Beiträge von RiotheRat

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    Wie Du selbst sagst haben große Hunde einfach eine "gesündere" Körperhaltung beim Essen...


    Ein komisches Tierchen hast Du. Die Hunde die ich kenne, meinen eingeschlossen, fressen.


    Unserer hat auch eine sehr tief eingestellte Futterstation. Aber nicht damit es der Sofawolf bequemer beim fressen hat, sondern damit die Küche etwas manierlicher bleibt. Und ich steh auch nicht so auf Näpfe die irgendwo stehen, ich hab's lieber wenn alles seinen Platz hat.


    RtR

    Was ich hier lese, lässt mich nur noch mit dem Kopf schütteln. Ich kann nur für "unseren" Verein sprechen - da gibt es so einen Mist nicht. Dazu gehört auch dass Gäste mehrfach "reinschnuppern" können um sich die Arbeit anzusehen und die anderen Mitglieder zu "beschnuppern". Es soll ein rundum geschickt geschnürtes Paket werden.


    Wenn sich jemand für den Verein entscheidet, dann hat er alle Optionen die angeboten werden. Dies beinhaltet u.a. die Möglichkeit "nur mit dem Hund zu arbeiten" oder auch Prüfungen zu laufen. Was soll dieser Schwachfug denn den Leuten bereits in der zweiten Stunde zu sagen dass in einem Jahr Prüfung gelaufen wird? Der eine möchte das, der andere nicht.


    Und ein Trainer der einen Hundeplatz braucht um sich, bzw. seine Defizite auszuleben, sollte lieber gleich wieder nach Hause gehen. Solche Rumpelstilzchen brauchen und wollen wir nicht auf den Plätzen.


    RtR

    Ich hatte es weiter oben schon geschrieben und komme mir wieder einmal vor als ob ich Afrikaans rückwärts an eine ägyptische Tempelwand schreibe ... / ... ich kann, soweit dies in einem Forum möglich ist, keine Gefährdung für die in der Familie lebenden Kinder erkennen.


    Was deutlich wurde ist dass Euer Hund einfach noch rumflegelt. Das ist normal und jeder Hundehalter hat dies schon mitgemacht. Bei manchen Hunden äussert es sich kaum, bei anderen stärker. Einen Hund kann ein Mensch nicht auf "hundisch" erziehen. Eben weil wir keine Hunde sind. Das ist zum scheitern verurteilt.


    Ein Hund sieht in den Trotteln die oben an der Leine hängen diejenigen welchen die Probleme lösen, Vorbilder, Ratgeber. Gepaart mit einer ganzen Menge mit Ihren ureigensten Instinkten. In eurem Beispiel war es jetzt ein Karnickelkadaver der so "lecker" war. Eine andere Situation könnte eine Hündin sein "die so gut riecht". Es wird immer wieder Momente geben wo Ihr reagieren müsst. Agieren wäre zwar besser, aber manchmal bleibt nur eine Reaktion. Sprichwörtlich.


    Im übrigen glaube ich auch nicht dass der Hund wirklich "gebissen" hat. Denn hätte der Hund "richtig" zugebissen wäre es nicht bei "blaue Flecken blutenden Abschürfungen, etc." geblieben. Das sähe anders aus.


    Von daher liegt es jetzt an Euch den Grundgehorsam, den Ihr in der Junghundgruppe sicherlich übt, zu verfestigen. Um beim Beispiel mit dem "Aus" zu bleiben ... Euer Hund hat sicherlich einen Lieblingsball, ein Lieblingszerrspielzeug, whatever ... wenn Ihr da mit Ihm spielt "Aus". Ihr bestimmt wann, wie und mit was gespielt wird. Erfolgt das "Aus" nicht, sofort das Spiel abbrechen. Kein Leckerchen, kein nüscht. Die Chance ist gross dass der Hund Euch das Spielzeug dann anbietet. Er will ja weiter spielen. Das ist dann ein "Tausch". Tausche Spielzeug gegen Spielfortsetzung. In dem Moment wo das Spielzeug vor Eure Füsse fällt, "AUS! - Gut gemacht, feiner Hund". Um Euch zu "gefallen, und das wollen die Schlawiner ja meist, wird der Hund das Lob in sich aufnehmen. Gut trainiert, und mit wachsender Reife des Hundes, werdet Ihr immer mehr Erfolgserlebnise haben und ein "Aus" ist dann das was Ihr wollt ... egal was es ist, mach den Fang auf und lass fallen.


    Es gibt viele Möglichkeiten der Hundeerziehung. Mit 10 Monaten jedoch schon auf solche Brachialmethoden umzuschwenken halte ich persönlich für mit "Kanonen auf Tauben" schiessen. Man kann sich Probleme auch heranzüchten ...


    RtR

    Was ist besser? Spiel und Bewegung trotz eines Beisskorbs, oder stumpfes nebenhertraben an der Leine? Unüberlegt lässt man sicher nicht "seinen" Hund mit einem Beisskorb-Hund spielen, aber dafür kann man kommunizieren.


    Ich lasse auf unserem Hundeplatz meinen auch mit einem Beisskorb-Hund spielen. Da meiner nur auf Lauf,- und weniger auf Unterwerfungsspiele steht, gibt es da auch kein Problem. Beim durchs Gelände flitzen gibt es keine Notwendigkeit den Fang einzusetzen, somit fällt der Beisskorb auch kaum ins Gewicht.


