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Hallöchen...
Ich überlege schon seit langem mir einen zweiten Hund zu holen. Jetzt habe ich mich in einen verliebt....
Es gibt nur ein Problem: ihre Bauchspeicheldrüse funktioniert nicht richtig=(
Ich war auch schon beim TA und er sagt, dass ich Pancrex Pulver zufüttern müsste.
Hat irgendjemand Erfahrung damit. Bitte schreibt mir!
Danke im vorraus

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Hallo,
ich bin vor kurzem zu meinem Hund gekommen. Sie hatte da trotzdem sie noch kein halbes Jahr als war schon 5 Familien hinter sich. Von Anfang an war das mit dem Füttern schwierig.
Ihr körperlicher Zustand war und blieb miserabel. Nach mehreren (tierärztlich verordneten) Diät-Futter-Sorten, stellte ich den Hund auf Frischfleisch um. Wir füttern sehr abwechslungsreich, also auch schon mal Wachteln und Pferd. Das bekommt ihr sehr gut und sie hat mitlerweile ein annehmbares Gewicht und ein gesund aussehendes Haarkleid.
Unser erster Tierarzt erklärte mir, dass ich den Hund nicht richtig füttere - Trockenfutter sei schließlich das beste und man müsse sie darauf umstellen.
Ich habe den TA gewechselt und nach den entsprechenden Laboruntersuchungen steht eindeutig fest, dass sie ihr Leben lang Pancrex (o. entsprechende Präparate) bekommen muss.
Auch wir füttern 3 mal täglich 'kleine' Mengen. Sie hat einen deutlich höheren Bedarf, als ein gesunder Hund und regelmäßiges Kochen (wegen Durchfall und Erbrechen) ist auch angesagt. Trockenfutter - selbst als Leckerchen - verträgt sie gar nicht und mit dem Fettgehalt haben wir die gleichen Erfahrungen gemacht, wie Onyxvl.
Hundeschule etc. macht das nicht leichter - geht aber mit gutem Willen auch. Störender empfinde ich, dass ich oft in recht unhöflicher Art darauf angesprochen werde, der Hund bekäme nicht genug zu Essen, sei ja ein Fall für den Tierschutz und keine Leckerchen seien ohnehin Quälerei.
Anfänglich nahm ich sie mit ins Büro. Trotz langer Erklärungen und Bitten, konnte ich meine Kollegen jedoch nicht davon abbringen, ihr immer wieder Leckerchen (z.B. Brötchen) zu geben. Nun muss sie leider zu Hause bleiben (keine Sorge, sie ist nie länger als 4 h allein).
Mit Spaziergängern mache ich oft ähnliche Erfahrungen. Es ist nicht einfach einen Hund von einem Leckerchen fernzuhalten, aber noch viel schwerer Menschen mit Leckerchen vom Hund.
Die Kosten für die Medikamente belaufen sich bei uns im Monat ca. auf 250 €, dazu kommt das Futter - Frischfleich hat hier Vorteile, weil es wesentlich billiger ist. Meine Hündin wiegt 22 kg und sollte theoretisch pro Tag in etwa 750 g Fleisch benötigen. Tatsächlich braucht sie 1,5 sonst nimmt sie sofort drastisch ab. Die Futterkosten inkl. Gemüse wie Möhren belaufen sich dennoch 'nur' auf 40 - 50€ im Monat.
Allerdings nimmt sie an Magen-Darm-Krankheiten alles mit, was geht. So haben wir auch schon Monate erlebt, in denen die Tierarztrechnungen um die 700 € betrugen. Natürlich muss das bei deinem Hund nicht so sein, könnte es aber.
Alles in Allem würde ich meinen Hund heute NIE MEHR hergeben und ich hätte mich, selbst wenn ich gewußt hätte, was auf mich zukommt dafür entschieden sie aufzunehmen. Sie kam aus erbärmlichen Verhältnissen.
Wenn Du dir den Hund - ohne Schönrechnerei - finanziell leisten kannst und auch sonst zu dem Schluss kommst, mit den blöden Sprüchen etc. kann ich leben, dann hol ihn zu dir zu Hause. Befrage aber auch alle im Haushalt, die für die Fütterung zuständig sein sollen, ob sie sich dazu im Stande sehen. (Das Zeug stinkt wirklich übel und die Vorbereitung kostet Zeit). Gibt es in eurem Haushalt Kinder, die sich evl. nicht an die Fütterungsregeln halten können, weil sie sie nicht verstehen?
Ich hoffe, Du kommst zu einer Lösung!