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Von der analytischen Ernährungsberater-Szene gibts wohl eher ´ne "Goldene Himbeere" für die Fütterung nach TCM
Da gehts eben weniger um den Nährstoffhype, sondern um das "System der 5 Elemente", um Nahrung, die für das entsprechende Tier "günstig" wäre und ums "innere Gleichgewicht".
Ich finde, dass ein wenig Abstand von der "wissenschaftlichen Ernährung" sehr hilfreich sein kann und Hundeernährung aus einer anderen Perspektive kein Humbug ist
Da Frau Dillitzer von Futtermedicus aber Co-Autorin ist, vereinen sich in dem Buch westliche und östliche Denkweisen und somit kann man sich Wissen aneignen und selbst entscheiden, ob das eine oder andere Rezept auf den eigen Hund passt
Ich befasse mich seit ein paar Monaten intensiver mit dem "Nährstoffhype". Und ehrlich gesagt, macht mich das langsam verrückt. Es ist gut zu wissen, dass ein Hund genau wie wir Menschen einen Nährstoffbedarf hat, aber mir geht die Natürlichkeit, Leichtkeit, sich dem Flow des Lebens usw. anzupassen damit verloren. Ich finde, keine der ganzen Theorien hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Barf ist mir zu sehr an den Wolf angelehnt und nur nach Nährwerten zu gehen, da fehlt mir eben das Intuitive+Individuelle. Zumal die Bedarfszahlen auch bei Laborhunden mit einer Ernährungsweise, die kein normaler Mensch seinem Hund antun würde/sollte, entstanden sind. Heißt, dass keiner wirklich genau sagen kann, welchen Nährstoffbedarf ein Hund mit artgerechter/ausgewogener Mischkost hat. Ich hoffe, es wird weiter geforscht.
Und die Chinesen sind nun mal schon länger mit ihrem Konzept auf der Welt, da lohnt sich vielleicht ein Blick, nicht als Ersatz sondern als Ergänzung. Daher danke für den Lesetipp.