Bei uns war das so. Wenn ich Benni in eine Pension gegeben hätte, hätte er wegen den zusätzlichen Strecken 11h dort bleiben müssen. Da hätte ich nun überhaupt nichts mehr von ihm gehabt bzw hätte ich es mir schlicht und ergreifend nicht leisten können. Zu Hause waren es "nur" 8h (zeitliche Überlagerung der Arbeitszeiten mit meinem Mann) 4 mal die Woche und Freitag 5h. 6 Jahre lang.
Ich habe anfangs 1500 Euro netto gehabt, davon um die 600 Euro Miete, 100 Euro Benzingeld, 200 Euro Lebensmittel etc. und 300 Euro für Benni (Futter, Zubehör, anteilig Tierarzt). Eine Pension hätte damals um die 320 Euro gekostet (20 Euro pro Tag, 4 Tage die Woche hätte er da hinmüssen). Das hätte nie geklappt.
Ich würde das grundsätzlich nicht wollen, aber damals ging es nicht anders. Aber das ist einer der Gründe, warum hier kein Hund mehr einzieht.
Mit Corona kamen ja Lockerungen bei meinem Mann und mir und wir konnten dann die Arbeitstage von zu Hause gut aufteilen. Er 2 Tage, ich 2 Tage. Aber ohne Corona wäre es so weiter gegangen und ich habe keine Ahnung, wie ich das letzte Jahr mit Benni hätte schaffen können. Wahrscheinlich hätte ich weiter Stunden reduziert.
Gassigänger oder Betreuungen vor Ort habe ich nicht gefunden.
Benni hat aber in 15 Jahren nix kaputt gemacht an Mietgegenständen in 3 verschiedenen Wohnungen. Gebellt hat er, wenn ich vergessen habe, das Fenster zu schließen. Das ist 2 oder 3 mal passiert und war mir auch ultrapeinlich.
Benni war auch nie ein Problem, bei keiner der 3 Wochnungen. 2 mal Erfurt, einmal Speckgürtel von Hannover bzw. waren Hunde bei Wohnung 3 ausgeschlossen aber unser Vermieter fand meinen Mann so sympatisch, dass er trotzdem an uns vermietet hat.