    Von Fall zu Fall entscheiden dürfte am passendsten sein. Alleine die Tatsache dass ein und einen Beisskorb trägt ist auf jeden Fall noch kein Hinderungsgrund.


    RtR

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    Wir sind beide nicht zimperlich und zeigen ihm auch mal körperlich wer der Chef ist (körperlich heisst hier nicht schlagen oder ähnliches).


    Das sollte mal einen Tacken genauer definiert werden. Was ist denn "körperlich" in diesem, Eurem Fall? Euch ist schon klar dass Ihr es mit einem Junghund im Flegelalter zu tun habt, oder?


    Das mit dem "tauschen" ist ein nett gemeinter Ratschlag, nur funktioniert das in Streßsituationen garantiert nicht. Das mag bei Ballspielen klappen, aber nicht wenn der Hund unter Dampf steht.


    Ihr solltet jetzt mit Eurer Hundeschule am Grundgehorsam arbeiten. Und das Hörzeichen "Aus" gehört da unabdingbar dazu. Der Weg dahin kann ein "Tauschgeschäft" sein, muss später aber auch ohne Tausch klappen. Ihr solltet auch, wenn Ihr es schafft, daran arbeiten dass der Hund nicht aast. Das ist das einfachste. Kein Aas im Fang, kein "Aus", kein Kampf. Wie man einen Fang so öffnet dass nicht "passiert" hat "Bennis-World" ja schon trefflich geschildert.


    Ich denke im übrigen nicht dass Ihr den Hund abgeben müsst. Dazu sehe ich (aus der Ferne) keine Veranlassung. Innerhalb des Hauses gibt es ja wohl keine Probleme und Kinder unter 11 Jahren werdet Ihr wol kaum mit dem Flegel auf Hunderunde schicken.


    Arbeitet konsequent mit Eurer, einer hoffentlich qualifizierten, Hundeschule am Grundgehorsam und sätestens wenn die Sturm,- und Drangzeit Eures Hundes vorbei ist stellt sich das alles ganz anders dar. Es ist gut vorstellbar dass dann irgendwann Sätze wie: "Weisst Du noch damals ..." fallen.


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    heute beim karnevalszug zum beispiel es werden bonbons geworfen


    Was hat ein Faschingsumzug (= menschlich) mit einem Aasfund (= tierisch) zu tun? Verstehe ich gerade nicht..?


    RtR

    Hinweis "light" - der Wirkstoff ist [wiki]Ibuprofen[/wiki] - und ohne Rücksprache mit dem TA würd ich meinen Hund nichts verabreichen. Auch wenn man mit Ibuprofen sicherlich nicht viel falsch machen kann. Allergien können nie ausgeschlossen werden und dann ist guter Rat teuer.


    Falls es mehr wie eine "Hautabschürfung" ist, ich denke das wirst Du morgen sehen, dann würde ich zum TA gehen. Und sei es nur um auf der sicheren Seite zu sein.


    RtR

    Da mir das keine Ruhe gelassen hat, haben wir das eben mal in einer Reithalle ausprobiert. Vom Ansetzen bis zum Abgang hat der gefährtet wie eine Eins. Da hätte ich gleich mal draufkommen können dass die Natur"gewalten" uns einen Strich durch die Rechung gemacht haben.


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    ...wenn man kurz vor dem Winkel einen Verweiserpunkt (macht das eigendlich bei nichtjagdlicher Fährtenarbeit?)...


    Ja, macht man. Ich zitiere mal ...


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    Sobald der Hund einen Gegenstand gefunden hat, hat er ihn sofort und überzeugend zu verweisen oder aufzunehmen. Er kann beim Aufnehmen stehenbleiben, sich setzen, legen oder auch zum HF kommen ... / ... Das Verweisen kann stehend, sitzend oder liegend geschehen. Der HF begibt sich sofort zu seinem Hund


    Da ich strikt gegen aufnehmen bin -zu niedrige Schwelle hin zum aasen- beschränke ich das auf das Verweisen. Tut den gleichen Zweck und ich muss nicht gegen ungewolltes Aufnehmen anarbeiten.


    Und jetzt stellt sich die Preisfrage wie ich den Pferdeäpfelgestank aus dem Auto, dem Hund und der Wohnung kriege ... da passt man nur mal einen Moment nicht auf und die Pottsau suhlt sich ...


    RtR

    Ich werde auf jeden Fall mal versuchen die Pace etwas rauszunehmen. Eventuell bringt das ja schon den gewünschten Erfolg. Wobei ich mir noch nicht ganz so schlüssig bin ob das ganze nicht womöglich mit dem Wind etwas zu tun hat. Wenn es etwas windstiller ist, fährtet Boomer auch besser. Man könnte fast meinen dass der Wind die Fährtenwitterung über die gelegte Fährte hinaus trägt und er deswegen so arge Probleme hat.


    Ich muss einschränkend allerdings auch sagen dass die Fährtenarbeit bei uns eher als Winterbeschäftigung zu sehen ist. Für den Breitensport fehlt mir momentan etwas die Konditon. Jeder Glimmstengel rächt sich da übelst.


    RtR