Ab und zu auf eine offizielle oder inoffizielle Hundewiese oder "Hundetreff" mach ich auch.
Meiner Meinung nach kommt es immer:
1. auf das Maß an - d.h. wenn die einzige Beschäftigung im Freien mit dem Hund darin besteht, dass man sich abends immer zum Quatschen auf einem Rasenfleck trifft, dort die Hunde spielen lässt und dann wieder geht, dann definitiv Nein. Hundi bekommt dort die falsche Message, d.h. raus ins Freie = unkontrolliertes und nicht gesteuertes Spielen mit HUnden.
Für mich wäre das ein glattes Nein.
Ab und zu (z.b. 1x die Woche) auf eine Hundewiese oder in ein Auslaufgebiet, wo viele Hunde frei beim Spazierengehen mitlaufen und auch mal untereinander Kontakt haben können, toben, spielen - das mach ich auch regelmäßig und habe mit Spike dabei nur die besten Erfahrungen in Bezug auf seine Sozialisierung und das Verhalten gegenüber anderen Hunden gemacht.
2. auf die Situation und das Umfeld - sind da vorwiegend "Machos" oder irgendwelche Besitzer, die durch den Freilauf versuchen, ihre schlecht sozialisierten Hunde irgendwie an andere zu gewöhnen, dann sammel ich schnell meinen Hund ein (die Anzeichnen dafür kriegt man oft sehr schnell mit, wenn man die Hunde beobachtet) und es geht weiter. Dann ist halt nix mit spielen.
Alternativ dazu gibt es in unserer Agi Gruppe auch eine Tobezeit, bei der die Hunde unter Beoachtung/Anleitung der Trainerin auch mal frei spielen könne.
Ansonsten gehe ich mit Spike entweder alleine spazieren - und arbeite mit ihm in dieser Zeit teilweise auch am Grundgehorsam usw. und wenn wir Hunde treffen, dann gibt es situativ entweder einen kurzen Kontakt/ auch mal ein kurzes Spielen oder man geht weiter.
Fazit: Der Mix machts, für mich gibt es kein grundsätzliches Ja oder Nein zum Them Hundewiesen/Spieleinheiten
lg
Karin