....insbesondere Leinenführigkeit bzw. Orientierung an uns (statt an Vogel X oder Geräusch Y). Auch dieses etwas peinliche Gefühl, wenn irgendwas nicht klappt, andere Hundhalten in der Nähe sind und man drüber nachdenkt, was die wohl von einem denken, obwohl das ja egal sein sollte. In der Folge kommen Dinge wie Rückruf aktuell viel zu kurz. Dazu die persistenten Probleme mit der Verdauung und teilw. mit den Ohren. Kürzlich hörte ich: "Du siehst so gestresst aus!" - Auch wenn man es immer ließt, es ist so wichtig im Alltag einfach mal durchzupusten, insbesondere wenn irgendwas mal nicht läuft. Ich vergesse es immer wieder.
Wie "jung" ist der Hund aktuell?
Zwischen "alles laufen lassen und nicht erziehen" und "Vorzeige Erziehung" gibt es ganz viel. Ich denke du solltest dir eingestehen, dass du es in der Stadt mit einem Tier schwerer hast so Dinge, wie Leinenführigkeit zu erarbeiten.
Dann kann es auch manchmal besser sein am eigenen Ego zu arbeiten und eben nicht zu denken, was andere Leute denken könnten.
Du lebst mit deinem Hund.
Guck doch mal nach Kompromissen, der Hund muss auch mal Blödsinn machen und doof sein dürfen.
Was wirklich gut sein kann: geh in einen Verein/Hundeschule und mach etwas, was dein Hund gut kann mit ihm!
Damit du stolz sein kannst.
Und finde für Leinenführigkeit einen Kompromiss.
In der Stadt ist das oft: am Geschirr darf gezogen werden, das Halsband wird mit kurzen Intervallen sauber aufgebaut und es wird nicht gezogen.
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Danke das es mal jmd sagt bezüglich Welpe/Junghund und Innenstadt. Dafür gibt es gefühlt bei den 1 Million Videos bei Youtube irgendwie nichts. Immer nur grüne Wiese, Park, Wald, Hundeplatz etc. Vielleicht eine Marktlücke?! Man sieht ja immer nur "hier zeige ich meinem Hund wie er an einem einzigen Gegenstand vorbeigeht, den er nicht aufnehmen soll in ganz reizarmer Umgebung"
Aktuell arbeiten wir auch so ziemlich mit dem Kompromiss:
1. Geschirr und ca. 2m Leine, da darf sie schnüffeln, stehen bleiben, soll eher nicht ziehen und kann auch abgelenkt sein.
2. Leine kurz und Halsband, Fokus auf mich oder zumindest geradeaus, keine Stehenbleiben, kein Schnüffeln. Aber erst nachdem sie schon ein wenig gelaufen ist, ab der Haustür wäre unfair. Und dann auch nicht die ganze Gassi-Runde lang, nur Abschnittsweise, bauen es aber auf.
3. Zwischenlösung aus Leine vorne am Geschirr und hinten an Geschirr. Das ist aktuell Zwischenlösung für den Alltag, die sie auch versteht. Da ist vieles erlaubt, nur Vorlaufen nicht.
Hundeschule machen wir übrigens, nur leider ziemlich weit weg (mit dem ÖPNV 27 Stationen pro Weg). Aktuell in ihrer etwas vorsichtigen und ängstlicheren Phase irgendwie zu viel. Ich denke aber das wird auch für sie wieder entspannter, wie in den Wochen vor der aktuellen Phase. Die Schule bedeutet eher 2 Trainerinnen und treffen im Wald. Da beide wirklich super sind (waren vorher schon bei 3 anderen Hundeschulen) versuchen wir das durchzuziehen, so gut wie das Pü es eben mitmachen kann.
Was bis jetzt noch fehlt: mehr Quatsch und Spaß im Alltag draußen. Das versuchen wir aber auch durch das endlich mildere Wetter zu erhöhen.
Anekdote der späten Runde eben: Sitz --> Pü: "ok" - Platz --> Pü: "Du spinnst ja wohl", so zumindest die erste Reaktion