T. Kingfisher – The Twisted Ones
Teilzeit-Editorin Melissa ("Mouse") stimmt der Bitte ihres kränkelnden Vaters zu, das Haus der kürzlich verstorbenen Großmutter zu entrümpeln. Stiefgroßvater Frederick ist schon lange tot und nun ist Mouse auf dem Weg nach North Carolina, um sich das Haus, in dem sie nur wenige Male zu Besuch war, anzusehen und evtl. zu verkaufen. Oma hat neben ihrer Vollzeitbeschäftigung, die schlimmste, unbeliebteste und garstigste Nachbarin des Ortes zu sein, auch noch gehoarded was das Zeug hält und das Haus bis unters Dach mit Müll und unnützen Dingen vollgestopft. Mouse schreitet zur Tat und Tag um Tag schafft sie Säckeweise Zeug zur Müllhalde. Zum Glück hat sie ihren Coonhound Bongo dabei ... der eines Nachts kampfbereit zum Fenster rausknurrt ... und im Wald einer Spur folgt, die kein Eichhörnchen sein kann ... und was macht eigentlich dieser große Stein im Vorgarten, der sich zu bewegen scheint, wenn man ihn zu lange anschaut ...
Dieses Buch hat großen Spaß gemacht! Das Hörbuch ist ebenso fantastisch! Atmosphäre und Charaktere spitze, ich mochte Melissas trockenen, sardonischen Humor sehr. Ich habe auch selten eine bessere Darstellung eines Hundes als wirklichen Sozialpartner – in diesem Kontext – gelesen. Die ersten 2/3 des Buches sind einfach Grusel pur, hat mich sehr an (meinen Fave) "The Ritual" erinnert, danach nimmt das Tempo und die Geschichte zackig Fahrt auf, das Ende fand ich befriedigend und beruhigend nach der Achterbahnfahrt ![]()
Themen der Geschichte: Folklore und das Unbekannte, Erinnerung und Wahnsinn, Kleinstädte und ihr Verfall, weibliche Widerstandsfähigkeit und Humor