Zitat
Cimberly hat Folgendes geschrieben:
Ich würde auf alle Fälle Deinen Hund komplett durchröntgen lassen.
Das dürfte wohl kein vernünftiger Tierarzt tun.
Nun ja, sinnlos drauflosröntgen mit Sicherheit nicht, aber gezielt natürlich schon. Ich kann mir vorstellen, was Cimberley meint: Ein guter ganzheitlicher TA wird sich den GANZEN Hund in der Voruntersuchung ansehen. Er wird sich nie nur das eine, lahme Bein ansehen, sondern den ganzen Hund. Es stimmt, dass Hunde vorne oftmals überlastet haben, weil das eigentliche Problem hinten liegt, aber immer nur die Vordergliedmaße untersucht werden und man irgendwie nicht weiter kommt.
Beim ganzheitlichen Ansatz wird eine genaue Untersuchung des Ganges (Schritt und Trab) gemacht, dann eine Schmerzuntersuchung des ganzen Bewegungsapparates. Dann kann der TA schon sehr gut sagen, wo die Probleme liegen, was alles wehtut. Häufig ist es eben nicht nur das eine Bein, auf dem gelahmt wird. Dann könnte man - wenn man weitere Diagnostik wollte oder eventuell eine Behandlung - alle schmerzhaften Areale röntgen lassen. Bei einer Goldakupunktur gehört das dazu, alle schmerzhaften Gelenke werden geröntgt, um zu sehen ob es sich um Überlastung, chronische Entzündungen oder Arthrosen handelt.
Sinnlos drauflosröntgen macht kein TA, aber ich bin sicher, dass Cimberley auch das gezielte Röntgen meinte.
Zitat
Weil ein Osteopath gezielt herausfindet, woran es liegt und man das Tier nicht völlig unnötigen Röntgenstrahlen aussetzen muss. :irre:
Nun ja, sonderlich freundlich war das ja nicht gerade 
Ein Osteopath kann unterstützend bestimmt gut arbeiten, aber es ist eher symptomatisch, nicht causal. Zumindest bei chronischen Beschwerden denke ich ist eine dauerhafte Lösung gut, nur muss erst abgeklärt werden, ob es sich um ein akutes oder ein chronisches Problem handelt. Daher wäre eine gezielte ganzheitliche Voruntersuchung nicht schlecht, die dann natürlich ohne gleich draufloszuröntgen, aber falls eine dauerhafte Schmerztherapie notwendig ist und helfen könnte, dann wird halt auch das geröntgt, wo es weh tat. Die ganzheitliche Untersuchung unterscheidet sich komplett von der herkömmlichen, die man so kennt. Es werden wirkliche Signalpunkte abgetastet, bei denen die Hunde bei Schmerzhaftigkeit sofort reagieren.