Guten Morgen zusammen,
da ihr mir hier so wertvolle Tipps gegeben habt, dachte ich, ich berichte mal :)
Am letzten Samstag (1.3) ist Zuma eingezogen. Er ist 10,5 Woche alt.
Ich glaube (bisher
) dass wir mit Zuma sehr viel Glück haben.
Wir haben ihn vom Tag 1 an seinen Welpenauslauf gewöhnt, in dem zieht er sich zur Ruhe, bekommt dort sein Fressen und wird dort zur Ruhe geschickt wenn ich meinen Sohn ins Bett bringe oder ich merke, dass Zuma überdreht.
Mein Sohn darf nicht in diesen Bereich (bis auf die Anfänge, da haben wir mit ihm zusammen dort gesessen und ihn gestrichelt um ihn dran zu gewöhnen)
Zuma akzeptiert diesen Bereich ohne Murren, legt sich nach 1-3 Minuten hin und schläft. So kann ich problemlos abends das Kind ins Bett bringen. Sogar einmal 15 Minuten alleine war er dort schon (ich bin ohne Zuma zum KiGa gefahren).
Das große Geschäft ging bisher nie ins Haus, das kleine aber schon vereinzelnt
Ich gehe mit ihm sehr regelmäßig raus und sage "Pipi machen". Er macht dann auch schon auf Kommando. Drinnen pinkelt er jedoch auch sobald die Blase drückt einfach los, da muss ich schnell sein und ihn konsequent beobachten. Aber das ist in seinem Alter völlig normal und er ist ja auch erst fünf Tage da. Also alles entspannt
Autofahren ist noch nicht sein Hobby. Er erbricht oder sabbert vor Stress sehr stark. Da arbeiten wir in Ruhe dran und sitzen einfach mal zusammen im Kofferraum (er in seiner Box) oder fahren nur ein ganz kleines Stück.
Fressen ist bei uns noch ein Thema. Er bekommt exakt das Futter welches er beim Züchter bekam. Gemäß Futterplan soll er 3x täglich ca. 110g bekommen. Morgen frisst er gar nicht (vielleicht 2 Bissen), mittags frisst er gut (80g) und abends geht es auch (80g). Die 110g hat er noch nie aufgegessen. Da hoffe ich, dass es noch am neuen Alltag liegt und mit der Zeit besser wird.
Bei meinem Sohn ist die Euphorie schon etwas gedrückt. Er merkt, dass das Leben mit Zuma nicht genauso ist, wie es mit unserem alten Hund war. Sobald mein Sohn vom Sofa aufsteht flitzt Zuma hin und springt ihn an und schnappt welpentypisch in Füße und Hände. Da steht mein Sohn, verständlicherweise, gar nicht drauf. Hier bin ich immer hinterher und erkläre sowohl Kind als auch Hund das Leben.
Die Nächte sind ein Traum. Zuma schläft bei mir im Schlafzimmer. Die ersten 2 Nächte hat er mich einmal geweckt und wir sind in den Garten. Dort hat er auf Kommando pipi gemacht und dann haben wir weitergeschlafen. Seit zwei Nächten schläft er tatsächlich von 21-6:30 Uhr.
Für morgens muss ich noch eine Routine finden. Wenn Zuma um 6:30 wach wirkt ist er natürlich ausgeschlafen und seeehr aufgedreht. Wir gehen direkt in den Garten und dann soll er eigentlich fressen - wie oben beschrieben frisst er dann aber nicht. Ich sitze etwas neben seinem Laufstall in der Hoffnung dass ihn das etwas beruhigt und er frisst, aber nööööö.
Um ca. 6:45 kommt mein Sohn runter und ab da geht es bei uns los. Sowohl mein Sohn als auch ich ziehen uns an (das ist noch suboptimal, da Zuma noch sehr aktiv ist und ausgeschlafen ist und natürlich wenig Lust hat direkt in den Auslauf zu gehen). Danach gibt es Frühstück für meinen Sohn und mich, Zuma ist bei uns. Im Anschluss bringe ich meinen Sohn (mit Zuma im Auto) zum Kindergarten und halte auf dem Rückweg im Wald für eine ganz kleine Morgenrunde. Nach meinem Urlaub und der Homeofficezeit werden wir direkt von der Morgenrunde in das Büro fahren. Deswegen baue ich diese Routine jetzt schon auf.
Wie gesagt, die Zeit von 6:30 bis zur Abfahrt ist noch holperig. Aufgedrehter Welpe, müde und schlechtgelauntes Kind, Welpe der nicht fressen mag, eine Mutter die zeitgleich "zwei Kinder" und sich selbst fertig machen muss. Ihn erst später fressen zu lassen (zeitgleich zum Frühstück von uns) möchte ich eigentlich nicht, da er im Auto ja noch nicht so sicher ist und mit vollem Magen wird dies sicher nicht besser :/
Also alles in Allem:
Ja, es ist so stressig wie alle im Vorfeld gesagt haben. ABER: Zuma ist ein Geschenk und so "einfach" im Vergleich zu anderen Hunden die ich so kannte. Zumindest bis jetzt 
Wir freuen uns über den kleinen Eisbären und auf viele weitere schöne Momente und bewältigte Herausforderungen.
Ps.: Er lernt so schnell! Ich weiß nicht ob es an der Rasse liegt oder ob er ne kleine Intelligenzbestie ist. Er apportiert schon, macht Aus, macht Sitz, und geht bei "Bett" in seinen Auslauf. Ich bin fasziniert. Er geht unerschrocken an der Leine mit mir durch den Ort, zuckt bei LKWs nicht zusammen sondern schaut sie interessiert an usw. usw.