Beiträge von Beaglebubi

    Da kam mit Sicherheit einiges zusammen. Ja, sie hatten Kontakt zueinander, aber der Schnauzer durfte Frauchen eben immer ins Haus begleiten und für die Dogge war am Hoftor Ende. Ich kann mir nicht vorstellen dass so etwas gut geht. Und finde es natürlich auch aus menschlicher Sicht total ungerecht.


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    hehe, stell dir vor, ein einbrecher kletter über den gartenzaun und plötzlich hat er 2 tiger oder löwen vor sich stehen


    Mein Tiger tut nix, der will nur spielen :D

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    l.


    Ich rufe Lena bis heute ab und an (wo die Situation geeignet erscheint) mal aus dem Spiel ab. Finde da nix tragisches bei.


    Ich mach das mit meinem Kleinen auch, wobei er natürlich noch viel zu jung ist um meine Methode mit dauerhaften Erfolgen zu belegen.


    Aber ich denke auch wenn er auf Abruf kommt (ich ruf ihn nicht ab, wenn er gerade im allerschönsten Spiel ist, sondern wenn er gerade Luft hat), ich mich freue, ihn belohne und dann wieder freudig ins Spiel schicke dann kommt er auch weiterhin gerne zu mir.


    Ein bisschen Angst, dass das "hier" dadurch verbraucht wird hab ich natürlich. Darum benutze ich in Spielsituationen nur "komm" und wir haben auch einen Superschlachtabruf, der für Jagdabbrüche gedacht ist und auch schon zweimal zum Einsatz kam ;-)

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    Ich rufe meinen Hund nur, wenn irgendwas ist (Gefahrensituation).


    Das kann aber auch nach hinten losgehen. Wir haben den Tipp bei meinem früheren Hund befolgt was dazu führte dass er bei Abruf erstmal hektisch den Kopf hin und her geworfen hat um zu sehen was denn Interessantes kommt :headbash:


    Manche Hunde haben das schnell raus.

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    @Beaglebubbi
    Du vermenschlichst. Ich denke kaum , dass die Dogge den Schnauzer zerlegt hat, weil sie eifersüchtig war.


    Ich habe die Erfahrung gemacht dass Hunde auf Bevorzung eines anderen mit Aggression reagieren. Man muss es nicht unbedingt Eifersucht nennen, aber der Doggenrüde hatte eben Besitzansprüche an sein Frauchen. Ich bin jedenfalls davon überzeugt dass das nicht passiert wäre wenn sie die Hunde gleich behandelt hätte. Das war ein massiver Eingriff in die Rangfolge innerhalb des drei Hunde starken Rudels.

    Mit der Rasse kenne ich mich nicht aus, aber ich kann etwas anderes beitragen.


    Meine Tante hatte eine Dogge und einen Riesenschnauzer. Während die Dogge auf dem Hof gehalten wurde und das Haus bewachen sollte durfte der Riesenschnauzer als Begleithund fungieren. Irgendwann hat die Dogge den Kerl zu fassen gekriegt und ordentlich in seine Einzelteile zerlegt (dabei war das wirklich ein sanftmütiger lieber Rüde, wie Doggen eben so sind, er muss gelitten haben wie ein Schlosshund). Resultat war dass die Dogge dann auch noch erschossen wurde weil sie schliesslich bissig war....


    Überlegs dir lieber ob du deine Hunde so unterschiedlich behandeln möchtest.


    Ich finde Kangals auch wunderschön, aber ich muss nicht alles haben was ich schön finde. Ich finde auch Tiger wunderschön und halte mir keinen ;-)

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    Ich hab auch mal aus versehen einen Dachs überfahren.. die kam plötzlich einen Meter vor mir aus dem Maisfeld geschossen und ich konnte einfach in keinster Weise mehr reagieren ausser zu bremsen. Hat auch noch gelebt und ich hab dann Polizei und Jäger angerufen damit die der kleenen Maus helfen.
    Letztenendes ist sie dann in meinen Armen gestorben und ich werde das nie im Leben vergessen.


