Beiträge von Beaglebubi

    Ja total, drum hab ich den dritten eigenen Hund und zwischendurch drei Pflegehunde und das alles innerhalb von 14 Jahren. Totaler Hundehasser. Aber das System kann man eben nur von innen zerstören drum muss ich mich einschleusen.


    Zombie


    Wenn mein Beagle jemanden anknurrt würde ich mich erstmal fragen, warum und wie ich das ändern kann. Ich denke aber nicht dass das bei einem gut erzogenem Hund zum Regelfall werden kann. Und wenn mein Hund aus irgendeinem Grund (schlechtes Erlebnis zum Beispiel) anfangen würde Leute zu verbellen würde ich ihm in der Nähe von Menschen tatsächlich einen Maulkorb anlegen, damit niemand Angst haben muss. Ich bin für das Tier verantwortlich und auch dafür, dass er niemanden beeinträchtigt.


    Komischerweise haben sich alle meine Hunde niemals so aufgeführt und ich denke auch nicht dass sich ein Hund den man schon als Welpen zu sich nimmt mal eben in diese Richtung entwickelt ohne dass was vorgefallen ist. Und wenn man einen erwachsenen Hund mit dieser Macke aufnimmt muss man eben mit Einschränkungen (z.B. Maulkorb) leben.


    Ich persönlich sehe es als Unding im Treppenhaus bellen zu gestatten. Selbst meine Kinder sind leise wenn wir nach draussen gehen, weil es einfach wahnsinnig laut hallt. Das muss nicht sein. Ich will meine Nachbarn nicht beeinträchtigen und das ist auch der Grund warum der Vermieter MIR einen Hund erlaubt obwohl er sie generell verbietet.

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    tigungsfreiheit zu sehen?


    solange keine echte gefahr ausgeht sondern mehr oder minder nur gebellt wird an der leine finde ich das verhalten der beschriebenen vier parteien völlig lächerlich.


    Ja, du findest es lächerlich, weil du wohl keine Angst davor hast. Andere Menschen haben (unbegründet oder begründet) panische Angst vor Hunden und wenn dann einer ziehend und bellend in der Leine hängt um so mehr. Und ich gebe zu dass ich solche Situationen auch nicht toll finde und meine Kinder nicht alleine rausschicken würde wenn ich wüsste dass so ein Hund nebenan wohnt (klar ist der nicht immer draussen, aber ich weiss doch nicht wann er es ist und wann nicht).


    Und Kinder mit Hunden zu vergleichen ist mal wieder voll daneben. Ein Kind ist kein Hobby sondern ein Mensch mit den selben Rechten wie du. Ein Hund ist einfach nur ein Hobby. Und wenn ich nicht genug Geld habe um privater zu wohnen schaff ich mir keinen Problemfall an. Und ein Welpe wird nicht zum Problemfall wenn man ihn nicht von Anfang an total verkorkst.


    Also ich kann die anderen Eigentümer oder Mieter verstehen und würde mich anschliessen. Ein aggressiver Hund (egal aus welchem Grund er das ist) ist eine Gefahr und wenn der Halter das nicht einssieht und entsprechende Vorsichtsmassnahmen trifft muss man dagegen angehen.


    Der Hund, der den jungen bei uns gebissen hat wurde auch jahrelang an der Leine geführt, fast stranguliert wenn er an jemandem vorbeigeführt wurde und hat gekläfft und sich aufgeführt ohne Ende. Naja, was soll da schon passieren. Letztendlich hat er sich losgerissen und hat den Jungen in Schulter und Rücken gebissen. Und zwar richtig übel.


    Aber in einem Kuschelwuschelallewauwaussindsüssundknuddeligforum muss man natürlich Partei für einen Hund von dem so eine Gefahr ausgeht ergreifen, ist mir schon klar.


    Bei so einer Einstellung wundert es mich nicht, dass viele Menschen etwas gegen Hunde haben.

