Beiträge von wildsurf

    Ein Hund mit so starker Genetik ist da eher im falschen Umfeld. Egal wie nett und liebenswürdig sie ist.
    Für den Hund - und um den geht es hier - ist das Dauerstress.
    Daher der Input einer Weitervermittlung. Das hat nichts mit aufgeben zu tun. Sondern viel mehr mit Verantwortung. Das Leben muss auch für den Hund lebenswert sein.
    Und ein Hund mit so starkem Jagdpotential, der so enorm in die Scheiben rennt, weil der Trigger vor seiner Nase wohnt - der steht unter Dauerstrom.
    Das macht auf lange Sicht krank. Das Nervensystem hält das nicht ewig aus.

    Das muss einem bewusst sein.
    Bei solchen Hunden heisst es : entweder man kneift sich gewaltig in den Hintern und fängt an, Jagd Ersatz Arbeit aufzubauen und den Hund wirklich richtig zu erziehen, mit korrekt aufgebauten Kommandos etc. Oder man platziert ihn um.

    In der Schwebe hängen lassen ist unfair.

    Daher mein Tip: geht in euch, besprecht das in Ruhe. Was seid ihr gewilltzu leisten, die nächsten paar Jahre. Weil einfach so schnipp schnapp ist das nicht gegessen. Das wird dauern, lange.
    Was könnt ihr bieten und leisten, jeden Tag! Und was nicht. Seid objektiv.
    Stellt mal die rosa Gedanken und Herzchen zur Seite, unabhängig vom tollen Charakter. Und dann seid offen und ehrlich. Und dann entscheidet in Ruhe über das weitere Vorgehen.

    Falls ihr euch entscheidet, den Jahdhund zu behalten, dann braucht ihr Hilfe. Richtige Hilfe. Nicht hier im Forum.
    Sondern zum Beispiel von Leuten wie der Jahdhundeschule.ch. So jemanden würde ich anfragen, ob man eine Fall Analyse per Video und Zoom machen kann, und dann über Zoom Sitzungen das Training bespricht und begleitet. Da das sehr aufwändig ist, ist es nicht günstig aber muss gerade die ersten Monate sehr regelmässig stattfinden damit ihr lernen könnt.

    Denn eure kleine Dame ist kein easy going Hund. Da müsst ihr dann halt suchen, bis ihr jemanden habt, der das zu leisten gewillt ist mit dem Online Training. Machbar ist es. Aber es zehrt, das kann ich dir gleich sagen. Daher der Tip mit wirklich objektiv analysieren der Situation.

    Alles Gute

    bauen die gesamte Rückbank aus

    Für so eine lange Reise würde ich mir das ernsthaft überlegen. Könnte sich lohnen.
    Rückbank raus, Gepäck und Hundebox schlau anordnen.
    Notmale Boxen sindauch etwas günstiger als Rückbank Boxen.
    Und denk daran: der Hund ist auf einer solchen Reise nicht nur kurz in der Box, sondern für 5000km.
    Die muss gross genug sein, dass der Hund aufrecht sitzen kann, und auch bequem liegend genug Platz hat.
    Wenn der sich permanent über so lange Zeit nicht entspannt hinlegen kann, kannst du danach ein Abo beim Physio buchen.

    Ich würde dieRückbank ausbauen. Ist ja schnell erledigt. Trocken lagern und dann wieder rein nach der Reise.

    Von welchen krassen Nebenwirkungen redest du da explizit? Und wie alt ist dein Hund?

    Previcox ist ja kein wahnsinnig starkes Medikament. Die Nebenwirkungen sind da echt überschaubar, in Relation zur Wirkung und zur Lebenserwartung eines Hundes. (leider)

    Die Schübe kannst du selber nicht rauszögern, die Umbauphasen an Gelenken und Knochen haben ihre eigenen Regeln. Du kannst aber die Zeit dazwischen so gut wie möglich gestalten, so wie du es jetzt machst, probieren was ihr hilft. Ersetzen tut es die Medikamente aber nicht, damit muss man seinen Frieden machen. Zum Glück gibt es diese Medikamente.

    Melli

    oder ihr montiert ein sehr gut gesichertes Brett, darauf nicht rutschend Schaumstoff und legt eine Rücksitz „Wanne“ darauf. Diese weichen Stoffteile. ZB von Dr. Barks. Dann ist sie begrenzt, kann aber rausgucken.

    Weil so lange Strecken auf dem unebenen Sitz das ist tatsächlich nix.

    Ansonsten die verlinkten Boxen, wenn die passende Grösse auf den Rücksitz passt.

    Kofferraum ist keine Option? Das wäre einfacher.

    Der Knödel hatte eine richtig gute Begegnung mit drei Hunden gemeinsam. Der Border Rüde fand ihn gut, kann man toll rennen, hat ihn aber subtil dafür äusserst klar ausgebremst. Keine Sekunde war der Junghund irgendwie drüber beim gemeinsam rennen, der Border ist aber auch echt ne coole Socke.

    Die Labi Hündin liess ihn auflaufen, trabte ruhig daher, interessierte sich nicht für ihn und war auch für ihn uninteressant. Ausser, sie zeigte Wild an Richtung Wald. Aber da gehorchte er mir super gut auf Distanz.

    Der intakte Labi Rüde bremste ihn gleich zu Beginn kurz, ruhig, souverän und liess sich vom Junghund nicht bewegen.

    Somit konnte die ganze Gruppe schön miteinander frei laufen, das tat ihm gut.

    Aber es war mal wieder typisch… :hust:

    Da traben Border und AL Labis locker flockig herum, und mittendurch donnert der Golden mit Karacho daher. :roll:. ir kommt dabei immer dieses Video in den Sinn… diesen Einen, den es immer gibt… da am Strand… :pfeif: