der Nähe von Kassel.

    Ja, und es war auch nicht nur das Kastratenfell. Vorher war es deutlich besser, aber in Langhaar passt einfach viel mehr Dreck als in Kurzhaar. Die Pfoten mussten natürlich immer kurzgeschnitten werden, ebenso der Behang an den Beinen. Im Winter hatte sie ruckzuck Schnee-/Eisklumpen zwischen den Zehen, im Sommer Kletten, Schlamm usw. Alles händelbar, aber wir hatten uns für die Rasse nie wegen des Fells, sondern wegen des Charakters entschieden. Wenn der beim KHC noch einen Tacken robuster, spritziger und fordender bei trotzdem hoher Sensibilität und Familienverbundenheit ausfällt - umso besser!

    Die sind bei uns halbwegs in der Nähe: https://www.clavonen-collies.de/unsere-hunde/ (und eine der wenigen Collie-Zuchten, die für mich interessant wären, aber ist ja immer, was man sucht). Fell sehr moderat, aber zumindest nach Beschreibung auch sehr sportlich, wollen was tun. Da hättest du auf jeden Fall eine Zucht, die ganz sicher nicht auf Plüsch züchtet.

    Das sind wunderschöne Hunde, aber ich schrieb ja eingangs nicht, dass wir LHC mit wenig Fell möchten, sondern KHC :D

    wie schon geschrieben, das Fell war uns zu viel des Guten

    Weiß nicht wieso man das nicht einfach so stehenlassen kann und immer wieder den LHC ins Spiel bringt :D Auch in moderat ist das Fell nun mal aufwändiger als Kurzhaar. Allein was da nach einem normalen Herbstspaziergang an Dreck drin ist.

    Danke. Genau so ist es. Nach 14 Jahren LHC mit moderatem Fell (wir wollten damals schon kein Plüschmonster) wissen wir, was wir (nicht) wollen 😉

    Danke dir. Ja, gemäßigtes Fell war das ja schon 🙈 Also halbwegs gemäßigt. Es gibt sicher auch LHC mit noch weniger Fell. Beim Wurftreffen mit 2 Jahren oder so hatte unsere mit das dünnste Fell. Wie gesagt, "schlimm" wurde es erst später.


    Wir möchten lieber eine Hündin. Das ist vor allem so ein Gefühlsding, auch weil die ersten beiden Hunde Mädels waren.

    Naja, wie schon geschrieben, das Fell war uns zu viel des Guten. Unsere Hündin war schon halb amerikanisch, aber besonders im Alter war das Fell für sie und für uns eine Last. Und der leicht andere Charakter, den ein KHC vermutlich mitbringt, klingt nach allem, was ich so gelesen habe, auch passend. Wobei die Unterschiede zwischen den Individuen der einen Rasse vermutlich größer ausfallen können als zwischen LHC und KHC... Wir haben ja so einige Collies gerade in den ersten Jahren kennengelernt und waren z.B. auch bei einer Wesensprüfung vom Club für britische Hütehunde.


    Unsere Züchterin von damals hatte übrigens vor Jahren den vorerst letzten Wurf.

    Ich mußte meine Hündin leider schon mit elf Monaten kastrieren lassen. Erwachsen wurde sie trotzdem völlig normal, sogar in diesen deutlichen Sechsmonatsschüben, die bei intakten Hündinnen mit jeder Läufigkeit kommen. Das geht also wohl eher übers Gehirn als über die Hormone.


    Was wirklich ärgerlich war, war der Schaden am wunderbaren Terrier-Trimmfell: Das wurde schon direkt nach der OP dünner, nie wieder so schön wie vorher, und jetzt, im hohen Alter, kriegt sie teilweise diesen weichen Plüsch. Natürlich alles besser, als wenn sie damals gestorben wäre, aber freiwillig würde ich mir das eher nicht geben.

    Stimmt, bei uns lief es ja auch 8 Jahre lang super. Vielleicht muss man einfach genauer hinschauen, aber ich hatte damals leider keine Ahnung, welche Diagnose bei einer nicht kastrierten Hündin in diesem Alter, die viel trinkt und sich ständig sauberleckt, nun mal quasi am wahrscheinlichsten war... Aber selbst die TÄ kam nicht darauf. Es ging ja dann auch noch mal gut, war aber nicht schön.