    Ich hab mit Tierheimen auch nur schlechte Erfahrungen gemacht. Als ich 14 war wollten meine Eltern zu meinem Rüden einen Zweithund kaufen. Wir waren in zwei Tierheimen. Antwort immer die selbe: zu viele Kinder, sie vermitteln an uns keinen Hund. Dabei lebten wir auf dem Land, riesige Wiesen nebendran, grosser Garten, riesiges Haus (trotz Grossfamilie hatte immer jeder ein eigenes Zimmer), grosses Auto, beide Eltern berufstätig und genügend Geld, trotzdem rund um die Uhr jemand zuhause. Also ansonsten ideale Rahmenbedingungen. Trotzdem.


    Letztendlich haben meine Eltern dann eine ausgediente Zuchthündin gekauft die uns bis zu ihrem Tod mit zehn Jahren (für eine Dogge ein tolles Alter) begleitet hat und ein toller Hund war.


    Also meine Meinung: Secondhandhund gerne, aber nicht aus dem Tierheim sondern von privat.

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    Weißt du eigentlich wie das ist, wenn man 2 brave Hunde an der kurzen Leine hat, die keinen Mucks machen und Kinder schreiend weglaufen,?
    Ich finde es vollkommen unnormal, wenn Eltern ihren Kindern solche Angst einjagen.


    Ja, natürlich weiss ich das. Ich hatte zwei Doggen und jetzt hab ich Nachbarskinder, die sogar vor meinem Beaglewelpen weglaufen. Hab ich auch geschrieben. Aber die haben auch einen Grund. Der Grosse wurde letzten Sommer übelst gebissen in Schulter und Rücken. Da kann ich verstehen dass die Kinder grosse Angst haben und nehme meinen Welpen an die Leine, auch wenn er gar nicht zu ihnen hinlaufen möchte. Um ihnen zu signalisieren, dass ich aufpasse und nicht zulasse, dass mein Hund ihnen etwas tut. Auch wenn er es gar nicht tun würde.


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    Was anderes ist es wenn Hunde in so einer Anlage unangeleint herumlaufen, warum ist mein Hunde böse, nur weil er groß ist?, ich krieg schon wieder einen dicken Hals :shocked:


    Das hat doch nichts mit gross oder klein zu tun. Mich würde es auch nerven, wenn ich von einem Malteser verbellt werden würde sobald ich ihm begegne. Wenn man in eng besiedelten Gebieten wohnt darf man sich eben keine Problemhunde zulegen und muss den Hund entsprechend erziehen. Meine Hunde haben niemanden zu verbellen und haben es auch nie getan.


    Wenn man sich solche Problemfälle halten möchte (und ja, ein Hund der Menschen vor denen er Angst hat verbellt ist für mich ein Problemfall) der muss sich eben ein Haus mieten/kaufen und vielleicht an den Stadt-/Dorfrand ziehen.


    Man kann andere Menschen nicht permanent mit seinem Hobby belästigen. Ich möchte auch nicht dass mein Nachbar, der im Schützenverein ist im Garten übt. Oder der Motorradfahrer von nebenan Cross fährt auf dem Vorplatz. Und und und. Hobby ist immer okay, solang man niemand anderen stört.

    Naja, ich versteh da dein Anspruchsdenken nicht. Warum sollte der Motoradfahrer vor der Haustüre warten? Und warum die Kinder nicht schreiend weg laufen, wenn sie nun mal Angst haben? Der Hund ist DEIN Hobby, ich finde dass es deine Aufgabe ist dass er niemanden stört. Was würdest du denn sagen wenn der Motorradfahrer jetzt extra sein Motorrad in den Hausflur schiebt, damit dein Hund Angst kriegt?


    Ich finde dass man seine Hobbys so gestalten muss dass sie niemanden stören. Und wenn dein Hund ein Angstbeller ist gehört er vielleicht nicht in eine Wohnanlage.

