Beiträge von Beaglebubi

    @Rotti-Frauchen


    Ich hab keinen Kinderwagen :p Und ich möchte Mantrailing mit ihm machen, damit er ausgelastet ist. Was machst du mit deinem Rotti? Lässt du ihn Rinder treiben oder ist er Polizist?

    Ich denke solche Hunde sind für die Halter oft Statussymbole. Denn optisch gäbe es genügend Rassen die dem Wolf sehr nahe kommen, da muss man nicht unbedingt einen Wolfhund adoptieren.


    Aber ganz ganz viele Hunde werden als Statussymbole gehalten. Wieviele ganz junge Leute holen sich Staffs und Pits, obwohl die Auflagen so hart sind und viele sich die Kosten für den Unterhalt (vor allem Versicherung und Steuer) kaum leisten können und nach ein paar Monaten wird der Hund dann inseriert, weil sie völlig überfordert sind oder jetzt lieber Kinder planen und dann doch Angst haben.


    Das selbe betrifft Dobermänner, Rottweiler, Schäferhunde, Boxer, Doggen. Ganz viele Rassen werden lediglich gekauft um sein eigenes Image damit zu verstärken.


    Und das finde ich einfach traurig. Manche Erwachsene handeln immer noch wie Kleinkinder und schaffen sich rein lustgesteuert Tiere an ohne sich davor über deren Bedürfnisse zu informieren.


    Wenn ich nicht auf die Familienkompatibilität geachtet hätte hätte ich mit Sicherheit keinen Beagle gekauft. Aber das ist eben ein Hund, der von seinen Bedürfnissen her zu und passt und dem ich mir zutraue gerecht zu werden.


    Ich hätte (rein optisch) auch lieber einen Husky, Dogo Argentino, Mastiff oder sonstwas gehabt. Es gibt so viele wunderschöne Hunde. Aber das ist ne Entscheidung, hinter der ich 15 Jahre stehen muss, also lieber bisschen piano, dafür bereu ich es später nicht ;-)

    Ich bin kein Anwalt, aber ich meine sowas mal gelesen zu haben und es kommt mir auch schlüssig vor.


    Wäre ich in deiner Situation würde ich einfach regelmässig anrufen und nachfragen wie es den Hunden geht und auch immer wieder anbieten sie zurückzunehmen, falls sie abgegeben werden sollen.


    Ich habe mal Ratten abgegeben und eben auch eindringlich gebeten sie zurückzubringen, wenn sie die loswerden wollen. Wurde dann netterweise auch gemacht. Frag mich nur warum man sich Ratten holt, wenn man weiss dass man vier Wochen später umziehen muss und sie dahin nicht mitnehmen will/kann. :???:

    Zitat

    Machst du denn dann mit den Neubesitzern Schutzverträge mit Schutzgebühr?


    Dann wären die Kleinen rechtlich abgesichert, vorallem dagegen, an Dritte weitergegeben zu werden, ohne dein Wissen.


    Soweit ich weiss sind Schutzverträge keine rechtliche Absicherung sondern lediglich eine Beruhigung des Gewissens. Hunde gelten vor dem Gesetz immer noch als Sache und der Neubesitzer kann damit machen was er will solang er sich ans Tierschutzgesetz hält.

    Unser Hund hat


    - ein Lederhalsband (schwarz)
    - ein verstellbares Nylongeschirr (schwarz)
    - eine kurze Nylonleine (schwarz)
    - eine Flexi, 5 Meter (schwarz)
    - zwei Schnurschlepp, 5 Meter (schwarz und oliv)


    - einen Kennel mit zwei dazu passenden Kissen
    - zwei Kuschelkörbchen fürs Wohnzimmer


    - Wassernapf
    - Futternapf


    - Leckerlietasche


    - zwei Stoffiere
    - eine Frisbee
    - ein Zerrseil
    - ein Ball


    Wow, ganz schön viel, was der Kleine schon hat, mehr gibts nimmer.