    Stimmt, eigentlich war ich auf dem Hundeplatz auch immer froh um unseren unkomplizierten und feinfühligen Collie. Nicht dass Aussies das Gegenteil wären, aber mit denen war es insgesamt schon mehr Arbeit, wenn ich mich recht erinnere. Eine Kollegin hat eine Aussie-Hündin, die neulich mit auf einer Gruppenwanderung war. Ein freundlicher Hund, aber Hummeln im Hintern und bei diesem Exemplar durchaus mit ausgeprägtem Jagdtrieb (plus ein bisschen Größenwahn, denn das Objekt der Begierde waren Schwäne - auf einem See wohlgemerkt :see_no_evil_monkey: ).


    Ich kam vor allem wieder auf Aussies, weil mir beim Durchschauen der Tierheim-Homepages der Region ein halbes Rudel von Aussies aufgefallen war, die gut ein halbes Jahr alt sind. Keine Ahnung, woher die kommen, aber sie lachten mich spontan an ;)

    Azalee2 Nein das mit der Fellveränderung hat nichts mit dem Zeitpunkt zu tun, sondern liegt einfach an der Umstellung (fehlende Hormone ect..). Laut dem neueren Tierschutzgesetz darf ein Hund nicht ohne Grund kastriert werden. Klar gibt es Tierärzte die das tun aber ich würde dir doch davon abraten und wann sicher erst mit frühstens 3Jahren..Ansonsten ohne die Hormone kann ein HUnd gar nicht erwachsen werden und bleibt immer Welpen/ Junghudnehaft

    Ah, dass es da neue gesetzliche Regelungen gibt, wusste ich gar nicht, danke! Nein, einen Junghund würde ich natürlich nicht kastrieren wollen. Und bis zu der Not-Kastration in einer Sonntagnacht war ich auch immer der Meinung, dass wir gut damit gefahren waren, der Natur da einfach ihren Lauf zu lassen. Leider hatte unsere TÄ damals die Symptome der eitrigen Gebärmutterentzündung nicht früher erkannt (wir waren wegen viel Trinken und ständigem Lecken dort, was ja die Leitsymptome einer Pyometra sind), so dass wir ein paar Tage später mit akut verschlechtertem Zustand in die 24h-Klinik fahren mussten, wo eine völlig vereiterte Gebärmutter mit beginnender Bauchfellentzündung festgestellt wurde. Sie wurde nachts noch operiert.


    Dass die Hormone die Fellveränderung auslösen, weiß ich, meine Überlegung war nur, ob die Hormonumstellung in jüngerem Alter evtl. weniger stark ausfallen könnte.

    Danke für alle weiteren Antworten! Ja, dass KHC im Wesen leicht anders sind als LHC, ist uns bewusst. Das sollte aber eher von Vorteil sein. Wenn unsere Colliedame eine Schwäche hatte, dann war es die Collie typische Empfindlichkeit beispielsweise bei glatten Böden. Da bekam sie richtig Angst, obwohl wir auch das vom Welpenalter an sehr geübt hatten. Ein bisschen "robuster" wäre also gar nicht verkehrt. Die Kerneigenschaften, also besonders die Lernwilligkeit und die Familienverbundenheit sowie das generell empfindsame Wesen (im Sinne von sensibel für die Gemütszustände anderer Lebewesen) dürfte sich aber entsprechen.


    Den Spruch zum Fell hatte ich auch bereits gelesen. Ist es wirklich so schlimm? Wobei ich mit dem "Stress" weiter oben weniger Haare im Haus meinte, sondern vielmehr, dass die Unterwolle nach der Kastration regelrecht explodierte, der Fellwechsel nicht mehr vernünftig ablief, das Fell extrem schnell verfilzte und so weiter. Wir wussten uns letztlich nicht anders zu helfen, als sie vom Frühjahr bis zum Herbst zweimal zu scheren. Viele Collie Leute sehen das ja in der Regel sehr kritisch, aber es tat ihr sehr gut, nachdem sie die Unterwolle kaum noch auf natürliche Weise verlor und sie sich auch nur schlecht auskennen ließ.


    Frage am Rande, vielleicht weiß das jemand: Neeinflusst der Zeitpunkt der Kastration eigentlich die Auswirkung aufs Fell? Dieser Welpenplüsch, den Hündinnen nach der Kastration häufig bekommen, ist ja eine bekannte Nebenwirkung der Kastration. Unsere Hündin hatte mit der Läufigkeit nie sonderlich Stress und es war auch nur etwa einmal im Jahr, daher hatten wir da vorher nichts unternommen. Dann kam aber eine Gebärmuttervereiterung und es wurde sogar kurz richtig knapp. Unser nächster Hund (soll gerne wieder eine Hündin werden) würde allein schon deshalb sicherlich früher kastriert werden...