Beiträge von Jadea

    Hallo Pebbles, danke für deine Antwort!


    Und jetzt stell dir mal vor, das ginge mit deiner Kleinen nicht erst seit 6 Wochen so, sondern seit 2 Jahren... Ich drücke euch von ganzem Herzen die Daumen, dass es eurer Kleinen bald wieder besser geht!!


    Unsere Hündin ist nicht kastriert, aber unser TA (ich habe mittlerweile 3 TÄ konsultiert, plus Tierklinik) schließt völlige Inkontinenz nicht aus, hat mir aber auch kein Mittel nennen können, mit dem ich das einigermaßen in den Griff bekäme. Von dem Propalin-Sirup habe ich noch nicht gehört... Wie wirkt das denn? Ich werde ihn danach fragen!


    Sowohl Urin- als auch Blutprobe sind negativ. Auch ansonsten ist sie komplett durchgecheckt worden, ohne Befund. Ich habe allerdings nicht explizit an die Wirbelsäule gedacht, da mir die Möglichkeit eines Zusammenhanges nicht in den Sinn kam; so weiß ich nicht, ob sie daraufhin untersucht worden ist. *schäm* Ich werde nochmal zum TA gehen und dieses untersuchen lassen, danke!


    Ich kann sie in ihrem Freiraum nicht einschränken, wenn ich weg bin, da im Erdgeschoss alles offen ist. Ins Obergeschoss dürfen die Hunde sowieso nicht (die Treppe ist zu steil, da ist mir die Verletzungsgefahr zu hoch).


    Einen Homöopathen werde ich auf jeden Fall aufsuchen, danke für den Hinweis! Ich hatte auch schon mal an einen Tierpsychologen gedacht. Hat jemand schon mal Erfahrungen damit gemacht?


    Natürlich bin ich bereit, alles zu versuchen. Ich hänge fürchterlich an der Kleinen. Aber es ist einfach so frustrierend, dass ich manchmal alles an den Nagel hängen möchte....

    Hallo,
    ich bin noch neu hier, habe aber direkt etwas anzusprechen, was mich fix und alle macht. Es wird ein langer Text....


    Wir haben seit zwei Jahren eine JRT-Hündin. Sie kam aus dem Tierheim, war irgendwo angebunden gefunden worden, hatte anscheinend schlechte Erfahrungen gemacht. Sie kannte weder Leine noch Treppen, hatte kein Sozialverhalten und kannte (kennt) keinerlei Kommandos. Sie wurde auf 3-5 ahre geschätzt. Damals wohnten wir noch in einer Wohnung. Das zur Ausgangssituation.


    Wir waren im ersten Jahr regelmäßiger Tierarztkunde, da sie eine schwere Ohrenentzündung und anschließend eine langwierige Nieren-/Blasenentzündung hatte. Darauf schoben wir auch ihre Unsauberkeit. Wir gewöhnten sie langsam an die Leine und gingen anfänglich teilweise bis zu acht mal am Tag mit ihr raus, um ihr die Möglichkeit zu geben, zu "machen".
    Doch auch mit dem Ende der Tabletteneinnahme und der Abschlussuntersuchung des TA (Ergebnis: gesund) wurde sie nicht stubenrein. Meist täglich verrichtete sie ihr Geschäft in der Wohnung.
    Wir sind dann vor einem Jahr in ein Haus mit großem Garten gezogen. Von da an waren wir etwa 5x täglich mit der Kleinen draußen und gaben ihr zusätzlich fast stündlich die Gelegenheit, auch noch in den Garten zu gehen, sollte sie zwischendurch mal müssen. Es wurde nicht besser. Wir ignorieren die Pfützen im Haus und loben ausgiebig draußen. Wir haben es mit Zeitungen und Welpenpads versucht. Ohne Erfolg.


    Dann holten wir vor einem dreiviertel Jahr einen zweijährigen Golden-Rüden zu uns. Ihr Verhalten besserte sich insofern, dass sie regelrecht aufblühte. Und es war dann durchaus auch mal mehrere Tage am Stück, wo sie nicht ins Haus machte. Das war vor allem im Sommer, wo die Terrassentüre fast ganztägig geöffnet war.


    Die beiden Hunde verstanden sich anfangs wirklich blendend. Sie schliefen in einem Körbchen (das zweite ließen wir trotzdem stehen) und waren unzertrennlich.


    Mittlerweile jedoch sieht es wieder ganz anders aus. Seit Wochen macht die Hündin wieder täglich ins Haus. Und nicht nur einmal, sondern manchmal auch drei- viermal. Meist pinkelt sie "nur", oft macht sie jedoch auch ihr großes Geschäft irgendwo. Sie macht es zu unterschiedlichen Zeiten. Egal, ob ich gerade neben ihr stehe oder gar nicht im haus bin. Oftmals auch kurz nachdem ich vom Spaziergang mit den beiden wiederkomme.
    Sie hatte zwischenzeitlich wieder eine Nierenentzündung, ist jedoch laut zwei versch. Tierärzte wieder vollkommen gesund. Ich habe verschiedenes Futter ausprobiert - ohne Erfolg.
    Der Rüde scheint vollkommen von ihr genervt. Er ist sichtlich angewidert, wenn sie irgendwo ins Haus gemacht hat (das bilde ich mir wirklich nicht ein). Er hat vor kurzem angefangen, sie aus dem -bis dahin gemeinsamen - Korb zu vertreiben, reagiert auf jeden "Körperkontakt" mit Knurren und Bellen und zieht sich dann häufig in eine ruhige Ecke zurück. Letztens hat er sie gebissen.


    Das ganze Haus stinkt nach Hundeurin. Unsere Wände sind mit Holz vertäfelt. Das Holz können wir bald rausreißen, obwohl es uns viel viel Geld gekostet hat, denn unten hat es sich mit Pisse vollgesogen. Wir können nicht mehr, sind mit Latein und Nerven vollkommen am Ende.


    Hat irgendjemand noch irgendeinen Tip?
    Ich bin vollkommen verzweifelt und zur Zeit so weit, dass ich ernsthaft über eine Abgabe nachdenke. Aber das würde ich wohl auch nicht über's Herz bringen....