    Ich denke ich werde jetzt einigen auf die Füsse treten, aber ich finde wenn man eng beisammen wohnt in Mehrfamilienhäusern und Ähnlichem dann muss der Hund eben soweit stressresistent sein dass er nicht jeden verbellt. Ich würde mich auch beschweren, wenn ich meine Kinder nicht rauslassen könnte weil sie verbellt werden (und ich glaube nicht an den Spruch dass bellende Hunde nicht beissen :roll: ).


    Ich finde schon dass du den Leuten entgegenkommen solltest unter der Bedingung dass du das Halti wieder weglässt, wenn euer Training Erfolg zeigt und sie sich angemessen verhält.


    Ich finde man muss auch auf seine Nachbarn Rücksicht nehmen. Wir haben hier in der Strasse zwei ausländische Familien mit einigen Kindern zwischen zwei und zwölf. Die Kinder haben panische Angst vor jedem Hund. Das hab ich schon damals mit meinem Pflegehund (Yorkshire) gemerkt und kurz darauf wurde einer der Söhne von einem Labbimix böse gebissen und jetzt haben sie panische Angst vor meinem Beaglewelpen. Natürlich finde ich das einerseits lächerlich, er ist ein Baby, er kann ihnen gar nichts tun. Aber sie haben Angst und das respektiere ich und leine den Kleinen an, wenn ich die Kinder sehe. Das tut dem Hund nicht weh und deinem Hund tut ein Halti nicht weh (egal ob du es benutzt oder nur anziehst, vermutlich bestehen die noch nicht mal darauf, dass du es einklickst).

    Hallo,


    ich finde die Behandlung auch nicht okay, kann aber verstehen, dass der Tierarzt eventuell genervt war. Wer weiss wie sein Tag war. Und er hat insofern recht, dass Hunde untereinander viel brutaler miteinander umgehen als wir im Üblichen. Wenn man mal guckt wie Welpen von ihren Mamas teils zur Ordnung gerufen werden, das ist schon hart.


    Ich möchte trotzdem nicht, dass mein Hund brutal angefasst wird, würde ihn aber beim Tierarzt auch entsprechend festhalten. Ich sehe ein, dass der Tierarzt nicht gebissen werden will. Mein ehemaliger Rüde kroch auf dem Bauch in die Praxis (sieht komisch aus bei einem Rüden mit über 90 cm Stockmass und 80 Kilo...), hatte bei den Behandlungen einen Maulkorb und trotzdem haben wir ihn noch festhalten müssen, weil er den Tierarzt sonst zerlegt hätte. Und wir haben es auch geschafft.


    Also nächstes Mal einfach entsprechend fest fixieren, dann müsst ihr euch auch nicht streiten. Einen kompetenten Tierarzt würde ich wegen sowas nicht wechseln.


    Bei solchen Diskussionen denke ich mir immer es gibt Leute die ohne mit der Wimper zu zucken ihre Kinder ohrfeigen aber einen Hund darf man nicht mal anpacken (er hat ihn ja nicht geschlagen). Weiss nicht ob da die Relationen noch stimmen.


    Ich hab meinen ehemaligen Hund schon mal zur Seite geschubst weil das ein echter Trampel war. Ich hab viele blaue Flecken davongetragen, einmal sogar ein blaues Auge...

    Hm, habt ihr euch den Artikel überhaupt durchgelesen? Da gibts keine Hunde zum Bedauern, da hat es nie Welpen gegeben :lol: Also icih finde es lustig wenn jemand darauf reinfällt :lol:


    Wirklich leid tun mir die Hunde die in Polen auf den Märkten oder in Deutschland aus dem Kofferraum angeboten werden. Wobei mir da nicht mal die Welpen so leid tun, eher die Hündin, die dahinter stehen und ausgenutzt werden. Gerade als Frau sollte man solidarisch sein und gucken dass die Mama des Welpens, den man zu sich nimmt es gut hat.

