Hallo,
wir haben einen großen Schweizer (und hatten vorher auch einen GSS und einen Appenzeller), also etwas Erfahrung mit Sennenhunden.
Das einzige was man über alle drei sagen konnte: sie hatten keinen Jagdtrieb und waren sehr kinderlieb. Ansonsten waren sie alle grundverschieden...
Ich kann hier nur über Rüden berichten, da wir noch nie eine Hündin hatten, aber mit der Erziehung hat es eigentlich bei keinem Probleme gegeben. Die Schweizer sind extrem anhänglich und daher relativ "leicht" zu erziehen wenn man denn konsequent ist. Bei unserem Bruno, der ja erst 9 Monate alt ist, kommt jetzt grade die erste Flegelphase und er testet ein bisschen, wie weit er gehen kann. Zeigt man im konsequent die Grenzen, ist er sofort wieder unterwürfig und weiß sich gut in unser "Rudel" einzuordnen.
Natürlich kann man vorher schlecht sagen, ob ein Welpe sich später gut erziehen lässt oder ein totaler Kämpfer wird... Aber grade bei den GSS ist die Erziehung doch meist etwas einfacher. Sie sind zwar Dickköpfe, aber eigentlich wollen sie es ihrem Herrchen immer recht machen und geben schnell nach.
Auch mit anderen Hunden gab es nie Probleme. Unsere Hunde waren bisher nie kastriert und trotzdem sehr umgänglich mit anderen Rüden. Auch bei uns im Haus darf sich jeder Hund frei bewegen, in den Hundekörbchen liegen und sogar aus dem Napf fressen. Die Hündin, die wir öfter zu besuch haben, zeigt Bruno deutlich, dass sie die Chefin ist. Sie darf jedes Spielzeug bzw. jeden Knochen nehmen und daran herumnagen. Bruno würde sich nie erlauben sie dabei zu stören...
LG Julia