Beiträge von Nella

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    Über das Thema gab es erst letztens hier eine Diskussion! Ich bezweifle ganz stark (und Janosch zeigt es mir tagtäglich!), dass "alternative Jagdspiele" also z.B. Dummytraining, Reizangel etc. wirklich den Jagdtrieb befriedigen. Bei stark jagdmotivierten Hunden hab ich es bisher (leider) eher so erlebt, dass all diese Beschäftigungen zwar eine nette Spielerei sind, die wirkliche Jagd aber nicht mal ansatzweise ersetzen können!
    Welche Schlüsse man daraus zieht bleibt jedem selbst überlassen... ;)


    Oh, wo war denn diese Diskussion - hat mal jemand einen Link für mich? Da ich nämlich auch die Erfahrung gemacht habe, daß alternative Jagdspiele meiner Nellie nie auch nur ansatzweise die Befriedigung verschaffen, die sie durch Hetzen erhält, interessiert mich diese Diskussion auch brennend. Ich kann sie außerhalb des Hofes für Dummy-Training oder Reizangelspiele nicht mal interessieren. Da sie ein höflicher Hund ist, macht sie mir zuliebe immer eine Weile mit, aber Begeisterung sieht anders aus. :^^:


    @Dorilys: Nellie hatte auch schon zwei Tötungserfolge (einmal an der Schleppleine, einmal ist das blöde Ding gerissen :datz:), aber das hat bei ihr nichts Grundlegendes bei ihr verändert. Sie hört nachwievor sehr gut ohne Wildablenkung und ist auch nicht "jagdgeiler" als vorher. Muß also nicht unbedingt sein, daß ein Erfolg alle Arbeit zunichte macht. Es kann höchstens sein, daß sie ein paar Tage lang (bis sich die Glückshormone abgebaut haben) etwas heftiger drauf ist.
    So am Rande: Ich find's irgendwie erstaunlich, daß sich Leute hier wundern, daß der Hund die Beute ganz gefressen hat. Raubtiere tun das doch für gewöhnlich, oder nicht. ;)


    Liebe GRüße und viel Erfolg mit deiner Jagdmaus,
    Anja

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    Habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken drum gemacht.
    Ich denke aber wenn Deine Hände sauber sind dürfte es kein Problem sein.


    Mußt halt drauf achten, nicht direkt mit den Fingern an die Tubenöffnung zu kommen - sonst verteilen sich die Keime ja auch noch im Rest der Salbe. Also am besten ein Q-Tip-Stäbchen verwenden, o.ä.
    Bzgl. Tropfen: Ich habe Nellie die Augentropfen immer im Liegen verabreicht, wenn sie auf der Seite lag und gedöst hat. Hab dann 'ne Weile neben ihr gesessen und sie gestreichelt und wenn sie mal geblinzelt hat, rasch den Tropfen 'rein, danach gleich Leckerchen und weiter streicheln. Hat manchmal ewig gedauert, sie so zu überlisten, aber alles andere hat auch nicht geklappt. Wenn ich sie festgehelten habe, hat sie die Augen so fest zusammengekniffen, daß ich keine Chance hatte, die Lider auseinander zu ziehen (ich wollte ihr ja auch nicht wehtun).


    Liebe Grüße,
    Anja

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    Futtermaessig ist's hier nicht so dolle, ich bestelle meist aus D ueber Zooplus.


    Das ist ja kurios. Mein Trockenfutter (Arden Grange) kommt aus GB. ;) Bestes Futter wird, glaube ich, auch in England hergestellt. Und das sind doch eigentlich zwei sehr gute Sorten ...


    Liebe Grüße,
    Anja (ebenfalls mit Auswanderträumen, daher hoffe ich, daß noch viel in diesem thread geschrieben wird :^^:)

    Hallo Leela,


    Ich denke, manche Hunde sind halt empfindlicher als andere, bzw. reagieren auf manche Inhaltsstoffe anders. Ist bei Menschen ja auch so. Nellie hat Advocate ein halbes Jahr lang einmal monatlich bekommen und sie hat nie darauf reagiert. Und als mir mal versehentlich was über die Finger gelaufen ist, habe ich auch kein Brennen gespürt. Allerdings hatte ich danach einen komischen Geschmack im Mund... :???:
    Könnte doch gut sein, daß Numa das kalte, nasse Gefühl einfach nicht mag - und dann noch im Nacken. Igitt. ;)


    Liebe Grüße,
    Anja

    Hallo,


    ich arbeite mit Nellie auch mit dem Futterbeutel, aber bisher ohne apportieren. Ich mache es so, daß ich sie absetze, den Beutel verstecke und sie dann mit "Such Beutel" losschicke. Findet sie ihn, stupft sie ihn mit der Nase an und guckt mich erwartungsvoll an. ;) Dann gehe ich zu ihr, öffne ihn und sie bekommt die Belohnung.
    Mit dem Apportieren klappt's irgendwie noch nicht, obwohl sie das mit Bällchen oder anderem Spielzeug meist ganz richtig macht. Ich glaube, es liegt am Aufbau. Da ich das Such-Wort verwendet habe, das sie vorher von Leckerli-Suchspielen kannte, hat sie damit kein Bringen verknüpft, sondern nur das Anzeigen. Finde ich aber auch nicht tragisch. Vermutlich könnte ich ihr beibringen, den Beutel zu bringen, aber wir sind beide ganz zufrieden mit unserer Art der Futterbeutelarbeit. Bringen ist für Spielzeug, Anzeigen für Sucharbeit. :^^:


    Liebe GRüße,
    Anja

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    Mit unserer Motte rutscht mir also auch öfter das Herz in die Hose. Gehe gleich wieder mit ihr in die Felder und jedesmal bete ich, daß sie sich nicht wieder vertritt oder beim Toben mit nem anderen Hund sich was zerrt.


    Hallo Betty,


    boah, das kenne ich. Oft mache ich dann einfach die Augen zu und erleichtert wieder auf, wenn wider Erwarten doch nix passiert ist. ;) Wir haben ja zwei Hunde, und ich könnte jetzt nicht behaupten, daß Kira weniger tobt, aber sie ist irgendwie vorsichtiger dabei. Nellie rennt auch schon mal frontal gegen unseren Apfelbaum, wenn sie ihre fünf Minuten im Garten bekommt, dann kurz schütteln und weiter düsen. :shocked:
    Kira dagegen ist in dem Jahr, seit wir sie haben, noch nie auch nur im mindesten verletzt gewesen. Dabei ist sie das totale Weichei (wahrscheinlich liegt's daran).


    @schopenhauer: Danke für den Tip! Ist aber arg weit weg. Meine TÄ hat mir die Tierklinik in Hofheim/Taunus empfohlen, die sind diagnostisch auch auf einem sehr guten Stand. Ich werde dort auf alle Fälle einen Termin vereinbaren, wenn's in absehbarer Zeit nicht besser wird. Derzeit schläft unser Hinkefüßchen zum Glück, da kann sie sich schon nix zerren - außer sie träumt zu heftig. :D


    Liebe Grüße
    Anja


    EDIT:


    Na, bitte. Von nun an werde ich es immer gleich mit Homöopathie versuchen und nicht mehr mit schulmedizinischen Kanonen auf kranke Spatzen schießen (oder so ;)). Schließlich bin ich bei mir selbst ja auch unheimlich kritisch, was Medikamente angeht, und mir war nicht gerade wohl dabei, meinen Hund mit Kortison und heftigen Schmerzmitteln vollzustopfen.
    Ich hatte mir dann vor zwei Wochen in der Apotheke Distorsal 13 geholt und kaum vier Tage später lahmte das Nellchen kaum noch, obwohl ich sie weit weniger geschont habe als vorher. Zwar habe ich sie nicht toben und springen lassen, aber wir sind durchaus auch mal eine Stunde ruhig spazieren gegangen. Inzwischen ist sie seit einer Woche komplett hinkefußfrei und seit zwei Tagen habe ich die Tropfen abgesetzt.
    Ich bin total glücklich!