    Hallo,


    ich hatte als Kind - hm - sagen wir mal einen Mentor, der sich Tierliebe auf die Fahnen geschrieben hatte. Dieser Mentor hat mir den Umgang mit Hunden und Pferden gelernt und dabei hauptsächlich die Gerte und die Lederleine eingesetzt. Und ja, ich habe meinen ersten Rüden das erste Jahr auch manchmal gehauen, ich war erst 12 und dachte dieser Mentor wäre der grösste Tierkenner überhaupt, wobei mir natürlich irgendwann dämmerte dass dieser Weg niemals richtig sein kann. Wozu hat diese Lehrmethode geführt? Ich liebe Pferde nach wie vor, würde mich aber niemals wieder auf eins drauf setzen, ich streichel sie lieber.


    Und niemals würde ich meinen Hund schlagen. Ich denke mein alter Hund hat mir verziehen. Ich hab ihn niemals geprügelt, aber ich hab ihn eben gelegentlich gehauen. Ich lass mir da aber keine Vorwürfe machen. ich war 12 und ich habs ziemlich schnell kapiert, dass das Bullshit ist. Andere Leute sind erwachsen und schlagen ihre Kinder...
    Aber schlechtes Vorbild kann viel anrichten.


    Ich finde du hast das ganz gut gelöst in dem du den Kinder gezeigt hast dass gewaltfreie Erziehung zu einem tollen Ergebnis führen kann.


    Ich habe Kinder eigentlich eher selten brutal im Umgang mit Tieren erlebt. Eher Erwachsene.


    Da war die Frau, die ihren Riesenschnauzer mit einem Kochlöffel verprügelte weil er eine ihrer Gänse gerissen hatte.


    Der Mann der seinem Schäferhund eine knallte als der ihn nach dem er ihn zwei Wochen nicht gesehen hat (wurde im Hof von einem Angestelltem versorgt und war sonst allein) angesprungen hat vor Freude.


    Der Bauer der seine sadistische Ader an seinem letzten Kälbchen auslebte, bevor er alle seine Tiere verkaufte. mehr will ich dazu gar nicht schreiben, den Anblick krieg ich immer noch nicht aus dem Kopf.


    Der Opa, der seinem Dackel eins mit der Zeitung drauf gab, wenn er nicht spurte (was er nie tat).


    Der Opa der die Katzenbabys tot warf, aber nie etwas gegen die Nachproduktion unternahm.


    Und viele andere. Traurig aber wahr.

    Kinder "dürfen" das. Ein erzogener Hund sollte soweit unter Kontrolle zu bringen sein.


    Mein Rüde damals hatte Angst vor Rollstuhlfahrern. Hab ich erst recht spät gemerkt, weil wir sehr ländlich wohnten und er nie welche gesehen hatte bis dahin. Danach hab ich ihn einfach mal mit in die Stadt genommen und einen Rollstuhlfahrer gesucht und als Übungsobjekt missbraucht (natürlich vorher gefragt und der war recht angetan von meiner Idee). Und siehe da, kaum hat der Hund kapiert, dass nix passiert hatte er auch keine Angst mehr. Und so kann man jedem Hund, den man selbst aufzieht über seine Ängste hinweghelfen.


    Bei Secondhandhunden siehts natürlich anders aus, aber so einen muss man sich ja nicht holen, wenn die Macken nicht ins Lebensumfeld passen.


    Aber dir mag ich auch gar keine Vorhaltungen machen, da du Rücksicht zu nehmen scheinst wie du schreibst. Und natürlich gibt es auch doofe Menschen, die einen Hund (besonders einen "Kampfhund") schon aus Prinzip nicht in ihrer Nähe wohnen haben möchten. Da bin ich dann natürlich anderer Meinung.

    Meiner muss von Anfang an im Auto warten wenn wir einkaufen. Geht nicht anders, ich hab niemanden der aufpassen oder für mich einkaufen kann. Macht er aber toll, er rollt sich auf dem Fahrersitz zusammen und schläft.


    Ab Montag muss er dann zuhause warten, wenn ich in den Kindergarten fahre, da schläft mein Mann aber hoffentlich nebenan (wenn er Nachtschicht hat, wenn er Frühschicht hat ist doof).