Beiträge von casjopaya

    Snoopy war auch jung damals, allerdings hat er keine HD. Er hatte als Welpe einen schlimmen Autounfall und hat leider schon mehrere Operationen hinter sich, die extreme Verkalkung ist damals schon von außen sichtbar gewesen, es haben sich richtige Gnubbel gebildet. Auf Röntgenbildern sah es aus wie Blumenkohl. Bei ihm hat sich die Arthrose seit der GA auch gar nicht weiterentwickelt, sie ist sogar interessanterweise glatter geworden und sieht nicht mehr so "angefressen" aus.


    Der Große hat schwere HD, ist aber erst mit knapp 6 Jahren implantiert worden, die Probleme die er vorher hatte (nicht mehr ins Auto springen, vorne immer mal wieder lahmen und schwer aufstehen) hat er gar nicht mehr, nachröntgen lassen haben wir ihn seit der GA (vor ca. 2 Jahren) nicht.


    lg
    c.

    Zitat

    Cimberly hat Folgendes geschrieben:
    Ich würde auf alle Fälle Deinen Hund komplett durchröntgen lassen.


    Das dürfte wohl kein vernünftiger Tierarzt tun.


    Nun ja, sinnlos drauflosröntgen mit Sicherheit nicht, aber gezielt natürlich schon. Ich kann mir vorstellen, was Cimberley meint: Ein guter ganzheitlicher TA wird sich den GANZEN Hund in der Voruntersuchung ansehen. Er wird sich nie nur das eine, lahme Bein ansehen, sondern den ganzen Hund. Es stimmt, dass Hunde vorne oftmals überlastet haben, weil das eigentliche Problem hinten liegt, aber immer nur die Vordergliedmaße untersucht werden und man irgendwie nicht weiter kommt.


    Beim ganzheitlichen Ansatz wird eine genaue Untersuchung des Ganges (Schritt und Trab) gemacht, dann eine Schmerzuntersuchung des ganzen Bewegungsapparates. Dann kann der TA schon sehr gut sagen, wo die Probleme liegen, was alles wehtut. Häufig ist es eben nicht nur das eine Bein, auf dem gelahmt wird. Dann könnte man - wenn man weitere Diagnostik wollte oder eventuell eine Behandlung - alle schmerzhaften Areale röntgen lassen. Bei einer Goldakupunktur gehört das dazu, alle schmerzhaften Gelenke werden geröntgt, um zu sehen ob es sich um Überlastung, chronische Entzündungen oder Arthrosen handelt.


    Sinnlos drauflosröntgen macht kein TA, aber ich bin sicher, dass Cimberley auch das gezielte Röntgen meinte.


    Zitat

    Weil ein Osteopath gezielt herausfindet, woran es liegt und man das Tier nicht völlig unnötigen Röntgenstrahlen aussetzen muss. :irre:


    Nun ja, sonderlich freundlich war das ja nicht gerade ;)


    Ein Osteopath kann unterstützend bestimmt gut arbeiten, aber es ist eher symptomatisch, nicht causal. Zumindest bei chronischen Beschwerden denke ich ist eine dauerhafte Lösung gut, nur muss erst abgeklärt werden, ob es sich um ein akutes oder ein chronisches Problem handelt. Daher wäre eine gezielte ganzheitliche Voruntersuchung nicht schlecht, die dann natürlich ohne gleich draufloszuröntgen, aber falls eine dauerhafte Schmerztherapie notwendig ist und helfen könnte, dann wird halt auch das geröntgt, wo es weh tat. Die ganzheitliche Untersuchung unterscheidet sich komplett von der herkömmlichen, die man so kennt. Es werden wirkliche Signalpunkte abgetastet, bei denen die Hunde bei Schmerzhaftigkeit sofort reagieren.

    Hi,


    bei dem Hund von meiner Schwester hat auch die Goldakupunktur super geholfen. Die Lähmungserscheinungen sind weg, sie steht besser auf, sie kann wieder 2x am Tag 1 Std. ohne Einschränkung spazierengehen. Es ist vor ca. 2 Jahren gemacht worden, heute ist Cimba 11 (Golden Retriever). Sie lag eigentlich auch schon quasi auf dem OP-Tisch. Sie war damals auch bei Dr. Rosin.
    Ihm würde ich den Hund vielleicht mal vorstellen, vielleicht auch die Bilder vorab zusenden. Er wird dann auch ehrlich sagen, ob es ohne OP nicht geht. Durch die Auflösung muskulärer Rückkopperlungmechanismen z. B. entspannt sich die Muskulatur und somit ist "mehr Platz" an der Stelle, wo der Nerv eingedrückt ist.


    Gerade bei Bandscheibenproblemen oder Cauda Equina KANN die GA helfen - bei gravierenden Probleme muss dann im Zweifel operiert werden. Aber ein Spezialist wird genau sagen können, ob oder ob nicht operiert werden muss.
    LG
    C.

    Zitat

    hier schreibt Dir auch ne Sabine. Also meine Sally hat Giardien als ich sie aus dem TH geholt habe. Zuerst wurde mit Metronidazol versucht, hatte aber keine Wirkung. Nach drei Wochen wurde 5 x täglich 1 Tablette Panucur gegeben und dann waren wir die Biester endlich los. Bei uns hat das auch 12 Wochen gedauert, bis alles in Ordnung war. Nur Geduld, das wird schon.


    Ja, Panacur soll das beste sein bei den Biestern.

    Da er den Kopf nicht richtig heben kann:


    Kann es vielleicht doch ein Bandscheibenvorfall sein, an der Halswirbelsäule?


    Wo an der Wirbelsäule sind denn CT/MRT gemacht worden? Ich meine, die Wirbelsäule ist ja recht lang, wenn man eine MRT von der gesamten Wirbelsäule machen würde, würde das glaube ich ewig dauern. Vielleicht wurde an der falschen Stelle gesucht?


    Zitat

    Er hat sich inerhalb der letzten Wochen 3-4 mal übergeben und dabei ein Geräusch wie das Muhen einer Kuh gemacht.Übergeben ab und an ist ja normal, aber das Geräusch ist neu.


    Das kenne ich von meinem Dobi! Die gesamte Nachbarschaft wurde nachts wach, man hat es bis unten hören können! Das war aber nix dramatisches, er hatte da auch immer nur weißen Schaum ausgebrochen, aber davon riesige Mengen. Ist jetzt schon ne Weile her, aber bis heute weiß ich nicht, was das war.