Beiträge von Sannie

    Danke für eure wirklich guten Anregungen und Argumente eben auch gegen eine Aufnahme.


    Ja, schon klar, dass man am Ende wirklich selbst damit klarkommen muss, auch ohne Hilfe.


    Ich denke schon, dass ich es ganz gut managen würde, aber wie schon angemerkt wurde wird das nicht einfach neben Selbstständigkeit und zwei weiteren Hunden, die nicht zu kurz kommen sollen.


    Zwinger habe ich nicht, aber Platz zum Trennen im Haus hätte ich genug.


    Das Alleinebleiben ist ja das nächste Thema. Sie ist es gewohnt in einer Box zu sein während die Besitzerin nicht da ist, auch stundenlang. Aber sie findet das richtig kacke, zerstört aber scheinbar alles wenn sie nicht eingesperrt ist.


    Ich muss natürlich mein Brot weiterhin verdienen und kann sie nicht auf Kunden loslassen. In eine Box sperren möchte ich sie auch nicht, weil das bestimmt nie richtig sauber aufgebaut wurde und sie ein Trauma hat.


    Den Tipp der Halterin Hilfe anzubieten in Form vom Vereinsleben und Unterstützung beim Training finde ich gut. Ich werde nochmal das Gespräch mit ihr suchen, befürchte jedoch, dass sie sie einfach los werden möchte.


    Sie lebt nicht auf dem Balkon, sie lebt schon in der Wohnung, aber wird zum Lösen und Kot absetzen auf den Balkon geschickt, was ich persönlich einfach zum kotzen finde.


    Schwierig.

    Danke für eure tollen und vielen Denkanstöße. Das hilft mir bei der Entscheidungsfindung und eröffnet mir ganz neue Betrachtungsweisen.

    z.B. Hündinnenunverträglichkeit bei ähnlichem Alter.

    Ein wichtiger Punkt, über den ich noch so gar nicht nachgedacht habe.

    Mal ganz abgesehen davon habe ich gestern mit der Halterin über mögliche Übernahmeformen gesprochen. Für sie ist klar, dass die Hündin in mein Eigentum übergeht und sie fein raus ist. Das ärgert mich schon etwas, weil es für sie so selbstverständlich ist, dass sie ab der Abgabe nichts mehr damit zu tun hat.

    Sie möchte finanziell nicht beteiligt sein und würde mir die Hündin „gütigerweise“ schenken, obwohl sie €1600 gekostet hat.

    Bin irgendwie sauer, aber da kann die Hündin nichts dafür.

    Ich werde mir noch einiges durch den Kopf gehen lassen um wirklich die richtige Entscheidung zu treffen.

    Weil die Frage kam wegen Rückgabe Züchter. Sie kommt von keinem offiziellen Züchter und laut Halterin war der Verkäufer schon 3 Tage später nicht mehr zu erreichen.

    Hast Du eine Idee, woher das kommen kann?

    Ja, von völlig falschen Erwartungen an einen Welpen und später Junghund. Ich habe die typischen Fragen nach Tagesablauf früher und heute gestellt.

    Mit 8 Wochen, ab Tag eins wurde sie teilweise bis zu 2 Stunden auf Leinen Gewaltmärsche geschleppt. Sie kann 3564 verschiedene Tricks so halb. Sie musste alles sofort kennenlernen und erleben weil das „Zeitfenster“ sich mit 16 Wochen schließt.

    Mit 16 Wochen hat sie dann angefangen auszurasten und sich auch selbst zu beißen. Ab da wurde abrupt gar nichts mehr gemacht. Sie erledigt ihre Geschäfte auf dem Balkon. Sie kommt seit Wochen nicht raus. Einfach traurig.

    Aber ja, Mitleid ist tatsächlich ein mieser Berater. Ich würde mir Hilfe bei meinem Trainer und meiner OG holen. Da hätte ich schon Rückenwind, aber trotzdem fällt mir die Entscheidung sehr schwer.

    Hi, blöder Titel, aber kein Plan wie ich es sonst beschreiben soll.

    Ich habe zwei Deutsche Schäferhunde, Ray, 5 Jahre und Enya, 1 Jahr. Beide sportlich geführt und bis auf ein paar pubertäre Macken bei Enya, gut erzogen.

    Ich bin selbstständig und habe mein Büro im Haus. Manchmal liegen die Hunde da rum, wenn Kunden da sind.

    Letzte Woche war eine Kundin da, die mich auf Ray angesprochen hat, weil er brav in der Ecke gepennt hat. Sie meinte sie hätte „sowas“ auch zuhause, aber in katastrophal.

    sie hat eine 20 Wochen alte DShündin. Sie ist maßlos überfordert mit ihr und will sie los werden, so schnell wie möglich. Auf die Schnelle kenne ich keinen der sich eine papierlose Baustelle nachhause holen möchte, also spontan gesagt, dass ich sie mir ansehe und eventuell auf Pflege nehme.

    Heute war der Besuch. Die Kleine hat die Bude zerlegt, ist null stubenrein, kann nicht an und erst recht nicht ohne Leine laufen. Sie bellt, durchgehend. Sie ist total überdreht, schläft wohl seit Wochen nie mehr als 3-4 Stunden. Sie beißt sich in Schwanz und Pfoten, zeigt jetzt schon Tendenzen zum kreiseln.

    Ich hätte Zeit und Geld. Ich habe Erfahrung, jedoch nur mit gut gezogenen Welpen vom Züchter, die welpentypisch sind.

    Nun frage ich mich ob ich mir das antun soll? Sie aufnehmen und „bändigen“ und ein Für-immer-Zuhause finden.

    Wie am besten angehen? Komplett übernehmen? Auf Pflege und Kosten bei der Halterin lassen, aber damit natürlich auch Entscheidungen. Abhaken, weil doofer Plan?

    Gibt es hier Menschen, die ihre gut etablierte Truppe so aufgemischt haben? Denkt ihr das bringt extremen Stress für die anderen?

    Fast alle sagen, dass es Blödsinn ist und ich sie nie mehr los werde. Aber irgendwie will ich auch nicht wegschauen.

    Ideen? Ratschläge?