    Na, das wird ein in Wildnis aufgewachsener Dachs mit Sicherheit sehr genossen haben.


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    Und wegen den Links:
    Würde meinem Kind (wenn ich denn eins hätte) einfallen einem Igel Schmerzen zuzufügen... des hätte erst mal ne seeeehr lange Zeit keine Freude mehr im Leben. Es könnt froh sein das es noch zur Schule darf.


    Aber lass mich raten, wenn dein Hund das Kind mal beissen sollte dann wird er weiter geknuddelwuddelt und kriegt extra Aufmerksamkeit, damit er nicht eifersüchtig sein muss.

    Also ich habe jetzt seit fünf Wochen meinen ersten ureigenen Hund :)


    Ich habe lange überlegt ob ich mir wieder einen Hund zulegen soll und auch erst zugeschlagen als sich meine berufliche Zukunft überblicken liess. Die Wahl der Rasse war eine absolute Vernunftsentscheidung. Da ich noch lange und wahrscheinlich auch für immer zur Miete wohnen werde wollte ich einen kleinen Hund. Unsere Stichwort war Kniehöhe. Da ich aber auch immer ländlich wohnen wollen werde wollte ich trotzdem einen Hund, der bewegungsfreudig ist, mit dem man viel in der Natur rumstreunen kann. Ausserdem habe ich zwei kleine Kinder, der Hund muss also familienkompatibel sein. Ich denke mit einem Beagle habe ich eine gute Wahl getroffen, auch wenn es einige andere Hunderassen gibt, die mich interessiert hätten. Ich denke dem Wesen des Beagles Herr werden zu können, immerhin ist es nicht der erste Hund, der meinen (V)erziehungsversuchen ausgeliefert ist :headbash:


    Unsere Situation: wir wohnen zu viert zur Miete, am Stadtrand neben dem Wald. Mann arbeitet, ich studiere.


    Den Hund habe ich von einem - hm - wie es hier genannt wird Vermehrer. Ich fand dass es die Hunde dort gut hatten und der Halter schien bemüht, aber mir sind mittlerweile die Vorteile eines eingetragenen (und seriösen, den auch dort gibt es schwarze Schafe) Züchters klar geworden. Ich bin aber froh meinen Hund zu haben und weiss auch nicht ob ich wenn ich noch mal die Wahl hätte anders entscheiden würde. Ich denke der Beagle ist auch keine so spezielle Rasse, dass ein Hobbyzüchter viel falsch machen könnte.


    Als die Entscheidung für einen Hund nach jahrelangen Abwägungen endlich fiel hab ich vielleicht im Überschwang der Gefühle ein bisschen zu spontan reagiert (Asche auf mein Haupt), denn einen Tag später hatte ich meinen Hund.



    Achso, jetzt seh ich gerade du warst bei deinem ersten Hund 11, also zählt schon der erste Hund auch bei den Eltern?


    Dann war mein erster Hund nämlich meine Dogge Hector. Meine Tante hat Doggen gezüchtet, nein vermehrt wird es hier genannt, aber dafür konnte ich schliesslich nichts. Wie bei vielen Kindern war mein grösster Wunsch von Kindheitsbeinen an ein eigener Hund - Rasse egal. Als ich zehn war verbrachte ich dann regelmässig die Ferien bei meiner Tante und hatte schon fast ihre alte Kuvaszhündin im Gepäck. Eine ältere ruhige und gut erzogene total liebe schnuffelig wuschelige Hündin. Ich hab die Maus wirklich gern gehabt, meine Eltern waren auch nahe dran, haben dann aber doch keine ausgewachsenen Hund ohne viel Kindererfahrung gewollt (ich hatte noch sehr kleine Geschwister).


    Im nächsten Sommer, ich war elf, hatte meine Tante wieder einen Doggenwurf und ich hab mich sofort in einen schwarzen Rüden mit weissen Söckchen verliebt.