    Liebe GRüße,
    Anja :wolke7:

    Zitat

    Momentan denke ich, dass ich evtl. einen Hundetrainer für private zu Hause (hört sich das doof an) Stunden anheuern werde. Weil ich werde allein mit diesem Problem nicht mehr fertig. Auch wenn es sich nach einer Kleinigkeit anhört, es ist absolut nervenraubend und es kann so nich weitergehen.


    Hallo Agathe,


    Trainer ist doch 'ne gute Idee. Oft sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, wenn sich ein Problem sehr festgefahren hat - da ist ein erfahrener Blick von außen bestimmt hilfreich. Im Pott (da komm' ich nämlich ursprünglich auch wech ;)) gibt's ja auch sicher gute Trainer. Hier mitten in Hessen im Exil is dat irgendwie schwieriger. :^^:


    Liebe GRüße und viel Erfolg, damit ihr streßfrei durch die dunkle Jahreszeit kommt!
    Anja

    Hallo Agathe,


    so richtige Lösungsvorschläge wüßte ich jetzt auch nicht.
    Okay, gegen den Regen könntest du es ja wirklich mal mit einem regenabweisenden Mantel versuchen. Vielleicht hilft das zumindest tagsüber. Auch wenn mich manche hier jetzt sicher albern finden werden, ich habe meinem Hund sogar schon mal einen Regenschirm übergehalten, damit sie bei strömendem Regen überhaupt aus dem Flur auf den Hof trat. Als dann erstmal die Pfötchen naß waren, wurde auch schnell in die Büsche gehüpft für dringende Geschäftchen. ;)
    Was die Dunkelheit angeht: Ich habe auch so eine Bei-Dunkelheit-Unsicherheits-Kandidatin hier, allerdings bleibt Nellie dann nicht stehen sondern stürmt hochgradig gestreßt durch die Nacht, bzw. zerrt von rechts nach links an der Leine. Dein Hund scheint ja offenbar auch unter Streß zu stehen, sonst hätte er ja keine Schwierigkeiten sich zu lösen. Hast du denn eine Ahnung, was ihn bei Dunkelheit ängstigt?
    Bei Nellie weiß ich es nicht, aber nun gut, sie lebte die ersten acht Monate ihres Lebens in einer Tötungsstation und einem spanischen Tierheim, wer weiß, was, bzw. was nicht sie dort alles erlebt hat. In den ersten Wochen hat sie auch im Haus bei Dunkelheit Streßreaktionen gezeigt, sich z.B. die Pfötchen aufgebissen, aber das hat sich glücklicherweise gelegt.
    Bei ihr hat, glaube ich, auch der Einzug unseres Zweithundes wahre Wunder bewirkt. Da sie aufgrund ihrer Vergangenheit weniger auf Menschen geprägt wurde, orientiert sie sich deutlich mehr an Artgenossen.
    Hat dein Hund eventuell einen Kumpel, den er klasse findet? Gäbe es eventuell die Möglichkeit, sich mit anderen HH zur Abend- oder Morgenrunde zu treffen? Vielleicht würde ihn das ja motivieren.
    Noch ein Gedanke: Kannst du ihn eventuell durch Körpersprache/haltung lenken? Also ohne die Leine einzusetzen.


    Liebe GRüße,
    Anja

    Hallo Suzanna,


    klingt nach Demodex-Milben-Befall.
    War das eventuell Advocate, was die TÄ ihm ins Fell geträufelt hat? Das Das sollte alle 3-4 Wochen über mehrere Monate gegeben werden - bei meiner Nellie hat es sechs Monate gedauert, bis die Milben endgültig weg waren.
    Ist denn ein Hautgeschabsel genommen worden? Demodex-Milben sind sehr leicht unterm Mikroskop zu erkennen. Sprich die TÄ unbedingt mal darauf an. Kahle Stellen am Auge und - wenn es sich weiter ausbreitet - an anderen Körperstellen sind ein typisches Zeichen von Demodex-Milben-Befall.


    Liebe GRüße,
    Anja