Zitat
Ich finde deine Formel passender, wie das, was ich bisher gefunden habe. Auch deine Auflistung der verschiedenen Fleischsorten vom Rind verschafft mir mal einen besseren Überblick. Schön, wenn man mal alles vereinfacht dargestellt bekommt, danke!
Mich würde interessieren, was du (außer der 2% bzw. 2-3 % Regel) bisher gefunden hast.
Falls jemand glaubt, nur Rind zu füttern wäre zu einseitig, hier noch ein paar Bemerkungen zur Ernährungsvielfalt:
Ausgewogen füttern bedeutet: Wie in der Natur von allem etwas in der richtigen Menge und Zusammensetzung. Mancher glaubt, Vielfalt heiße heute Rind, morgen Geflügel, übermorgen Schaf zu füttern und dann vielleicht noch Pferd, Wild, Ziege und Fisch. All dies gehört zwar zum Beutespektrum eines Wolfes (sogar Fisch, die Küstenwölfe fressen von den Lachsen erstaunlicherweise allerdings nur die Köpfe, den Rest lassen sie liegen), aber in der Realität konzentriert sich das Nahrungsangebot auf eine einzige Wildart, und zwar auf diejenige, die im jeweiligen Lebensraum am häufigsten vorkommt und am leichtesten zu erbeuten ist, z.B. Hirsche.
Richtig ist es, von einem Tier vieles, aber nicht von vielen Tieren weniges anzubieten. Rind ist 1. Wahl, denn es ist in ausreichender Menge und zu günstigen Preisen erhältlich. Rindfleisch enthält viel Eiweiss, Fett in Maßen, keine Kohlenhydrate (Hund & Katze brauchen sie nicht), die Vitamine A, B1 - B3, B5 - B7, B9, B12, C, D, E, Eisen, Fluor, Nicain Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Chlor, Zink, Kupfer, Mangan, Jod. Hauptlieferant der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind die Innereien, z.B. Leber, Herz und die zu Unrecht oft als "wertlos" gescholtene Lunge.
Ein ausgewogener, abwechslungsreicher, mittelfetter Rindermix aus Fleisch und bewährten Innereien wie Blättermagen, Pansen, Herz, Leber (max. 5 %, denn Vit. A ist überdosiert giftig), evtl. Lunge (nicht jeder Hund mag sie), keine Milz (hohe Schadstoffkonzentration) ist daher kaum zu übertreffen.