    Ich hab gelitten wie ein Schlosshund, gebettelt bis zum Umfallen und als mir meine Eltern das Okay gaben und ich meine Tante anrief war der Hund schon verkauft :( : Allerdings kam er zu einer lieben Familie und ich hab ihn danach noch ein paar Mal gesehen.


    Ein Jahr später wars dann soweit. Meine Tante hatte wieder einen Wurf und ich machte dort Urlaub und suchte mir mein Herzhündchen aus. Und verliebt hab ich mich in den schwarzen Rüden Tintoretto. Wieder dauerte es ein bisschen meine Eltern zu überzeugen, meine Mum hätte lieber eine braune Hündin gehabt. Doch letztendlich bin ich mit meinem Tinto im Arm nach hause gefahren. Und aus Tinto wurde Hector, der meine Familie zehn Jahre lang begleitete. Als ich 18 war bin ich ins Ausland gegangen, der Hund hat sich an meinen Bruder gebunden und als ich mit 19 auszog hab ich ihn bei meiner Familie gelassen, aber in meinem Herzen wäre zeit seines Lebens kein Platz für einen anderen gewesen.


    Hector war der Tollste.

    Hallo,


    mein Hund ist mein Hund, er steht hinter meinen Familienmitgliedern, aber er macht unsere Familie komplett. Ohne Hund fehlt etwas finde ich. Der Kleine ist noch nicht lange bei uns und trotzdem kommt das Feeling von meiner heilen Welt mit meinem ersten Hund zurück. Der hat damals einen weitaus grössere Platz in meinem Leben eingenommen, was mit Sicherheit an meinem Alter lag (ich bekam ihn zu Anfang der Pubertät). Er war mein bester und treuster Freund, mein Verbündeter. Ich hätte fast alles für ihn gemacht, er für mich.


    Mit meinem Beaglebubi seh ich das ein bisschen anders. Er ist nur ein Hund. Aber er ist MEIN Hund und steht damit unter meinem Schutz und natürlich würde ich andere Dinge für ihn zurückstecken/aufgeben.


    Als Beschützer taugt ein Beagle wohl nicht viel aber ich hab ihn mir durchaus auch als Wächter von Haus und Hof angeschafft. Ich bin nachts viel alleine, die Katzen meistens unterwegs, ein Hund gibt mir ein gutes Gefühl. Auch wenn er einen Einbrecher vermutlich schwanzwedelnd begrüssen würde würde er ihn davor melden. Das reicht mir schon, verteidigen kann ich mich dann selber ;)


    In erster Linie hab ich ihn mir als knuddeligen Begleiter geholt. Mir fehlte mein Schatten, jetzt hab ich wieder einen. Bisschen kleiner als Hector und in tricolor, aber ich will mich nicht beschweren - Schatten ist Schatten.


    Bis vor zwei Monaten hätte ich nicht gedacht in nächster Zeit wieder mit einem Hund zusammenleben zu dürfen, mein Freund/jetzt Mann ist kein Hundefreund. Aber nachdem sich meine Eltern wieder zur Anschaffung eines Hundes entschlossen haben und ich dadurch bedingt tagelang in Melancholie versank hat er mir quasi seinen Segen gegeben - das tollste Hochzeitsgeschenk, das er sich hätte ausdenken können.

    Ja klar kann mans irgendwie schaffen, aber ich möchte sowohl Babys als auch Welpen geniessen können ;-) Und das geht eben nicht wenn man nur noch am Rotieren ist. Muss ja nicht sein, man kann ein pflegeleichtes Baby haben, oder nen pflegeleichten Welpen oder beides. Aber meine Kinder sind und waren nie pflegeleicht und der Welpe ist auch ein Lump und ich bin ganz froh ein bisschen Abstand zwischen Sohn und Welpen zu haben ;-)


    Aber ich hatte halt auch so Kinder die wirklich alle zwei Stunden wach wurden und ständig Körperkontakt brauchten. Und da hätte ich echt keinen Nerv für einen Welpen gehabt.