Beiträge von McChris

    Hallo,
    um einen Familienhund, der einfach überall dabei sein soll, auszusuchen, würde ich die Frage nach der Rasse mehr dahingehend stellen, um bestimmte "Arbeitsrassen" und deren Mixe mit deutlich höheren Ansprüchen an die Auslastung auszuschließen. .


    Natürlich spielt das Aussehen eine gewisse Rolle - jeder "fährt" nun mal auf bestimmte Kriterien ab, deshalb finde ich das nicht sonderlich verwerflich, man muss sich halt nur im Klaren drüber sein, dass die Frage, ob ein Hund vom Wesen und seinen Ansprüchen zu einem paßt, wichtiger ist...


    Mein erster Weg würde immer ins Tierheim führen. Da hocken so viele wunderbare Hunde, die ein Zuhause suchen.


    Viel Spaß bei der Suche!


    LG, Chris

    Hallo,
    unsere "Draußen-Wollschweine" kriegen jeder (180 - 200kg) eine halbe Kiste Starkbier zu Silvester - und ein, zweimal vorher, um den optimalen "Schlürf-Zeitpunkt" auszutesten. Der hat sich in all den Jahren bei 23.00 Uhr eingependelt, da hat man noch Zeit genug, um ggf. nachzuschenken...


    Die schnarchen dann selig und sind am nächsten Tag wieder fit.


    Das Problem bei allem - Medis, Bier, DAP, ist, dass man erst mal mindestens einen Problelauf machen muss, um sagen zu können ob und wie das jeweilige Tier drauf reagiert und wann die Gabe stattfinden muss... Ob man nun - wenn alles Desensibilisieren nix bringt - lieber Bier oder Medis gibt, ist glaub ich Geschmackssache. Und ein Fläschchen Bier in petto, falls DAP und so nicht reicht, kann nie verkehrt sein...


    Auf Diazepam reagieren viele Hunde paradox, deshalb unbedingt vorher ausprobieren.


    LG,
    Chris

    Hallo,
    jetzt ist dieser Thread die ganze Zeit an mir vorbeigelaufen.


    Hab nun nicht alles gelesen, hier mal ein Link dazu wie Hunde auf der Flucht sich verhalten können:


    http://www.beepworld.de/members/jujubu/aufderflucht.htm


    Zum einen zur Beruhigung für Dich, dass Hunde wahre Überlebenskünstler sind und zum anderen für die Bestätigung Eurer Theorie, dass Tralfaz sich irgendwo in der Nähe des Weglaufpunktes aufhält und immer wieder dorthin zurückkehrt. Wichtig ist nur, dass man immer dran denkt, dass die "Wildinstinkte" schnell durchkommen und er sich nicht normal verhalten wird in dem sinne "Ah, da hockt mein Mensch, nix wie hin", sondern sehr scheu und zurückhaltend aus der Entfernung beobachten wird.


    *daumen drück*


    LG, Chris

    Zitat


    und was machst du wenn er nicht abbricht?


    Hatten wir noch nicht - das ist so ein Urschrei, in dem sich alles wiederspiegelt, was "da draußen" so an Gefahren droht, die nahe Autobahn, Jäger, z. B..... durch diesen Schrei wird der Hund regelrecht in der Bewegung "stillgelegt", das ist NICHT unsere normale Kommunikation, sondern wirklich nur für den absoluten Notfall...


    Vielleicht umso effektvoller, weil hund und ich solche Töne eben sonst nicht gewöhnt sind?


    Zum besseren Vorstellen - Du willst jemanden zum Anhalten bewegen, der gleich in einen Hundehaufen tritt. Und dann willst Du einen Blinden, dem grad der Stock runtergefallen ist, anhalten, weil er direkt vor einer Klippe steht....Die "Halt, bleiben Sie stehen-Rufe" unterscheiden sich einfach in der Dringlichkeit der Stimmlage extrem...


    LG, Chris

    Zitat

    das problem ist im grunde (vllt wird jetzt im winter besser) dass ich durch die bäume nichts sehe... moglie streckt den kopf unten durch und dann sieht/riecht er was... mittlerweile seh ich ganz gut, wann er etwas riecht und greife dann schon stimmlich ein.. heute wars einfach mein pech, dass ich ihm mehr zugestehen wollte (also 16m) und dann hat mir genau der eine meter gefehlt.


    Ach, das wird schon - Du wirst nämlich immer besser darin werden, Deinen Jäger zu "lesen" und immer früher immer kleinere Anzeichen bei ihm wahrnehmen, dass da demnächst was kommt an Jagdspaß...


    Auf jeden Fall viel Erfolg weiterhin, lg, Chris

    Zitat

    Das klappt sowieso ganz gut, aber wenn ein Hase halt genau vor seiner Nase sitzt und auch noch weghoppelt, dann hilft nix mehr. Außer pfeilschnell die Leine schnappen.


    Noch als Ergänzung - in SO einem Fall gibt es Monster-Mörder-NEIN-Brüllen von mir - in einem Ton, der dem Hund sagt "Oh, ja, es GIBT Hundesalami, nicht FÜR Hunde, sondern AUS Hunden!", da bräuchte ich auch kein HIER flöten... Und wenn er dann abbricht, dann gibt es das Jahrtausend-Lob!


    LG, Chris

    Hallo,
    ich arbeite bei meinem Podenco auch eher "präventiv", heißt, ich seh nach langem Training potentielle Versuchungen eher als er... dann wird abgerufen und sich mit dem Hund beschäftigt, damit er sich auf mich konzentriert... beim Abruf muss ICH drauf achten, dass der HIER-Ton so richtig schön alltags-neutral bleibt, nicht dass der Podenco sich über meine "Ich hab Wild geortet-Rufe" freut.... und ich rufe ihn deutlich häufiger, als meine nicht-jagdleidenschaftlichen Hunde... da ist die Belohnung, dass er dann gleich weiter darf, die Größte für ihn...


    Klar, das Rufen und Pfeifen hättste Dir sparen können - aber dennoch willkommen in der menschlichen Gattung... :lol:


    Statt direkt am Fleck stehen zu bleiben, hätt ich mich versuchsweise ein wenig versteckt (wenn er denn was suchen will, bitteschön, dann MICH)


    Ich hätt gar nicht gelobt. Schon gar nicht für s vorbeilaufen...


    Sondern einfach nur kommentar- und emotionslos an die Leine genommen - Freiheit muss hund sich erst verdienen, Pech gehabt...


    Die 3- 6 Tage auf Turky-Theorie war MIR bis dato nicht bekannt und wirklich bestätigen kann ich sie nicht. An Tagen NACH mißglücktem Abruf von der Jagd, hab ich testweise abgerufen - wenn das HIER absolut prompt befolgt wurde, war die Sache für mich gelaufen, wenn nicht, Leine.


    Ich habe einfach versucht, schneller zu sein, als mein Hund (das übt sich!) und habe versucht, erfolgreich, ihm gar nicht die erfreuliche Endeckung zu ermöglichen, dass hund auf HIER gar nicht immer hören muss...


    Das hat verflixt lange gedauert und mich mindestens 10000 graue Haare gekostet, aber die Mühe hat sich wirklich gelohnt.


    LG, Chris