    Hallo,


    also in "schlimmeren" Zeiten hausten hier ein Kater, zehn Ratten, fünf Schlangen, zwei Leguane, zwei Agamen und diverse Futtertiere :D Die Reptilien habe ich aber in der ersten Schwangerschaft in gute Hände vermittelt, weil wir einfach keinen Platz mehr hatten. Den Agamen trauer ich immer noch hinterher, das waren sooo tolle Tiere, aber ein 2 Quadratmeter Terrarium nimmt so viel Platz weg und macht auch sehr viel Arbeit. Und irgendwie bin ich auch froh dass mir morgens keine Heimchen mehr über den Weg hüpfen.


    Die Ratten habe ich dann nach und nach in Grüppchen abgegeben, als mein erstes Kind da war. Meine Tochter war ein klassisches Schreikind und zum damaligen Zeitpunkt konnte ich mir nicht vorstellen, dass das jemals wieder aufhört und wollte mir einfach so viel vom Hals halten wie möglich um für sie da zu sein. Ich habe aber alle Ratten bis auf zwei an Bekannte gegeben und ihr Weiterleben in grossen Rudeln bis zum Ableben verfolgt (die waren auch schon zwei Jahre alt alle). Nur zwei habe ich an eine junge Frau mit Cockerspaniel aus Polen verschenkt, die mich dann aber vier Wochen später angerufen hat von wegen sie könnte die nicht mehr behalten, ich müsste sie unbedingt abholen (Gott sei Dank hab ich ihr eingeschärft mich anzurufen, wenn es nicht anders geht), hab die Tiere dann geholt und eine andere Bekannte hat sie noch dazugenommen. Sind also in drei Grüppchen untergekommen.


    Ich hab schon ein schlechtes Gewissen dass ich so viele Tiere abgegeben habe, aber ich war noch unter 20, habs mit den Anschaffungen irgendwie übertrieben und als dann mein Kind noch da war wars too much. Gerade bei den Reptilien tuts mir leid, den Ratten gings bis zum Tod gut, aber wo die Reptilien gelandet sind ist ungewiss, ich hab die Leute zwar nach bestem Wissen und Gewissen ausgesucht, aber wer weiss das im Endeffekt schon. Ich finde Reptilienhaltung mittlerweile auch Spinnerei. Die Tiere haben nichts davon, sie können sowieso keine Beziehung zu einem Säugetier aufbauen sind aber so abhängig von unserer Güte, dass wir ihnen das passende Klima einrichten und erkennen wenn es ihnen schlecht geht. Seufz, also das war ein Fehler in meinem Leben, den ich zu Gunsten der Tiere gerne rückgängig machen würde.




    So, genug gelabert - um zur Gegenwart zurückzukommen. Wir haben jetzt noch unseren alten Kater, den wir schon immer hatten. Eine dreijährige Katze aus dem Tierschutz, die wir meiner Tochter geschenkt haben (sie liebt Katzen). Einen zweijährigen Kater, der mir quasi in die Hände gefallen ist und den Hund.


    Und mein Mann hat ein Aquarium. In meinen Augen auch Spinnerei.




    Also ich war in früheren Zeiten bestimmt ein kleiner Animalhoarder. Ich wollte alle möglichen Tiere besitzen, weil ich sie schön fand und was weiss ich ohne zu bedenken dass es für die Tiere nicht unbedingt toll ist gehalten zu werden (jetzt in Bezug auf Reptilien), die Ratten hatten es bei uns toll, da bin ich mir sicher.


    Aber jetzt treffe ich solchen Entscheidungen mit Vernunft. Und wenn ich doch mal alte Anwandlungen habe wäscht mir mein Mann den Kopf und erinnert mich an früher *seufz*. Und dann seh ich ganz schnell ein, dass es Quatsch ist Tiere zu sammeln. Das hat mit Tierliebe nämlich wenig zu tun.