Beiträge von Momo und Lotte

    naja, ja, stimmt schon. ich kann's ethisch auch kaum vertreten, wenn ich mal massentierhaltungsfleisch für lotte kaufen muss. aber eben das ist immer der punkt an dem ich irrational und inkonsequent werde:
    der hund. also explizit DIESER hund.


    das ist bescheuert, ich weiß. ich liebe dieses vieh echt mehr als alles auf der welt. und das macht's mir eben echt schwer bei meiner grundlegenden ablehnung jeglicher ausbeutung von tieren konsequent zu sein. (mir ist auch bewusst, dass ich diesbezüglich nicht ganz sauber ticke.) und noch so ein paradoxon: ich würde für mich selbst wohl keine organspende haben wollen. aber das ist auch einfach alles schwer zu beurteilen, wenn man nicht in der situation ist oder war. vage selbsteinschätzungen.


    allerdings muss ich auch sagen, dass ich dann bei einem zweiten hund wohl nicht das gefühl hätte, er sei ein fünftes rad am wagen, ein ersatzteillager.
    er würde einfach ein neues familienmitglied sein...


    auch wenn eine organdatenbank utopisch scheint, spannend finde ich die vorstellung schon...


    (und demnächst an dieser stelle die frage: würdet ihr eure hunde auf dem 'friedhof der kuscheltiere' beerdigen) ;)

    das mit den 9 von 10 habe ich anders verstanden: 9 von 10 der kranken empfängerkatzen überleben. die spenderkatzen haben eine höhere quote, denke ich.


    aber ich möchte auch gar nicht zwingend beim dem beispiel bleiben. man kann ja auch einfach mal rumspinnen, deshalb finde ich deinen ansatz echt gut. das wäre zwar wohl wirklich unpraktikabel, aber als ansatz ist der gedanke doch interessant. es gibt ja auch eine blutbank für hunde.


    ich persönlich finde das argument 'die katze kann das nicht selbst entscheiden' schwierig. ich finde das tierrechtsideal, das dahinter stht schlüssig, aber im grunde interessiert die entscheidungsfreiheit des tieres wohl kaum jemanden, wenn man ehrlich ist.


    wenn ich mir überlege, dass ein tier unter's messer kommt (mit allen risiken, die das birgt), einfach weil's keinem gehört und ein organ entnommen bekommt, um ein anderes tier zu retten, fühlt sich das für mich erst mal falsch an.


    wenn ich mir dann überlege, dass meine lotte eine niere bräuchte, um weiterzuleben, denke ich, dass ich dafür echt ziemlich viel in kauf nehmen würde. ideale hin oder her, ich weiß, dass ich in dem fall wahrscheinlich alles machen würde.


    ich denke, dass man bei eingeschläferten tieren die organe wahrscheinlich nicht spenden könnte, oder?
    würde das gehen, würde ich lottes organe wohl zur spende freigeben... denke ich.


    schwieriges thema. aber ich find's total spannend, darüber zu reden.

    oh, das ist nervig... es gibt kaum was schlimmeres, als eine verhedderte, dreckige, nasse schleppleine. das kenn ich so gut.
    aber inzwischen hab ich's erstens ganz gut raus (und hundi auch.) und es wird sich kaum noch verheddert (das ist echt übungssache) udn zweitens suche ich mir natürlich dann gerne spazierstrecken, auf denen ich nicht mit der machete durch's dickicht klettern muss.
    :D


    *schubs*

    hallo ihr lieben,
    eben bin ich über etwas interessantes gestolpert:


    Quelle: http://www.katze-und-du.at/akt…ansplantation-Katzen.html


    "Die chronische Niereninsuffizienz ist die vermutlich häufigste Todesursache unserer Hauskatzen. In den Vereinigten Staaten werden jetzt neue Wege beschritten, um todkranken Tieren zu helfen: Gesunden Katzen wird eine Niere entnommen und diese einer todgeweihten eingepflanzt.


    Fremde Organe werden von Tierkörpern meist ungleich besser akzeptiert als vom menschlichen Körper. Daher ist die Suche nach einem möglichen Spendertier in der Regel schnell abgeschlossen. Neun von zehn Katzen überleben die komplizierte Operation. Sechzig Prozent der Empfängertiere geht es auch nach einem Jahr noch gut.


    Der älteste Patient war zum Zeitpunkt der Transplantation bereits 18 Jahre alt. Die Kosten für den Eingriff belaufen sich auf etwa 8.000 Dollar.


    Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., zeigt die Problematik aus Sicht des Tierschutzes auf: "Das Spendertier kann nicht gefragt werden, ob es bereit ist, eine Niere zu opfern. Zudem wird es einer schwerwiegenden Operation mit allen Risiken unterzogen. Ob der kranken Katze letztendlich damit überhaupt geholfen werden kann, ist im Vorfeld eher ungewiss. Ein schwieriger Fall.“


    Ein möglicher Ausweg aus dem Dilemma: Tierbesitzer kranker Katzen könnten dazu verpflichtet werden, Spendertieren aus ungünstigen Lebenssituationen ein neues Zuhause schenken zu müssen. Damit wäre beiden Parteien geholfen. In den USA wird Ähnliches bereits praktiziert - die Spendertiere müssen nach der Operation von der „Empfängerfamilie“ adoptiert werden."



    der artikel ist ja ziemlich unwissenschaftlich und gibt nicht so viel her, dennoch:
    was haltet ihr davon? wisst ihr, wie üblich das in den usa ist? (heute wurde bei menschen, tiere und doktoren darüber gesprochen, dass derartige operationen in den usa vorgenommen würden, hierzulande aber nicht.)


    neugierige grüße,
    momo

    jaja, die biester merken das eben, ob sie an der schlepp sind oder nicht ;)
    manche halter 'schleichen' die schleppleine aus, indem sie von der schlepp auf eine wäscheleine umsteigen (die er dann irgendwann nur noch hinter sich her zieht) udn diese nach und nach kürzen (damit sie leichter wird). ich stelle mir das aber unpraktikabel vor.
    wie habt ihr's denn generell aufgebaut?
    also ich würd ja sagen "zurück an die schlepp mit dem anarcho!" und wenn er nicht kommt, sofort holen. das kommando durchsetzen. wenn er kommt party, wenn er nicht kommt eben nicht. aber das habt ihr wahrscheinlich x-fach durch.
    ich würde den hund evtl. nicht so oft rufen, sondern nur, wenn ihr wisst, dass er wirklich kommen wird. also keine situationen provozieren, in denen das kommando ungehört bleibt und die ablenkung langsam steigern. und jedes kommando auch wirklich durchsetzen.


    aber ich kann mir denken, dass das alles auch nix neues für dich ist :( :
    sorry.


    ot: wie super ist denn der ortsname "oberbillig"?! *lach
    sorry, hörst du wahrscheinlich oft. ;)

    ich finde, du machst das toll. und du schreibst so sympathisch. :)


    loben für manöver "sitz/steh bei vogelsichtung" halte ich für angemessen. bei meiner jagdsau (die echt ein anderes kaliber ist) hab ich das jetzt auch sehr konsequent durchgezogen und jetzt erweitert zu "sitz/steh bei wildsichtung und such blickkontakt". klappt sehr gut.


    ach, eigentlich wollte ich eh nur sagen, dass ich dein fan bin. :D

    Zitat

    Genau finde ich auch.


    Von daher finde ich kastrationen nicht immer gleich schlecht.


    waaaah. das hab ich doch auch gar nicht gesagt, mann.
    klar hilft es einigen hunden. bestimmt. aber man kann nicht einfach jeden hund ausweiden, nur weil er scheinträchtig wird. dem ungeschulten zuschauer der sendung wird das aber nicht vermittelt.


    ist auch egal, ich hab gerade auch echt keine lust mehr auf das thema.
    ich muss noch was für die uni tun...


    ahoi erstmal.

    Zitat


    Wegen uns??


    Jeder hat doch eine andere Meinung dazu, wäre sonst auch schlimm =)


    zum einen, weil es hier keinen außer mir stört, was da für ein scheiß erzählt wird, den jetzt mal wieder die halbe zuschauerschaft blind glaubt, zum anderen, weil ich hier gerade irgendwie so halb zum fiesen hundequäler geworden bin, weil ich es zulasse, dass mein armer hund einen völlig natürlichen prozess durchmacht, den jeder verantwortungsbewusste hundehalter längst durch amputation von organen abgeschafft hätte *lach


    sorry, ich betrachte das thema scheinschangerschaft einfach sachlich und halte es auch für ein falsches bild, dass hier oben gehalten wird: nämlich dass jeder scheinschwangere hund enormen leidensdruck hat. das ist halt quatsch.

    Zitat

    Nicht jedes "anders" ist aber gleich schlimm und unnormal. ;)


    Ein Hund ist eben ein Hund, da ist es schon normal, dass der in seinem Leben die ein oder andere Wesensänderung durchmacht. =)


    danke, dass du hier bist. ich würde sonst gleich einen schreikrampf bekommen.